Der Staat als Steuerhinterzieher

“……Even the Canadian government got a private Luxembourg tax ruling. In 2008, the Public Sector Pension Investment Board, which manages pensions for all Canadian federal employees, including the Royal Canadian Mounted Police, bought real estate in Berlin. The pension board set up Luxembourg companies that helped it sidestep German land transfer taxes. A complex internal loan structure allowed the board to pay minimal taxes in Luxembourg on income from the German properties. The investment board has a Luxembourg office – a place where desks can be rented by the month and where two employees watch over $600 million in European investments…..” (hier)

4 comments

  1. Herr Karl jun.

    Man muß gar nicht nach Kanada gehen. Auch die Länder (besonders Wien, Niederösterreich und Burgenland)haben mehrfach Firmen im Umfeld der Verwaltung gegründet, um auf recht dreiste Art umsatzsteuerlich (durch Vorsteuerabzug) zu optimieren. In der Privatwirtschaft liefen solche Konstrukte Gefahr, wegen Rechtsformmissbrauch von der Finanz zerzaust zu werden.

  2. Thomas Holzer

    Trotzdem erachte ich die Überschrift als zumindest irreführend!
    In diesem konkreten Fall hat sich der Staat einfach eines legalen Konstruktes bedient; sicherlich hat nicht jeder zu diesem Zugang, dies ändert aber nichts an der Legalität. Auch wenn Recht “gebogen” worden sein sollte; so lange es nicht gebrochen wurde, sind diese Konstrukte legal!

  3. aneagle

    Die “Schuld” liegt auch hier nicht beim legalen Steuervermeider, sondern bei der einerseits listig zwinkernden und andererseits inkompetent pfuschenden Steuergesetzgebung des jeweiligen Staates.

    Gemeinsam ist den Steuerbeamten beider Staaten die sattsam bekannte Arroganz in ihren Handlungsweisen als Ankläger, Richter und schlitzohriger Gönner in Personal-General -Union.

    Sogar G´tt könnte sehnsüchtig auf diese Verfügungsgewalten blicken und seufzen:
    “Das muß ein Ende haben !!”

  4. cmh

    Gemeinden und Umsatzsteuern sind mir ganz besonders suspekt.

    In nö Bescheiden für die Abfallentsorgung wird nämlich für bescheidmäßig (!) 0%ige Seuchenabgabe und 10%ige Abfallensorgungsgebühr vorgeschrieben.

    Wer dann einmal im Amt anrufen muss, weiss dass er in einem Amt anruft. Von einer freien Wahl des Entsorgungsunternehmens ist gar keine Rede. Das könnte man genauso liberalisieren wie den Stromvertrieb oder eben nicht.

    Aber so wie es läuft ist es ein hölzernes Eisen.

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