Der Turmbau zu Brüssel

“…Bisher war die Geschichte der EU eine Folge von Integrationsschritten. Notwendig ist jetzt eine Neuorientierung, doch sind echte Reformen unwahrscheinlich. Kann Europa scheitern?….” (NZZ)

7 comments

  1. Rennziege

    Ich empfehle einen immens gescheiten und unterhaltsamen Artikel aus dem “Spectator” vom 11. Juli, schon heute im Netz. Abschaffung des EU-Molochs in Brüssel, Straßburg und Luxemburg. Abschaffung des EU-Parlaments zugunsten eines Management-Teams von nicht mehr als 10 Verwaltern, Entfernung der schwachbrüstigen Südländer … Rückkehr zur einzigen EU, die je funktionierte: der Hanse, einer reinen Handelsunion ohne Planwirtschaft und Zentralismus, die sich über Jahrhunderte bewährte:
    http://www.spectator.co.uk/columnists/rod-liddle/9577002/ditch-the-eu-bring-back-the-hanseatic-league/

    Auch frappant überzeugend argumentiert. Kummt’s z’haus aus’m Gänsehäufel, liabe Ortner-Gemeinde (das Melanom is’ eh gfährlich gnua), und lest’s des, pittäh! Geht auch im Schanigarten mit an Tschik im Goscherl.

  2. sokrates

    ..Entfernung der schwachbrüstigen Südländer.. – da ist aber Österreich auch dabei! Wenn man unsere Daten sieht
    ist Teilnahme an Nordstaaten oder “hartem” Euro für uns nicht drinnen! Österreich ist abgesandelt, ! auch wenn es die meisten nicht glauben wollen! 15 Jahre Stillstand / Rückschritt sind tödlich!

  3. Rennziege

    Danke für Ihre Replik. Natürlich wäre Österreich eines der abzusondernden Länder — dank der herrschenden Nomenklatura mit jedem Tag mehr. Aber die hofft ja darauf, bald schon so ungestraft durchgefüttert zu werden wie die Griechen jetzt; siehe W. Faymanns kürzlichen Bruderkuss mit Herrn Tsipris. So peinlich er war, so zukunftsträchtig war er auch.

  4. Thomas Holzer

    in eine freien Wirtschaft bräuchte es nicht mal 10 Verwalter, um einen freien Handel durchzuführen.
    Eigenverantwortung bedarf auch keines obrigkeitsstaatlichen Konsumentenschutzes, so lange jeder weiß, daß er zu keinem Kontrakt gezwungen wird, und dementsprechend agiert

  5. Thomas Holzer

    @Rennziege
    und ein “Mitglied der Ortner Gemeinde” hat sich, wenn überhaupt, nur zum Zwecke eines Feldversuches im Gänsehäufel aufzuhalten; ansonsten er seine Mitgliedschaft eigentlich verwirkt 😉

  6. Syria Forever

    Rennziege,

    das haben Sie treffend geschrieben!
    (…)So peinlich er war, so zukunftsträchtig war er auch.(…) – Wobei ich annehme dem Herrn Faymann ist nichts peinlich. Wie auch? Dazu fehlt seiner Art jegliches Intellektuelles Rüstzeug.

    Leider muss ich Sie enttäuschen. Es kommen alle an die Reihe. Ganz Europa, auch die Nordstaaten. Deutschland ist nicht minder am Ende wie Österreich. Auch Ihr schönes Kanada und die USA sind alles anderes als sicheres Land.
    Kanada hat natürliche Vorteile. Die Nähe zu den neuen Welt-Herrschern, und natürlich die Unmengen an natürlichen Ressourcen Kanadas. Ob sich England und die USA damit abfinden werden wird sich zeigen. Derzeit sieht es nicht danach aus. Kanada befindet sich, wie der Rest der Westlichen Welt, nicht bei bester Gesundheit und erst die Freunde.. Wussten Sie das Kanada eines der Kernländer, mit Australien, für Kinderhandel war und ist? Der gesamte Commonwealth of Nations, in Verbindung mit dem Hl. Römischen Reich, sind die Hochburgen. Aber da denke ich das wussten Sie ohnehin.
    Um beim Thema zu bleiben.
    Wie ich schrieb. Es kommen alle an die Reihe in Europa. Nächster Kandidat, wenn ich nicht irre, wird Italien sein. Wann Österreich auf der Liste steht kann ich derzeit noch nicht erkennen, doch sicher nicht wesentlich später als 2018.

    Shalom

  7. Der Realist

    Kann Europa scheitern?, diese Frage stellt sich so gar nicht, passieren nicht rasch zukunftsträchtige Strukturreformen und kehren die EU-Huldiger nicht bald auf den Boden der Realität zurück, wird die EU in dieser Form nicht überleben, sie wird nämlich von ihrem eigenen Gewicht erdrückt werden.

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