Der Vertrauensverlust in die „Masken“

Von | 19. Dezember 2020

(JOSEF STARGL) In Zeiten des Tragens von Schutzmasken fragen sich die Bürger nicht nur wer die Menschen hinter den Masken sind, sondern sie analysieren und interpretieren auch mehr als bisher das „Maskenspiel der Politiker“. Die Selbstdarstellung und die Selbstinszenierung des Selbstbewusstseins von Politikern leidet zunehmend unter der Schutzmaske.

Inszenierungsstrategen, Inszenierungstechniker und Inszenierungsberater haben den Politikern bisher stets das Gefühl vermittelt, dass sich alles trainieren lässt – auch ihre hohepriesterliche und fürsorgliche Kompetenzdarstellungskompetenz.

Zahlreiche Bürger wussten schon bisher, „dass der Kaiser nackt ist”, aber sie haben so getan, als ob sie es nicht sehen.

Nun funktioniert das „Maskenspiel der Ratlosen“ und die „Inszenierung der Inszenierung“ nicht mehr so perfekt wie früher. Der intensive Gebrauch von Leerformeln, von Phrasen und von Aktivismussignalen der Bevormunder verschleiert und verhüllt immer weniger die „gespielte Wirklichkeit“.

Es reicht einfach nicht mehr, die Ratschläge der „Maskenbildner“ und der Inszenierungsexperten in einem „Bluffwettbewerb“ umzusetzen.

Immer mehr Bürger erkennen, dass es zwar zahlreiche Inszenierungsberater, aber zu wenige Berater und Politiker mit Sachverstand für die Lösung von konkreten Strukturproblemen in diesem Land gibt.

Es gibt ja bereits Politiker, die die Aussagen fachlich qualifizierter Berater bei ihren Entscheidungen nicht berücksichtigen und ihre „Inkompetenz-Kompetenz“ inszenieren.

Die Teilnehmer am „Politiker-Maskenball“ überbieten einander im Ignorieren und im Ausblenden von Strukturproblemen und von Lösungen für Probleme sowie mit Forderungen nach mehr Umverteilung und mit zahlreichen Versprechungen, die ein Leben auf Kosten von anderen und der Zukunft (anderer) ermöglichen sollen.

List, Täuschung, Heuchelei, Lüge, Desinformation und Manipulation sind Instrumente der Macht. Es gelingt damit aber nicht mehr, das Staatsversagen, das Politikerversagen und das Bürokratieversagen zu verschleiern.

Das „Maskenspiel der Ohnmächtigen und der Ratlosen“ wird für die Bürger immer mehr sichtbar. Der Vertrauensverlust in die Politik(er) nimmt zu.

Noch mehr Staat, noch mehr Pläne, noch mehr komplizierte Regeln und noch mehr Interventionismus sind nicht die Lösung. Eine Kapitalaufzehrung sowie eine Fehlleitung und eine Verschwendung von Ressourcen sind die Folgen.

Die Politiker wollen in der Kommunikation und in der Inszenierung nicht auf ihre „Masken“ verzichten. Es geht um den Erwerb und um den Ausbau der Macht. Doch die „maskierten Marionetten“ der Vorderbühne tappen immer mehr in die Inszenierungskaskaden-Falle.

Die neofeudalen Strukturkonservativen und die Eliten der Günstlingswettbewerbsordnung agieren wieder effizienter auf der Hinterbühne und bedienen sich des überschuldeten Staates, um ihre Sonderinteressen durchzusetzen. Das dient weder der „gemeinsamen Sache“ noch dem „Wohlstand für alle“.

In diesem Land träum(t)en schon mehrere Generationen von einer Überwindung der Innovationswiderstände und von einer Lösung von strukturellen Problemen.

7 Gedanken zu „Der Vertrauensverlust in die „Masken“

  1. Klaus Kastner

    Masken SIND NICHT gleich Masken. Der Großteil der Masken, die man derzeit im Umlauf sieht, ENTSPRICHT NICHT den EU Bestimmungen für ausreichenden Selbstschutz. Und man darf getrost davon ausgehen, dass ein erheblicher Teil davon keinen ausreichenden Selbstschutz bietet.

    EU Bestimmungen schreiben vor, dass Selbstschutzmasken (in Europa FFP2, ansonsten K95) eine Mindestfiltrierung von 94% zertifiziert haben müssen. Gewährleistet wird dies dadurch, dass AUF JEDER MASKE AUFGEDRUCKT SEIN MUSS: (a) Hersteller, (b) Bezeichnung der Maske, (c) EU Konformitätsnachweis und (d) CE Zertifizierungsnummer. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass eine Maske ohne diesen Aufdruck NICHT den EU Bestimmungen für Selbstschutz entspricht.

    Selbst Apotheken sind oft nicht mit obigen EU Bestimmungen vertraut. Ich habe in Apotheken sogenannte FFP2 Masken gekauft, die sich bei nachträglicher Internet-Recherche als Fälschungen herausgestellt hatten. Natürlich kann man chinesischen Qualitätsmasken vertrauen. Immerhin haben die Chinesen mehr Erfahrungen mit Viren als wir. Aber unter dem Titel “chinesische Masken” wird enorm viel Schindluder getrieben. Außerdem lassen selbst die chinesischen Qualitätshersteller ihre Masken oft in Ländern wie Rumänien, Bulgarien oder der Türkei zertifizieren, was nicht unbedingt vertrauensbildend ist. Übrigens, auch die Hygiene Austria (Lenzing/Palmers) läßt ihre Masken in Ungarn und nicht in Österreich zertifizieren.

    Mit meinen schlechten ‘Maskenerfahrungen’ habe ich meine Käufe reduziert auf (a) in Deutschland hergestellte und (b) in Deutschland zertifizierte (von der DEKRA) FFP2 Masken. Ich habe bisher nur 2 Masken gefunden, die diesen beiden Anforderungen entsprechen: Bluebec und Fackelmann/Vock. Preise zwischen 3-5 Euro pro Stück. Nicht wiederverwendbar. Bei der Bluebec Maske wird die Filtrierung mit 98% angegeben, bei der Fackelmann/Vock Maske mit 99%. Der beste Corona Impfstoff gibt einen Schutz von 95% an.

    Daneben gibt es noch die blauen “medizinischen Gesichtsschutzmasken”. Sie gewährleisten eine sehr guten Fremdschutz, aber keinen Eigenschutz. Nur wenn ALLE solche Masken tragen würden, hätten alle auch einen gute Selbstschutz.

    Alles, was nicht FFP2 oder medizinische Gesichtsschutzmasken ist, sollte man eigentlich vergessen. Sie bieten mit Sicherheit keinen Selbstschutz, aber auch der Fremdschutz ist nicht getestet.

  2. sokrates9

    Jetzt schreibt ja die Regierung FFP 2 Masken vor.Mal abgesehen verfassungsrechtlichen Fragen ob Bürger gezwungen werden kann jetzt solch masken selber zu kaufen – in der Regel nicht wiederverwertbar und im “Dauerbetrieb”ziemlich teuer- stellt sich für mich die Frage ob die bisherige Zwangsmaskierung etwa doch nicht den geforderten und erwarteten Schutz bietet. Hat sich schon mal die SPÖ gefragt ob das ihren Genossen zumutbar ist?Armselig dass man selbst Basicwissen nach 9 Monate noch immer nicht hat und die Bevölkerung sekkiert mit vielen Maßnahmen die einer evidenzbasierten Prüfung nicht standhalen.Somit schlägt diktatorische Willkür immer mehr durch.

  3. Klaus Kastner

    @ sokrates9
    Wenn man berufstätig ist, braucht man natürlich 1 Maske pro 8-Stunden Tag und dann wird es recht teuer. Die meisten anderen, wie z. B. ich, kommen mit 1 Maske eine Woche aus, weil sie nicht länger als 8 Stunden die Maske benötigen. Das wären dann rund 3 Euro pro Woche bzw. rund 13 Euro pro Monat.

  4. hausfrau

    Vor allem wäre es Aufgabe der Medien sich nicht mit den Inszenierungen gemein zu machen und das Spiel, Bürger mit “richtigem” gegen Bürger mit “falschem” Verhalten zu hetzen mit zu befördern statt die richtige Adresse, nämlich das Versagen der Regierung zur Verantwortung zu ziehen endlich zu transportieren-

  5. Walter Busch

    @klaus kastner
    ich glaube, da liegt ein kleines missverständnis vor. herr stargl ist wohl kaum an irgend einem mundschutz, sei es jetzt ffp2 oder ffp4711, interessiert. deshalb sind ihre langmächtigen ausführungen über qualität von masken, eine glatte themenverfehlung.

  6. Falke

    Nach Meinung derjenigen Fachleute, die von der Regierung – aus leicht nachvollziehbaren Gründen – als Gefährder und Verbreiter von Falschmeldungen verungflimpft werden, sind diese als MNS bezeichneten Fetzen praktisch für den Hugo: Selbstschutz sowieso nicht (gibt sogar die Regierung zu), Fremdschutz maximal 1%, dafür höchst ungesund für den Träger. Daher ist diese “Maskenpflicht” ausschließlich ein Mittel der Demütigung und Unterdrückung der Bevölkerung durch die immer machtgierigere Regierung, auf dem Weg zur illiberalen Dmokratie, wenn nicht sogar zur Diktatur.

  7. CE___

    Die dieselben Politiker bzw. Politzirkel die meinen man könne einen Virus an der Verbreitung stoppen durch Lockdowns, Maskentanz, Aufhebung der Menschen- und Bürgerrechte, und schlussendlich nicht einmal hundertstelausgegorenen und unbewiesenen Impfstoffen, und anderen kleineren und grösserem Schwachsinn, sind doch dieselben (!!!) die auch meinen “wir Menschen” könnten das Klima auf 1,5 °C im Jahre 20xx einstellen und/oder einen Anstieg des Meeresspiegels um x Millimeter oder Zentimeter verhindern, wenn wir als Gesellschaften nur dies und jenes täten (oder nicht täten).

    Die haben doch geglaubt jetzt beim Virus mit ihren ganzen Studien via “Computermodellen” und “wissenschaftlichen Berechnungen” von Oxford bis Tribstrü über Todeszahlen, Verbreitungswege, zu treffende Maßnahmen dagegen, etc etc endlich, ENDLICH, den Beweis antreten zu können dass sie per se so etwas erstens einmal berechnen können und zweitens richtig liegen, und dieses Erfolgserlebnis dann auf ihre “Klimastudien” ummünzen zu können.

    Nur das blöde ist, vor dem diese ganze Politkzirkel jetzt stehen, genauso wie das Klima pfeift auch der Virus (jeglicher Virus) auf deren Voodoo-“Wissenschaft”.

    Der “Wert” der ganzen Klimastudien zusammen mit den uns seit März unter die Nase geriebenen Virusstudien ist höchstens Nährwert für den Papier-Reißwolf.

    Und den Zeitpunkt dieses Offenbarungseides versuchen diese Politzirkel, worunter auch die Ö-Bundesregierung zählt, nur mehr mit immer radikaleren und totalitäreren “Maßnahmen” hinauszuschieben, nebst kräftigen und gutschandentlohnten Progaganda-TamTam der Medien.

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