Der Wohlfahrtsstaat frisst seine Enkelkinder

Von | 27. November 2016

“In Bezug auf die Französische Revolution prägte einst der Dichter Georg Büchner im Drama Dantons Tod den Satz „die Revolution … frisst ihre eigenen Kinder“. Heute können wir desgleichen in Bezug auf den modernen Wohlfahrtsstaat behaupten, mit dem Zusatz, dass es nun die Enkel sind, die gefressen werden….” (weiter hier)

6 Gedanken zu „Der Wohlfahrtsstaat frisst seine Enkelkinder

  1. Fragolin

    Von Anfang an wurde der westliche “Wohlstand” auf Pump errichtet, heute frisst sich die Großelterngeneration, trotzig auf “wohlerworbene Rechte” bestehend, schamlos auf Kosten der Enkelgeneration durch. Außerdem wird Manna für die Welt mit vollen Händen aus dem Fenster geworfen – ebenso auf Pump. Wir stopfen Banken ebenso wie Legionen von Orchideenproletariat, organisiertem Schmarotzertum und dahergelaufenen Vollpensionsforderern Unmengen nicht existenten Geldes in den Hintern – alles auf Kosten unserer Kinder und Enkel.
    Noch nie hat eine Gesellschaft ihre kommenden Generationen so schamlos ihrer Zukunft beraubt. Noch nie hat ein Staat alles auf die Karte gesetzt, irgendwann einmal in der Zukunft von Egalwessengeld saniert zu werden. Ach doch, das gab’s schon. Hitler hatte auf die gleiche Karte gesetzt; er wollte dazu die ganze Welt erobern. Wir setzen darauf, dass die Welt zu uns kommt und die Rechnung bezahlt. Kommen tut sie schon, aber bezahlen wird das keiner von den Gekommenen…

  2. Humanist

    prolokratie ante portas. eigentlich schon drin. schade um die leistung unserer Vätergenerationen, deren verschleuderung leider angesichts sagloser dummheit und wertelosigkeit mehr “Spaß” macht als produktiv zu arbeiten und deshalb so schnell geht.
    meine armen Kinder…

  3. wbeier

    Die empirischen Daten sind doch längst bekannt obwohl wie stets geflissentlich übersehen wird, dass der Bundeszuschuss zu den Pensionszahlungen seit Einführung des ASVG jährlich kontinuierlich sinkt. Natürlich prozentual und nicht absolut!
    Wird langsam Zeit, dass eine Loslösung vom Begriff des Generationenvertrags hin zum Gesellschaftsvertrag stattfindet und da spielen wir fix in einer anderen Liga. Nämlich in der Liga der Nettozahler juristischer oder natürlicher Person versus Leistungsbezieher egal welcher Art. Da die Leistungsfähigkeit der Nettozahler nicht unendlich ist, entspinnt sich gerade hier ein brutaler Verteilungskampf in den die Pensionäre reingezogen und als Verursacher der klammen Kassen gebrandmarkt und mundtot gemacht werden. Damit wird die Pensionsfrage natürlich auch zur Spielwiese der Lobbyisten nach dem Motto: „Nehmt den Alten endlich ihre Pfründe weg aber lasst und erhöht mir meine (unsere)!“ Hört man eigentlich jemals so intensive Kritik an den ebenso durch diesen „Gesellschaftsvertrag“ zu bestreitenden Kosten von subventionierter Hochkultur, Orchideenstudien, 200T Sportunfällen jährlich und und und (Liste beliebig fortsetzbar)??? Merke: Nicht das Argument sondern die Lobby zählt.

  4. Falke

    Das Problem wird ja auch wesentlich dadurch verschärft, dass die die Aktiven nicht nur die Renten der Pensionisten bezahlen müssen, sondern zunehmend auch noch den Lebensunterhalt von Hunderttausenden bis Millionen von “Zuwanderern” (oder wie immer man sie nennen will) samt Großfamilien, die so gut wie nie selbst arbeiten, verdienen und somit etwas in die Sozialversicherung bzw. den Steuertopf einzahlen werden. Damit verspielen die verantwortungslosen Politiker, vor allem in Deutschland und Österreich, die Lebensqualität unserer Enkel, ja wahrscheinlich sogar schon die unserer Kinder.

  5. Selbstdenker

    @wbeier:
    Eine umlagefinanzierte Pflichtversicherung ist geradezu eine Einladung zur Plünderung: Nettozahler haben keine Möglichkeit sich die seriöseseste Versicherung auszusuchen.

    Das unter falschen (Pensions-)versprechen abgepresste Geld wird auf Kosten künftiger Generationen zur Wählerbestechung und zur Finanzierung sittenwidriger Spitzenpensionen von Politfunktionären verteilt.

    Dass ein strafrechtlich in Erscheinung getretener Apparatschick wie Blecha eine Führungsfunktion im SPÖ Penionistenverein einnimmt, sagt sehr viel über die “Seriosität” derartiger Organisationen aus.

  6. mariuslupus

    Die Regierenden überblicken, sollten sie dazu überhaupt in der Lage sein, so weit zu denken, den Zeitraum einer Wahlperiode. Um ihre Pfründe zu erhalten versprechen sie, allen, alles, die noch irgendwie als Wähler interessant sein könnten. Niemand wird ihnen in ihrem “wohlverdienten Pensionisten dasein” dafür eine Rechnung präsentieren. Die Situation der nächsten und übernächsten Generation, ist den heutigen Genossen in Spendierhosen, absolut Wurscht.
    Die demographische Entwicklung ist eine Tatsache die ausgeblendet wird, die andere ist die Situation die von der Obrigkeit verursacht, fahrlässig, oder absichtlich, wurde. Tausende von Menschen die nie einen Beitrag in die
    Sozialversicherung leisten werden. Die vom Wohlfahrtstaat abhängig bleiben, über Generationen abhängig bleiben..
    Ist dass eine absichtliche und zielgerichtete Verelendung der arbeitenden Bevölkerung, die von den Obertanen betrieben wird ? Oder, wie soll diese Ausplünderung der Kassen der staatlichen Wohlfahrt anders umschrieben werden ?

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