Der Staat soll Sparern 5% Zinsen zahlen ….

…fordert eine deutscher Sparkassen-Chef, Details hier. – So, und jetzt warten wir einmal kurz ab, welcher österreichische Politiker sich angesichts des Superwahjahres 2015 diese meschuggene Idee zu Eigen macht…..

12 comments

  1. Graf Berge von Grips

    Neppich..
    Bitte um Aufteilung der 1,14 Bio Euronen auf alle Europäer…

  2. Christian Peter

    Ganz von der Hand ist diese Forderung nicht zu weisen, denn immerhin wurden und werden die Sparer durch staatliche Misswirtschaft in den letzten Jahren massiv enteignet. Hans Werner Sinn beziffert den Schaden für deutsche Sparer auf 80 Milliarden Euro pro Jahr.

  3. aneagle

    die idee ist gut ! dann laufen alle zur bank, bunkern ihr ganzes geld und wenn herr “nur an wochenenden” -schäuble zugreift und die kohle an seinen spezi herrn “zypern-blaupause” -fluncker überweist, gibt es wieder genug Karotten die “mutti” vor der nase von herrn tsipras schwenken kann. einfach genial 🙂

  4. Christian Peter

    Ein vernünftiger Vorschlag. Statt den Steueuerzahler zu belasten sollte man jedoch sämtliche Parteienfinanzierung einfrieren, um die Verantwortlichen der Enteignung der Sparer zu belasten.

  5. Rennziege

    @Christian Peter
    Selten genug, diesmal aber ja: heftige Zustimmung, Onkel Christian.

  6. Couponschneider

    Ein guter Grund, das Geld nicht mehr zu den Sparkassen zu schleppen, wenn sich das Führungspersonal so einen Unfug vorschlägt. Der Zins ergibt sich aus Angebot und Nachfrage. Ein niedriger Tagesgeldzins signalisiert mir, dass die Bank kein großes Interesse an meinem Geld hat, also investiere ich es anders oder ich verkonsumiere ich es.

  7. Couponschneider

    @Christian Peter
    Wo werden Sparer “enteignet”? Es gab nie inflationsfreies Geld und es wird auch nie welches geben. Die Forderung danach und auch der insgeheime Wunsch ist schlichtweg infantil. Geld muss mit der Zeit entwerten wie jedes andere Gut auch. Und im Vergleich zu manchen Sachgütern ist die Entwertung beim Geld doch schon sehr schwach ausgeprägt. Ich kann heute 10 € nicht ausgeben und habe nach einer Woche den Gegenwert von 10 € – einen Bruchteil eines Cents. Kaufe ich von den 10 € Hackfleisch, dann ist das Hackfleisch nach einer Woche verdorben; eigentlich sollte man es schon nach einem Tag Lagerdauer nicht mehr essen.

    Wer über die niedrigen Zinsen jammert, sich aber nicht traut, in Aktien zu gehen, der hat’s einfach nicht anders verdient. Ganz ehrlich. Ich bin seit 2008 berufstätig, seit 2009 an der Börse. Da begann ich, einen großen Teil meines Akademikergehaltes in Aktien anzulegen, weil mir die Gelegenheit einmalig vorkam (Qualitätsaktien waren damals saubillig). Man konnte auch die Jahre danach kaum etwas falsch machen. Schon vor fünf Jahren aber jammerten die Leuten über die niedrigen Zinsen, ohne zu handeln.

  8. Christian Weiss

    “Geld muss mit der Zeit entwerten wie jedes andere Gut auch.”

    Da möchte ich aber eine fundierte Begründung. Der Vergleich mit dem Hackfleisch hinkt nicht nur, der ist zweifach beinamputiert. Hätte Hackfleisch eine ähnlich robuste Haltbarkeit wie eine Kupfernickel legierte Kursmünze, kriegte man auch noch nach Jahrzehnten praktisch den gleichen Gegenwert dafür wie zu Beginn.

  9. Christian Peter

    @Couponschneider

    ‘Zins ergibt sich aus Angebot und Nachfrage’

    meinen Sie das ernst ? Der Zins wird im Euro – Raum einzig und alleine durch interventionistische Maßnahmen der EZB künstlich niedrig gehalten und die Sparer der Nordländer somit massiv enteignet : Kalte Enteigung ist nichts anderes als eine Vermögenssteuer über die Hintertüre. Deutsche Sparer verlieren dadurch etwa 80 Milliarden Euro und österreichische Sparer etwa 8 Milliarden Euro pro Jahr. Ihr Tipp, in Aktien zu investieren ist ein schlechter Witz, denn auch dort wird es irgendwann gewaltige Bereinigungen geben.

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