Der Staat und seine Grenzen

“…..Interessant ist auch, dass jede der elf liechtensteinischen Gemeinden eine «Exit Option» hat: Balzers, Schaan, Triesenberg usf. könnten, falls es die jeweilige Mehrheit der Stimmberechtigten wünschen sollte, das Fürstentum verlassen, einen unabhängigen Staat gründen oder sich einem anderen Staat anschliessen…..” (hier)

4 comments

  1. Mourawetz

    Der Wink mit dem Zaunpfahl, wenn notwendig diesen zu verrücken, hat Liechtenstein vor der Tyrannei eines zentralistischen Monarchen bewahrt. Und es kommt noch dicker: „Ein Staatsmodell, das den Frieden, den Rechtsstaat, die Demokratie und den Wohlstand der Bevölkerung sichert, muss dem Staat das Monopol über sein Territorium entziehen.“ Sagt nicht irgendein Anarcholiberaler sondern der Monarch selbst, Hans Adam II.

    In so einem Land möchte ich auch leben!

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  3. Christian Weiss

    Interessanter Schlusssatz: “Wobei zu Recht darauf hingewiesen wurde, dass es nicht nur Staatsversagen (häufig) oder Marktversagen (meist von der Politik erfunden) gibt, sondern mitunter auch Volksversagen.”

    Der Vorteil des Volksversagens per direkte Demokratie: Dort müssen die, welche die Suppe eingebrockt haben, sie auch selber auslöffeln.
    Der häufigste Fall von Volksversagen ist allerdings der indirekte: Das Volk wählt die Idioten, die nachher das Staatsversagen in die Wege leiten.

  4. Thomas Holzer

    @Mourawetz´
    Jeder “zentralistische Monarch” hatte wesentlich weniger Einfluß auf das Privatleben seiner “Untertanen” als das “demokratische System” auf seine “Bürger”
    Man sollte realistischer Weise die “Untertanen” von damals als Bürger bezeichnen, und die sogenannten Bürger von heute als Untertanen.
    Kein Monarch hat das Privatleben so sehr reglementiert wie all die Demokraten, kein Monarch hat eine Minderheit je so unterdrückt wie all die Demokraten, welche sich derzeit als “Beschützer” der Freiheit gerieren

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