Der Vertrauens-Infarkt

“….Die aktuelle Forsa-Umfrage fördert alarmierende Zahlen zutage: 62 Prozent der Bevölkerung trauen den Parteien nicht mehr zu, die Probleme in Deutschland lösen zu können.

26 comments

  1. Lisa

    Die Wähler schauen sich die Politiker aber auch kaum an, bevor sie ihre Listen abgeben (oder das Kreuzchen an der “richtigen” Stelle anbringen…). Politisch null Interesse, aber nachher mosern, wenns nicht so geht, wie sie wollen. Stimm- und Wahlrecht sollte es eben nur für informierte und Steuern zahlende Bürger geben. So!

  2. BerndF

    das Problem besteht auch darin, dass charakterfeste und starke Persönlichkeiten mit Weitblick nicht mehr in die Politik gehen wollen. Arschkriecherei liegt halt nicht allen …

  3. Fragolin

    @Michael Haberler
    Irrelevant. “Die mehrheit identifiziert sich mit FPÖ-Positionen.” Na und? Wenn sie die Partei, die ihre Positionen vertritt, nicht wählen, sind die Positionen für die Fisch’. Langsam müssen’s eben die Hosen runterlassen was ihnen wichitger ist, die Hoffnung auf “a sichere Pension” oder die Zukunft ihrer Enkel.

    @Thomas Holzer
    Wer weiß, wieviel erfundene “Schicksale” uns schon präsentiert wurden. Wag the Dog…

  4. Roger Nufer

    So bereiten die etablierten, unfähigen und verantwortungslosen Parteien den Boden für Totalitarismus!

  5. Christian Peter

    Wird höchste Zeit, dass die Bürger in Bananenrepubliken wie Österreich und Deutschland endlich aufwachen.

  6. mariuslupus

    Je nach ethnischer und politischer Zusammensetzung, könnten die 38% eine Sperrminorität sein.
    Aber an was glauben die 38% ?

  7. MM

    Vollstaendig loesen kann man das Chaos auch nicht mehr. Langsamer vergroessern waere schon ein Fortschritt.

    Polizei warnt vor Raubzuegen in Zuegen:

    http://www.focus.de/regional/nordrhein-westfalen/der-taeter-ist-gerade-frei-und-begeht-die-naechste-tat-bundespolizei-warnt-vor-nordafrika-banden-auf-raubtouren-in-zuegen_id_5245533.html

    Osmanische Rockerbande bereichert Neuss:
    http://www.stadt-kurier.de/neuss/osmanen-rockerbande-sorgt-f-252-r-unruhe-200-polizisten-im-einsatz-aid-1.5720198

    Vielen Dank auch nochmals an alle die Blockfloetenwaehler.

  8. perry

    etwas anderes: kann mir jemand genaueres über jenen un-vorschlag (glaublich in 80er jahren) mitteilen, mit welchem eine ansiedlung von ca. 17 millionen personen aus dem arabischen raum in europa angeregt wurde?

  9. gms

    Roger Nufer,

    > So bereiten die etablierten, unfähigen und verantwortungslosen Parteien den Boden für Totalitarismus!

    It’ not a bug, it’s a feature!

    Die Entwaffnung der Bürger ist ebenso langfristige Agenda, wie deren allumfassende Big-Brother-Überwachung. Der Untertan wird lehrbuchhaft solange weichgekocht, bis er aus freien Stücken den totalitärsten Maßnahmen zustimmt. Soziopathen ticken so und naive Wohlmeinende ebenfalls. Den einen ist es Mittel zur Macht, den anderen der einzige Weg, das dumme Vieh auf dämokratistischen Pfaden ins Glück zu führen.

    Klar soll man nicht Bösartigkeit zuschreiben, was auch mit Dummheit erklärt werden kann. Dem gegenüber steht die oftmals offen artikulierte Überlegung der Gottspieler, wonach erst Krisen jene Umwälzungen erlauben, die in Schönwetterzeiten dem Volk niemals unterzujubeln respektive aufs Aug’ zu drücken wären.

    Im Anlaßfall war der Dressurelite die absurde Rechtsprechung der Höchstgerichte und die damit einhergehende Unmöglichkeit zur Abweisung oder Rückführung von Schatzsuchenden (spelling is correct) ebenso bekannt, wie die Tatsache, daß Menschenmassen auf gepackten Koffern saßen und nur auf den Startschuß warteten.
    Wer in Europa hat Zahlungen an UNHCR-Camps um rund 40% reduziert? Wer brachte diese Sachverhalte und das daraus resultierende Explosionspotential schon 2013 und 2014 in die entsprechenden EU-Berichte des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten? Otto Normalbürger hatte in diese Dokumente nicht hineingesehen, warum auch?

    Dieselben Figuren in Politik und Medien, die um die Zeitbombe wußten, haben geschwiegen und statt dessen das Volk monatelang mit Berichten über Ertrinkende im Mittelmeer bombardiert (Lampedusa, Mare Nostrum), ohne dabei auch nur ansatzweise Zustände in den Camps oder die wenigen Seemeilen zwischen Bodum und Lesbos zu thematisieren, bis ein einziges rühriges Bild von dort mit fragwürdiger Genese innerhalb von Stunden zum Game-Changer wurde.

    Niemand wurde überrascht, einzig die europäischen Bürger wurden eiskalt überrumpelt, aufdaß Menschenmassen nun Keile in basale Prinzipien treiben, deren Erosion dem Täterverbund aus Plutokratie und Sozialismus in die Hände spielt.

    Ziel ist die Abschaffung der Nationalstaaten und höhere Verschuldung, Mittel zum Zweck sind zentrale Einwanderungsregime und Harmonisierung der Sozialsysteme, fremdbestimmtes Überwachen der eigenen Landesgrenzen und neu zu schaffende EU-Geldtöpfe, EU-Steuern und EU-Behörden. En passant wird unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung die Leine am Hals der renitenten Bürger straffer gezogen. Totalitarismus ist das Ziel, bis langfristig auch die EU in globaler Gouvernance aufgeht. Manche politischen Kräfte wollen möglicherweise nicht so weit gehen, doch deren Zwischenziele decken sich mit jenen Figuren, die geopolitisch größere Pläne schmiedeten und zugleich die Flüchlingsindustrie befeuern.

  10. gms

    perry,

    “kann mir jemand genaueres über jenen un-vorschlag (glaublich in 80er jahren) mitteilen, mit welchem eine ansiedlung von ca. 17 millionen personen aus dem arabischen raum in europa angeregt wurde?”

    Im Speziellen (80er) nicht, doch gibt es derartige Anregungen aus den letzten Jahrzehnten zuhauf auch und insbesondere von der UNO, die nicht müde wird, seit Ewigkeiten einen demographischen Wandel speziell in Deutschland als Scheckgespenst an die Wand zu malen, dem allein mit Menschenimport aus dem Osten beizukommen sei. Weiß man um die Aufgabe der UNO aus Sicht der Plutokraten bescheid, verwundert einen aber nichts mehr. Hätte sie nämlich redlich gespielt, hätte sie auch das entsprechende mediale Trommelfeuer losgetreten, als die Zustände in den UNHCR-Camps rund um die Krisenregionen untragbar wurden. Tat sie aber nicht.

  11. Mona Rieboldt

    @ Lisa
    Mit der Wahl ist das so eine Sache. Wenn man eine Stimme abgibt, weiß man nicht, was daraus wird. Es kommen dann von den Listen Leute rein, die man gar nicht gewählt hätte. Dazu gibt es dann Koalitionen, die man mit seiner Stimme nicht wollte. Man wählt eine Partei, was die dann nach der Wahl macht, darauf hat der Wähler keinen Einfluss mehr. Und die Alternativen gibt es in Deutschland nicht. Ob CDU, SPD, Linke, Grüne sie laufen alle in eine Richtung. Und jeder hat ja nur eine Stimme.

    Nur eines ist sicher nach der Bundestagswahl 2017, es wird starke Steuererhöhungen geben, anders sind die 1,5 Millionen Asylanten nicht zu alimentieren. Mit Familiennachzug wird es nicht mehr zu bezahlen sein.

  12. Rennziege

    28. Januar 2016 – 15:44 gms
    Danke. Aus den von Ihnen geschilderten Motiven und Gründen ist die zur Zeit auffällig schmähstade FDJ-Physikerin aus der Uckermark die längst vorbestimmte UNO-Generalsekretärin; in diesem Job wird sie weiteres Unheil stiften, plangemäß:
    All ihr Tun und Lassen, zu Beginn ihrer West-Karriere noch sorgsam mit dem Ossi-Bonus zugedeckt, geht konform mit der langfristigen Strategie der Plutokraten und Homogenisierer der gesamten Erdkugel.
    Diese seltsam geschlechtslose, längst auch unverhohlen ratlose Frau wird wunschgemäß in die Geschichte eingehen — aber anders, als sie es erhofft. Allein die aus purer Wahltaktik erzwungene Energiewende reicht schon, um sie als Amtseidbrüchige zu entlarven; den Rest wissen wir eh alle (Lisa eventuell ausgenommen), also schenk’ ich mir den.

  13. gms

    Rennziege,

    “Allein die aus purer Wahltaktik erzwungene Energiewende reicht schon, um sie als Amtseidbrüchige zu entlarven”

    Wenn’s Wahltaktik war, so war es nicht minder ganz im Interesse derer, die mit der Church of holy Climate ein weltweites Wirtschaftsregime inklusive Bevormundung und Geldverschieberei errichten wollen *). Gesetzlicher Mindestlohn, Sabotieren von Southstream und Rußlandsanktionen, Atomschwenk, Migrationspolitik, Griechenlandrettung, etc. pp., mir fällt beim besten Willen nichts ein, was nach Zögerei und Flipflopping im Endeffekt nicht Niagarfälle auf die Mühlen der Stippenzieher wäre. Daß Merkel darüber hinaus CFR-, Atlantikbrücken-Mitglied und Bilderbergergast ist, wird nur jene begeistern, denen an einer Aluhut-Diffamierung gelegen ist.

    Sie /ist/ es und sie /tut/ artig das, was man ihr ins Pflichtenheft schreibt. Alternativlos. Und jene, die ebenfalls in den Zirkeln sind, halten ihr weltweit mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln den Rücken frei. Heimlich ist daran schon lange nichts, allenfalls unheimlich die Naivität der Bürger, Merkels Treiben tiefenpsychologisch erklären zu wollen.

    *) Nachdem es mir bei Obamas Rede zur Lage der Nation auffiel (12.Jan.2016). Sinngem.: Wer sich gegen den Co2-Schwindel ausspricht, legt sich explitzit auch mit dem Militär an. Zuerst meinte ich, mich verhört zu haben und las im Transkript nach — “you’ll debating military” ..?!
    Ebenfalls irritierend war der Nachsatz, man solle Amerikanern nicht in die Quere kommen, in Zukunft Energie zu produzieren und zu verkaufen. Green technologie ist das das eine, aber darüber hinaus noch Produktion und Verkauf von Energie?

    Tatsache ist, wonach das US-Department of Defense der weltweit größte Ölverbraucher ist und allein 2% des US-Bedarfs schluckt. Wer morgen noch weltweit militärisch die Oberhand behalten will, muß zuerst die Physik in den Griff kriegen, und zwar besser, als alle möglichen Gegener. Inzwischen propagiert das DoD wie verrückt Kriegsgefahren bedingt durch Klimawandel und finanziert zugleich direkt und indirekt alles, was mit Einspar- und Alternativmaßnamen zutun hat (ie. Jets mit Biotreibstoff, egal wie unverträglich dessen Gesamtbilanz ist. Eine ferne Vision sind Solarkollektoren im All, die Energie per Mikrowellen punktgenau zu jedem Ort der Erde liefern können.)
    Ein Streitpunkt der Kytoverhandlungen und deren Nachfolger war, ob militärisch motiviertes Co2 pönalisiert werden dürfe oder nicht. Das ist inzwischen vom Tisch.

    whitehouse.gov/the-press-office/2016/01/12/remarks-president-barack-obama-%E2%80%93-prepared-delivery-state-union-address
    alternativ ab: 1:23:00 youtube.com/watch?v=UFb0pKuNNNw
    “Look, if anybody still wants to dispute the science around climate change, have at it. You will be pretty lonely, because you’ll be debating our military, most of America’s business leaders, the majority of the American people, almost the entire scientific community, and 200 nations around the world who agree it’s a problem and intend to solve it. (Applause)
    But even if — even if the planet wasn’t at stake, even if 2014 wasn’t the warmest year on record — until 2015 turned out to be even hotter — why would we want to pass up the chance for American businesses to produce and sell the energy of the future? (Applause.) “

  14. Gutartiges Geschwulst

    “62 Prozent der Bevölkerung trauen den Parteien nicht mehr zu, die Probleme in Deutschland lösen zu können.”

    Hoffentlich begreifen wenigstens die übrigen 38 Prozent, dass die Parteien die Probleme noch nicht einmal lösen wollen, sondern diese sogar gezielt herbeiführen.

  15. Rennziege

    28. Januar 2016 – 18:03 gms
    Vielen Dank! Allerdings wird Barack H. Obamas Geschwurbel auch in den USA spätestens seit der zweiten Amtsperiode des einst (primär in Europa, aber auch hier mit arg sinkender Tendenz) zum Messias Verklärten nicht mehr ernstgenommen. Seine jüngste (und letzte) Rede “State of the Union” lockte nur noch Democrats der extremlinken Ecke hinterm Ofen vor.
    Wie Frau Merkel kam Obama eine ganze Weile mit dem Zehndollarwort “alternativlos” durch. Für beide ist diese Blah-Blah-Akzeptanz des Publikums jedoch abgelaufen. Was auch für “The Holy Church of Climate Change” gilt, sosehr der mediale Mainstream diese auch noch immer wider besseres Wissen propagiert; zu sehr belasten die Kosten, auch wrtschaftlich, landschaftlich und ökologisch, dieses weltweiten Irrsinns den allmählich erwachenden Bürger.
    Zu den Bilderbergern und deren Intentionen wage ich nichts zu sagen, da mir jedes solide Hintergrundwissen fehlt.
    Herzliche Grüße!

  16. Gutartiges Geschwulst

    Auch wenn ich nicht weiß, was “schmähstade” bedeutet, liebe @Rennziege, sagt mir mein Gefühl, dass es auf unser kanzleuses Verhängnis zutrifft.

  17. Rennziege

    28. Januar 2016 – 18:03 gms
    Verzeihen S’ mir bitte diesen Austriazismus! Oisdann: “schmähstad” ist jemand, der von der Realität so überrascht wird, dass er keinen Schmäh (Gag, Schlenker Witz, Chuzpe — typisch österreichisch halt) mehr dagegen aufzubieten hat. Zu “stad”: = stumm. Altes Beispiel aus der Folklore:
    Warum heißt es Muttersprache, aber Vaterstadt?
    Wenn die Mutter spricht, ist der Vater stad.

    Vereinfacht könnte man “schmähstad” auch als “baff” ins Hochdeutsche übersetzen.
    Hoping to have been helpful, sir.

  18. Rennziege

    Pardon! Wandte mich an @Gutartiges Geschwulst.
    Und “stad” bedeutet nicht stumm für immer, sondern nur für ein Weilchen verstummt.
    Jössas! Heut versteh’ ich mich schon selber nimmer. Die österreichischen Mundarten, in jedem Bundesland verschieden, sind schwieriger zu erklären als der lateinische accusativus cum infinitivo. 🙂

  19. Thomas Holzer

    Wer Wind sät, wird Sturm ernten!
    Leider alles nur eine Frage der Zeit……..auf “unsere” Politikerdarsteller würde ich kein Jota mehr geben, die werden die ersten sein, welche sich ihrer Verantwortung entziehen werden

  20. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Aber aber, Herr Holzer! Auf das “mehr” können Sie verzichten, denn mal ehrlich, auf die haben Sie (in wahrlich weiser Voraussicht) doch noch nie ein Jota gegeben! 😉

  21. Lisa

    @Mona Rieboldt: Wenn sich zB. ein Steinmeier sogar in einem kleinen süddeutschen Städtchen zur Flüchtlingsfrage äussert und Fragen beantwortet, kann man sich doch schon mal ein Bild machen. Oder in der ganz gewöhnlichen Kommunal- und Stammtischpolitik lernt man die Leute kennen. Allerdings ist das Wahlsystem in jedem Land etwas verschieden. In der CH kann ich zwar auch eine Liste abgeben, samt Streichungen, Ersetzungen oder auch – etwas mühsamer – meine Liste selbst zusammenstellen (dass da Scherzbolde auch mal Napoleon und Ronald McDonald draufnehmen ist dabei nicht zu vermeiden…selber schuld, wenn dann andere zielgerichteter wählen). Natürlich kann man nicht überall sein, aber man hat überall Bekannte. A hat ja, wie CH den Vorteil einer überschaubaren Bevölkerungszahl. Und wenn D nicht so am Grossreich kleben würde und seine „Länder“ wieder Länder sein liesse, könnte man viele Probleme schneller und kontrollierter lösen. Offensichtlich haben Nationen, die früher mal Grossreiche waren, irgendwo im kollektiven Unbewussten noch diese Grössenphantasien. Als ich in einem Team mit osteuropäsichen Leuten arbeitete, wurden russische Staatsangehörige von den ehemaligen osteuropäischen “Sowjets” ziemlich ausgegrenzt und hinter deren Rücken verspottet. Einer der Gründe,warum Putin so beliebt ist. Oder Erdogan. In A ist das K.u.K. eher innerlich, in einer Art kulturellem Snobismus *duck*. Von den Briten, die über die Sprache immer noch Weltreich sind,will ich gar nicht reden…
    @Roger Nufer:(Bodenbereitung für Totalitarismus) Ganz richtig: sehr vieles ist ähnlich wie vor 1933 in der Weimarer Republik: die roaring twenties samt ihrer „schamlosen“ Mode, zensurfreie Kunst, Massenveranstaltungen in Sport und Kultur, sexuelle Libertinage, aber auch Bankenkrise und Massenarbeitslosigkeit, Rückzug ins Esoterische und Private, Sündenböcke suchen …

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