“Der traditionelle Islam weigert sich, sich zu integrieren”

“….Diejenigen, die sich mit dem Islam am stärksten identifizieren und die Texte des Korans wortwörtlich nehmen, sind total gegen unsere Gesellschaft. Das sind die Anhänger des politischen Islam und des Salafismus, sie sind potenzielle Terroristen. Der Dschihadismus kommt aus diesem Milieu. Der traditionelle Islam, das ist Gott sei Dank die Mehrheit, ist friedlich. Er weigert sich aber, sich zu integrieren. Er verlangt eine gleiche Anerkennung seiner Lebensweise wie die der Mehrheitsgesellschaft.” (mehr hier

8 comments

  1. sokrates9

    Wenn der Islam weigert sich zu integrieren muss reine Parallelgesellschaft entstehen! Wollen wir das? Warum?
    Wir haben in mühevoller Arbeit mit riesigen Rückschlägen eine freiheitliche Gesellschaft aufgebaut! Warum soll man die jetzt zerstören oder mit moslemischen Strukturen Teilen, die zwangsläufig die Vernichtung unserer Kultur will?

  2. astuga

    Schräger Artikel, geprägt von Wunschdenken.
    Der wortwörtliche Islam, etwa als Salafismus, ist ja genau der traditionelle Islam.
    Salafiyya meint sogar sinngemäß “traditioneller Islam”.

  3. astuga

    Der Islam bzw die praktizierenden Muslime verlangen auch keine Gleichberechtigung, sondern gehen immer von von der alleinigen und ausschließlichen Richtigkeit und vor allem Zulässigkeit der islamischen Lebensweise aus.

    Falls dieser Vorherrschaftsanspruch mal nicht gewalttätig ausgelebt wird, dann liegt bzw lag das auch schon historisch nicht an ihrer Toleranz und Friedfertigkeit, sondern nur an ihrer augenblicklichen Machtlosigkeit (etwa weil man als Gruppe zu klein ist).
    Diese Grundkonflikt besteht bei fehlenden Nichtmuslimen dann auch zwischen den islamischen Richtungen selbst.
    Sunna gegen Shia oder gegen Aleviten oder Ahmadiyya – irgendwen gibts immer der nicht islamisch genug ist.
    Das Übel jeder dogmatischen Orthopraxie.

  4. Falke

    Man muss sich immer wieder fragen, warum Millionen und Abermillionen Moslems wie wild nach Europa, in christlich-jüdisch gepägte Staaten emigrieren wollen, wenn sie dann dort die gleiche Gesellschaftsform haben wollen, wie in den Ländern, aus denen sie geflüchtet sind.

  5. Mona Rieboldt

    Falke
    Der Wunsch dahinter ist unsere Gesellschaft,EU zu islamisieren. Zur Zeit gehen die politischen Moslems unbemerkt, da wir nur auf Attentate starren, in sämtliche Organisationen, um sie von innen heraus zu islamisieren, siehe Lehrerinnen mit Kopftuch, Justiz etc. Das machen sie langsam, aber mit Erfolg. Es gibt ja genug Deutsche, die das Kopftuch, ein Zeichen des politischen Islam, gut finden und sie dabei unterstützen.

  6. sokrates9

    Falke@Ein zweites Thema ist dass man hier absolut bequem leben kann ohne arbeiten zu müssen! Und als echter Moslem mit 2 Frauen und 10 Kindern lebt man nirgends so gut wie bei uns in Europa!

  7. astuga

    Stimmt, im isl. Raum selbst würde niemandem einfallen für die Kinder oder Frauen anderer Leute zu zahlen.
    Schon gar nicht gläubigen Muslimen, die glauben ja tendenziell eher an Gottes Hilfe für richtigen Lebenswandel.

    Wenn schon dann gibt es Sachleistungen, oder alleine aus nationalstaatlichen Gründen kleine Förderungen.
    Etwa das einmalige Geburtsgeld in der Türkei.
    Das fällt so gering aus, das bekommen Muslime mit Kind-ern bei uns jedes Monat.

  8. Johannes

    Immer wieder kann man beobachten wie die extrem Linke genauso wie die meisten Sozialisten den Islam als unantastbar vor jeder Kritik in Schutz nehmen.

    Ich denke bei den Sozialisten war und ist noch immer der Hauptgrund jener das man sich die Stimmen der Muslime sichern will. Hier sieht man die am schnellsten wachsende Bevölkerungsgruppe und will sie für sich gewinnen.
    Weiter als von einer Wahl zur nächsten wird dabei meiner Meinung nach nicht gedacht.
    Natürlich gibt es viele Schildträger bei den Sozis die da wirklich glauben, dass sei so wichtig im Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit usw. aber ich glaube die Strategie der Partei und ihrer Spin-Doktoren ist doch die der max.Stimmen-Gewinnung.
    Kein Roter hat jemals zu extrem demokratie- und verfassungsfeindlichen Predigten in Moscheen oder zu den Hunderten Muslimen die von Österreich nach Syrien gingen um zu schlachten, Stellung genommen.
    Da regt man sich lieber über Gedichte und vertrottelte Liederbücher auf und tut als lauere dort die größte Gefahr.

    Die extremen Linken und mit ihnen der autonome Block hingegen will nach meiner Meinung einzig das der Staat endlich zusammenbricht. Deren nicht weiter gedachtes Ziel ist einfach die Schaffung von Anarchie und Chaos und da ist ihnen jedes Mittel recht, würde ich persönlich meinen.

    Die Diskrepanz zwischen Frauenrechten, Meinungsfreiheit, Freiheit der Kunst, die Trennung zwischen Religion, Staat und dem politischen Islam wird einfach nicht thematisiert von diesen beiden Gruppen. Und tut es doch jemand anderer so schieben sie denjenigen ins rechte Eck.

    Enttäuschend für mich das die Sozialisten so wenig dazu beitragen das der Islam viel stärker in die Pflicht genommen wird, das man hier alle eigenen Prinzipien scheinbar verrät. Vielleicht ist es ja auch der Grund warum man in eine Sinnkrise geschlittert und auf die Menschen so orientierungslos wirkt. Wer ein Jahrhundert lang klare Prinzipien der Säkularität hatte und dann plötzlich zum Religionsversteher und Verteidiger einer archaischen Religion wird, hat nach meiner Meinung ein Glaubwürdigkeitsproblem.

    Ich glaube die meisten Sozis wissen das gar nicht, sie sind zwar ratlos warum sie nicht mehr angenommen werden stecken aber zu sehr in ihrer eigenen jahrzehntelang praktizierten Gehirnwäsche fest und können daher über ihr eigenes Dogma der vermeintlichen Fremdenfeindlichkeit nicht hinaus denken.

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