Der Staat als Kopftuch-Versteher

“…Eine bekannte Wiener Café-Konditorei hat einer Wiener Studentin 2.500 Euro als Schadenersatz bezahlt, weil die junge Frau wegen ihres Kopftuches nicht bei der Besetzung eines Jobs berücksichtigt wurde und erfolgreich geklagt hat…” (hier)

17 comments

  1. Ehrenmitglied der ÖBB

    Vor einiger Zeit auch in Salzburg ein ähnlicher Fall (aber kein Kopftuch): Ein Trachtenschneider suchte expressis verbis einen TrachtenSCHNEIDER und keine -IN. Begründung war , gewisse Kunden legen Wert darauf von einem Mann bedient zu werden und nicht von einer Frau (beim Anpassen etc..).
    Konsequenzen: Klage und Verfahren wegen Diskriminierung und Nichtbeachtung der Ausschreibungsbedingungen.
    Jetzt frage ich mich, wenn ich als Betriebsinhaber meine Mitarbeiter nicht mehr selber aussuchen darf, ist das keine “Diskriminierung”? Schließlich bin ich verantwortlich für das Betriebsergebnis und kann daher nur jene MA beschäftigen, die auch fähig und willens sind, dieses mit mir zu erreichen!

  2. Marianne

    Das fällt alles in die Rubrik “wie schikaniert der Staat seine Bürger noch besser”
    Völlig sinnlose Formalismen, die bestenfalls das Gegenteil bewirken. Warum demonstrieren zB die Gastwirte nicht gegen derartigen Schwachsinn, der ja auch viel Geld kosten kann?

  3. cmh

    Unser Tod sind nicht die präpotenten Museln, sondern die präpotenten Arbeiterkammer Rotgutties.

  4. Thomas Holzer

    Wertes Ehrenmitglied!
    Dies nennt man mittlerweile landläufig “positive Diskriminierung” 😉

    “unsere” Politikerdarsteller mischen sich mittels Gesetz in immer mehr private Bereiche ein, welche diese eigentlich gar nicht zu tangieren hätten. Ob es diese unsäglichen Antidiskriminierungsparagraphen, Rauchverbote, Mietrechtsgesetze, Mitarbeitervorsorge und/oder Beteiligung; all dies, und vieles, vieles mehr sollte die Politik eigentlich gar nicht interessieren; aber, wenn diese Politikerdarsteller weder zu Verwaltungs-, Steuer-, Pensionsreformen fähig noch willens sind, sehen sie sich leider gezwungen, andere Betätigungsfelder zu suchen, mit großem Schaden für den “einfachen” Bürger und das ganze Volk verbunden, aber dies interessiert diese Darsteller natürlich nicht.
    Hauptsache, sie können dem tumben Wahlvolk Geschäftigkeit vorgaukeln

  5. Der Bockerer

    Eine von Zwangsbeiträgen finanzierte Institution (AK) im Dienste einer Wüstenreligion. Dafür zahlt man doch gerne. 😉

  6. sokrates

    Unglaublich wie da die Wirtschaftskammer ihre Mitglieder im Regen stehen lässt! Was ist wenn der Umsatz Dank einer verschleierten “Kellnerin” zurückgeht? Wer zahlt den Schaden? Traurig ist dass ZARA und ähnliche unproduktive Institutionen ausschließlich von Steuergeldern leben! Dass bei all diesen idiotischen Gleichbehandlungsgesetzen natürlich auch die “Wirtschaftspartei ÖVP” voll dafür gestimmt hat, ist das nächste Thema! Bin gespannt wenn Menschen mit Down -Syndrom die erste Professorenstelle einklagen? – Obwohl für Gender sicherlich gut geeignet!

  7. Thomas Holzer

    Es geht doch primär nicht um Muslime, es geht einzig und alleine darum, daß sich die Politikerdarsteller per Gesetz auf unzulässige Weise in die Privatrechtsautonomie einmischen, sprich, diese in Bälde zu Fall bringen werden, und der Widerstand der Bevölkerung ist mehr als nur enden wollend.

  8. Herr Supergscheid

    Ich stell mir gerade die Rechtslage in Saudi Arabien vor, wenn dort eine Österreicherin an einem Marktstand in Ledermini und High Heels arbeiten möchte.

  9. aneagle

    Der Islam hat schon recht, eine abgehalfterte überlebensunwillige Gesellschaft wie unsere, muß untergehen. Gewalt überflüssig, lediglich noch etwas Geduld.

  10. Der Bockerer

    @aneagle: Stimme zu. Es braucht gar keine offene Gewalt, um unsere Politdarsteller klein zu kriegen. Alleine die Möglichkeit eines potentiellen Terrors reicht, um deren Hosen zu füllen. Leichter war eine Eroberung nie.

  11. Christian Peter

    In Deutschland hat sich das Klagen wegen Diskriminierung bei Bewerbungen mittlerweile zu einem lukrativen Geschäftszweig entwickelt. Unglaublich, dass der Staat die Bürger mit Antidiskriminierungsgesetzen belastet, aber in manchen Bereichen die Bürger selbst schwer diskriminiert : Österreich und Deutschland werden seit Jahrzehnten wegen Verletzung der Menschenrechte durch Religionsrecht vom US – Außenamt und EGMR gerügt.

  12. Fragolin

    Wenn der Staat die Lohnkosten übernimmt, kann er auch bestimmen, wer genommen werden muss und wer nicht. Aber so lange ich dies in meinem Unternehmen tue, bestimme ich, wen ich bezahle und wen nicht.
    Der Staat verlangt von mir nichts anderes, als dass ich die abgelehnten Bewerber und -rinnen mit inhaltsleeren Floskeln und nichtssagenden Stehsätzen in die Wüste schicke statt ihnen die Wahrheit zu sagen.
    Merke: Das Aussprechen der Wahrheit ist verboten und wird bestraft, pc-gerechte Lügenfloskeln kommen durch. Fragt mal einen alten Ossi, wie sowas funktioniert, dann spart’s euch eine Menge Geld… 😉

  13. Christian Peter

    Jetzt fehlt nur mehr eine Quotenregelung für Kopftuchträgerinnen…

  14. Herbert Manninger

    Wer glaubt denn hier noch, in einer halbwegs funktionierenden Demokratie zu leben?

  15. Thomas Holzer

    Es geht meiner Meinung nach primär um einen (halbwegs) funktionierenden Rechtsstaat!
    Dieser wird jedoch mit (fast) jedem neuen Gesetz, welches “unsere” Politikerdarsteller verabschieden, zunehmend ausgehöhlt:
    a.) durch die Flut an (schwachsinnigen) Gesetzen
    b.) durch die Widersprüchlichkeit vieler Gesetze
    c.) durch die gewollte Unverständlichkeit der Gesetze
    und
    d.) durch den unzulässigen Eingriff des Leviathan in die Privatautonomie und die de facto Abschaffung der freien Meinungsäußerung

  16. Der Realist

    für alle die es noch nicht wissen: der Islam gehört zu Österreich, wo kommen wir da hin, wenn dessen flächendeckende Verbreitung durch ein paar unverbesserliche Ausländerfeinde und Rassisten behindert wird. “Wehret den Anfängen!!!” Da muss sich auch unweigerlich das BVT einschalten.

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