Der Strick um den Hals der Notenbanker

Von | 5. Mai 2015

“….Kauft die EZB in großem Stil problematische Papiere auf dem Kapitalmarkt auf, ohne diese angemessen der darin enthaltenen Risiken zu bewerten, dann drohen hohe Verluste, wenn diese Forderungen zu einem erheblichen Teil ausfallen sollten. Dies kann durchaus das Eigenkapital der EZB überschreiten, womit wir bei besagtem Fall einer Zentralbank mit negativem Eigenkapital gelandet wären. Käme es zu einer erneuten systemischen Finanzmarktkrise, dann würden die Verluste bei der EZB anfallen.

Ob die EZB dann von den Mitgliedsländern rekapitalisiert würde, ist unsicher. Mario Draghi würde so rasch zum Sündenbock in Zuge einer neuen Eurokrise mutieren. Schlussendlich laufen – wie die Bürger von Calais – die Mitglieder des Zentralbankrates mit einem Strick um den Hals herum.” (hier)

2 Gedanken zu „Der Strick um den Hals der Notenbanker

  1. PP

    “Ob die EZB dann von den Mitgliedsländern rekapitalisiert würde, ist unsicher.”

    Nein, das ist überhaupt nicht unsicher!

  2. Thomas Holzer

    Die EZB rekapitalisiert sich doch selbst!
    Insofern kein Problem 😉

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