Der überaus wendige Sebastian K.

“…Now Europe’s creaking establishment is once again eyeing Vienna, after Kurz embraced the zeitgeist and declared his preference for working with the Greens. The fate of that partnership aside, the mere fact that Kurz would try to swap the far right for the Greens in the space of a few months speaks volumes about the incoherence of European politics in an age marked by populism, fear and larger-than-life political personalities.” (Das einflußreiche Brüsseler Magazin “Politico” über Sebastian Kurz, hier)

6 comments

  1. Falke

    Inzwischen merken auch immer mehr Journalisten und Politiker weltweit, welch ein Wendehals Kurz ist und dass man ihm nicht über den Weg trauen darf.

  2. Johannes

    Zunächst einmal muss ich für mich persönlich sagen das jeder Kommentar aus Brüssel für mich ein Versuch der Manipulation ist. Das war nicht immer so ich, es gab eine Zeit da glaubte ich an ein Fundament das es allen Ländern erlaubt, bei größter Subsidiarität, in einer Win-Win-Situation ein neues Europäisches Kapitel aufzuschlagen.

    Der Vorwurf es spräche Bände wenn Kurz von rechts nach links schwenkt und das sei Populismus kann ich nicht ganz nachvollziehen. Populärer war laut Wahlergebnis eine Türkis- Rote und nach den Stimmenanteilen als zweite eine Türkis-Blaue Variante gewesen.
    Türkis – Grün ist eigentlich eine vollkommen unpopuläre Variante, sowohl bei der Mehrheit der Türkisen wie auch den Grün – Wählern. Dort liegt auch das Problem welches schon jetzt durch die beiden Grünen Rauch und Reimon sichtbar wird.

    Ich denke es gibt bei beiden Parteien Grundsätze bei denen sie keine Kompromisse machen können.
    Alle anderen Themen in denen Kompromisse eingegangen werden, werden auf ganz wenig Gegenliebe der eigenen Klientel stoßen und eine andauernde Zerreißprobe darstellen.
    Jetzt rächt sich die jahrelange Fundamentalideologie der Grünen, jede Abkehr von ihr wird als Zeichen von Unglaubwürdigkeit und Aufgabe der Grundsätze bei der eigenen Wählerschaft aufgenommen werden.

    Zu Kurz fällt mir im Moment überhaupt nichts ein, ich kann keine Position erkennen, ich weiß nicht was er im Gegensatz zur vorherigen Regierung aufgeben will, welche Kompromisse er bereit ist zu machen, wofür die ÖVP im Moment überhaupt steht.

    Das wird man erst erfahren wenn eine Türkis-Grüne Regierung gebildet ist.

  3. astuga

    Lässt man die 2-3 falschen und simplifizierten Aspekte des Kommentars bei Seite bleibt über, dass Kurz die personifizierte ÖVP darstellt.

  4. astuga

    Mittel- und langfristig steckt die ÖVP in einer Falle, wie bereits jetzt die SPÖ.
    Noch weiter nach links, und ihr laufen die letzten bürgerlich-konservativen Wähler davon.
    Wieder mehr nach rechts, und die Linksliberalen verabschieden sich.
    Noch dazu gibt es an beiden Rändern glaubwürdigere alternative Parteien.
    Wie lange diese Taktik des Herumlavierens und Wählerbetrugs reingeht wird sich zeigen.

  5. aneagle

    Kurz ist tatsächlich die OVP in Person. Wer am lautesten schreit, bekommt das meiste Schweigegeld. Blau und Rot-zwei unfähige Oppositionen, keine Hausmacht in seiner,der größten opportunistischen Partei Österreichs- was hätten denn Sie an seiner Stelle gemacht? Mit aufrechtem Gang in den persönlichen Untergang? Ich bitte Sie- 4jahre sind nicht lange, BVT wird vergessen sein, der Wähler ist bis auf weiteres ega,l Und die Position des Euro Gruppenchefs, der eventuell die Briten heimholt, wartet. Macht macht geil!

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