Der Zusammenbruch Frankreichs

Gérard Collomb, bis letzten Monat französischer Innenminister und derzeit Bürgermeister von Lyon, ist offenbar pessimistisch hinsichtlich der Situation in seinem Land, so die von Valeurs Actuelles berichteten Kommentare. “Die Menschen wollen nicht zusammenleben”, beklagte Collomb und fuhr fort, dass die Verantwortung für die Sicherheit während der jüngsten Einwanderungswelle “enorm” war. Collomb warnte auch davor, dass es nur “wenig Zeit” gibt, um die Situation zu verbessern. “Es ist schwer einzuschätzen, aber ich würde sagen, dass die Situation in fünf Jahren unumkehrbar werden könnte. Ja, wir haben fünf, sechs Jahre Zeit, um das Schlimmste zu verhindern”, fügte er hinzu. weiter hier

11 comments

  1. Kluftinger

    Vermutlich meint Herr Macron mit der Forderung einer “Europäischen Armee” die Aufrüstung gegenüber innerstaatlichen Konflikten wie sie entstehen können wenn Collomb Recht behält?
    Der Schutz gegenüber China, Russland und USA sind nur ein Vorwand um das eigentlich Ziel zu erreichen?
    Aber das offen auszusprechen wagt nicht einmal Micron?

  2. Gerald Steinbach

    Ein erschütternder Bericht, eine Sezession, diese Idee ist ja nicht neu, wie dies aber praktisch funktionieren soll erschließt sich mir nicht,
    Ein Zusammenleben war, ist und wird’s aber nicht geben, in meinen Bekanntenkreis haben nicht einmal die radikalen Befürworter der Multikulti Gesellschaft Freundschaften mit Muslime und wohnen meist dort wo es keine gibt

  3. Gerald Steinbach

    Schade um dieses schöne Land, schöne Natur, ausgezeichneter Rotwein, wie allerdings praktisch so eine Sezession ablaufen wird, dafür fehlt mir die Vorstellungskraft, die Idee einer Teilung Frankreich ist ja nicht neu.
    Interessant für welche Hälfte sich die Bobos, Künstler und andere linke sich entscheiden werden, wobei die Antwort schon auf der Hand liegt

  4. astuga

    Man sollte sich so ein Sezessions-Szenario nicht zu “positiv” vorstellen.
    Sprechen wir es offen aus, es geht ja nicht um Vietnamesen oder Sikhs, nicht mal um alle Schwarzafrikaner, es geht immer um Muslime.
    Und diese Muslime sind keine homogene Gruppe – sie werden sich an kriminellen (Familienclans), ethnischen und religiösen Bruchlinien entlang aufspalten und auch untereinander konkurrieren und sich irgendwann bekämpfen.

    Und es würde für lange Zeit auch keine einheitlichen und abgegrenzten Gebiete geben.
    Schon gar nicht wird der Staat (der ja offenbar nicht willens oder zu schwach ist sich zu behaupten) ordnend eingreifen oder seine Restbevölkerung schützen können.
    Westeuropäische Nationen als failed states, hoffen wir, dass es nicht dazu kommt.

    Eines ist aber klar, je länger man jetzt mit Lösungen zuwartet (auch harten Maßnahmen wie Zwangsausbürgerung, Abschiebung und Migrationsstopp), umso schlimmer wird es später.
    Historische Vergleiche hinken immer, aber mich erinnert die Lage etwas an Spanien und den sog. “Aufstand in den Alpujarras” (1499 – 1501).
    Bei dem die nach der Reconquista in Spanien verbliebenen und geduldeten Muslime erneut in den Jihad zogen und versuchten mit Hilfe aus Nordafrika teilweise wieder an die Macht zu kommen (muslimische Piraterie und eine militärische Bedrohung im Mittelmeer gab es ohnehin die ganze Zeit über, und noch lange danach).
    Dabei wurde erneut geplündert, Kirchen zerstört und Sklaven genommen.
    Dann, und erst dann hat man tatsächlich die verbliebenen Muslime aus Spanien vertrieben.
    Falls man diese Geschichte überhaupt erzählt, dann wird sie natürlich heutzutage meistens so dargestellt, als ob die Spanier die Bösen gewesen wären…

  5. Gerald Steinbach

    astuga
    Danke für die Unterstützung meiner Vorstellungskraft, auf den Punkt gebracht wird eine Sezession das Problem nicht lösen, sondern anhaltend an ihren Ausführungen, vielleicht noch teilweise verstärken

  6. GeBa

    Wenn ich die Kommentare einiger mir ja schon vertrauten User 😉 lese, tut es mir immer leid, dass ich nicht – wie z.b. bei der Presse oder der Wiener Zeitung – positiv bewerten kann!

  7. Johannes

    Jeder sieht die Probleme, jeder sieht das die Situation immer mehr außer Kontrolle gerät, das die Parallelgesellschaften, egal was man auch macht, egal wie man sich auch verhält, zunehmen.
    Jeder sieht das es eine wachsende Zahl an fundamentalistischen Religionsangehörigen gibt, dass es, warum soll man es immer schönreden, immer mehr Menschen gibt die dem Islam nachhängen.
    Ja und daraus werden sich Probleme ergeben. Warum darf man nicht darüber reden? Warum muss man immer sagen der Islam gehört zu uns wenn wir alle sehen das er so rasant wächst das er bald die Mehrheit haben kann?
    Warum darf man dann nicht sagen, wie ist das denn in den Ländern wo der Islam die Mehrheit hat? Warum darf man nicht sagen das es in Ländern mit islamischer Mehrheit keine Säkularismus mehr gibt?
    Weil wir alles das nicht dürfen wird es soweit kommen wie im Artikel beschrieben.
    Es gibt keine ernstzunehmende Reflexion gegenüber dieser Religion und so werden wir halt lernen müssen das sie wächst und mächtig wird. Was dann kommt? Nun sicher nicht das was uns Gutmenschen und Kirche vormachen, davon bin ich persönlich überzeugt.

  8. Namor

    Mit Ansage! Vielleicht muss gar Polen den Franzosen zu Hilfe kommen. Das wäre dann endlich ein brauchbarer Gründungsmythos für Europa.

  9. Triumph Cruiser

    @Johannes:

    Mit zwei Worten: “Game over”

    Wer noch an einen “guten” Ausgang glaubt, – ist ein Träumer…

  10. sokrates9

    Triumph Cruiser Sehe es genauso – wir haben alle schon kapituliert! Kleines Beispiel: Der afghanische Mörder der einen 21 jährigen Österreicher geschächtet hat, müsste schon längst abgeschoben werden. Hätten da noch einige Polizisten Zivilcourage, wäre der wahrscheinlich freiwillig gegangen! Als Gefährder könnte man den täglich – immer zu anderen Zeiten zur Kontrolle vorladen (ohne dass da unsere Gutmenschen protestieren könnten ) und zwar so lange bis es ihm zu blöd wird und er selbst ein “besseres” Land sucht..

  11. aneagle

    Sozialstaatkonsumenten(#wir sind mehr) schlagen Sozialstaatproduzenten(#wir sind weniger).
    Das aber verkürzt die Lebensdauer des Sozialstaates drastisch(#wir sind tot). Ob früher oder später: Europa, allen voran die EU, entwickelt sich, dank seiner vielen EUDSSR-artigen Politiker (siehe z.B. Othmar Karas) zu einem failed EU- Superstaat . Die Sowjetunion ist Geschichte, die DDR ebenfalls. Die EU wird noch nicht mal Geschichte sondern eine osmanische Enklave. Wer zwei Beine hat, soll gehen, bevor die Reichsfluchtsteuer oder das Dieselverbot die noch vorhandene Mobilität einschränkt.

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