Der späte Triumph des toten Jörg Haider

“….Mit der Pleite der Hypo Alpe Adria gelingt Haider posthum, was er sein ganzes politisches Leben erreichen wollte, nämlich die dauerhafte Zerschlagung der rot-schwarzen Mehrheit….” (hier)

9 comments

  1. Christian Peter

    Eines ist klar : Die Republik Österreich wird bereits seit Jahrzehnten von den korrupten Großparteien ÖVP und SPÖ heruntergewirtschaftet. Andere Parteien hatten in den letzten 68 Jahren gar keine Chance, sich politisch einzubringen. Die von ÖVP und SPÖ installierten kriminellen politischen Strukturen in Österreich (‘Parteienstaat’) waren auch die Ursache des Hypo – Debakels – mit Jörg Haider hatte dieses tatsächlich nur am Rande zu tun.

  2. sybille Stoa

    Ich hoffe auf Neuwahlen vor 2018!
    Ehrlich die SPÖVP wird doch maximal halbherzige durchführen und ihre geschützten Bereiche sicher wieder ausnehmen.
    Wie hoch werden die Steuern, Staatsverschuldung, Arbeitslosigkeit sein, wenn die SPÖVP bis 2018 wie erwartet und befürchtet weitermacht?

    Ich hoffe auf die Unterstützung des giants, wenn es darum geht Zukunftsverantwortung für die Republik zu übernehmen.

  3. Christian Peter

    In diesem Zusammenhang erwähnenswert : Die unsägliche Rolle der österreichischen Printmedien als Erfüllungsgehilfen der Großparteien ÖVP und SPÖ : Mit Abermillionen Steuergeld gemästet (Presseförderung, Regierungsinserate, etc.), seit Jahrzehnten Augen und Ohren vor den himmelschreienden Missständen im Parteienstaat Österreich verschließend.

  4. Thomas Holzer

    Abschaffung der Presseförderung, der Regierungsinserate (ein, noch dazu staatlicher Monopolist, welchem niemand auskommt, muß und darf(sic!) sich nicht bewerben), Abschaffung der Parteien- und Parteiakademieförderungen, als Minimal- und Erstbeitrag der politischen “Klasse” für einen Neustart………Ein paar hundert Millionen pro Jahr kämen da schon zusammen, vor allem, wenn dieser “Beitrag” nicht nur auf Bundes- sondern auch auf Landesebene geleistet wird.

    Und ob 18 Milliarden für Hypo plus ein paar Milliarden für ÖVAG und Kommunalkredit diesen “späten Triumph eines Jörg Haider” wert sind, wäre zumindest diskussionswürdig.

  5. Rennziege

    30. März 2014 – 14:26 sybille Stoa
    Wen meinen Sie mit “giant”, bitte?

  6. Reinhard

    Dieses Hypo-Desaster kostet uns ja bald doppelt soviel wie die ÖBB!
    Na gut, die Hypo einmalig und die ÖBB jedes Jahr, aber wir wollen ja nicht polemisch werden…

  7. Christian Peter

    ‘gelingt Haider die dauerhafte Zerschlagung der rot-schwarzen Mehrheit’

    in anderen Ländern würden korrupte Parteien wie ÖVP und SPÖ gemeinsam auf nicht einmal 10 % der Stimmen kommen. In Italien etwa fliegen korrupte Parteien regelmäßig aus dem Parlament, weswegen solche Parteien wegen Aussichtslosigkeit bei Wahlen erst gar nicht mehr antreten, sondern neue Parteien gründen. So musste etwa die korrupte Schwesterpartei der ÖVP – Democrazia Cristiana – welche von 1945 – 1993 fast alle Ministerpräsidenten stellte, wegen zahlreicher Korruptionsaffären den Weg der Parteiauflösung beschreiten.

  8. Mourawetz

    Die ÖVAG wird nicht (mehr) vom Staat gerettet. Warum nicht? Weil kein Land, keine staatliche Institution für sie Haftungen eingegangen ist. Die ÖVAG hat die Wahl: die Eigentümer können ein paar Scherflein drauflegen. Oder den Laden dicht machen. Merke: sei nie eigenverantwortlich, sei kein freier Unternehmer, stattdessen verbünde dich wann immer mit dem Staat. Denn mit ihm hast du die Deppen im Schlepptau, die alles wieder gut machen (müssen).

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