DerZug, der beinahe einen neuen Balkan-Krieg auslöste

Von | 16. Januar 2017

“Pristina schickt Spezialeinheiten, Belgrad droht mit dem Einsatz der Armee: An der Grenze zwischen Kosovo und Serbien ist Lage so explosiv wie lange nicht. Hintergrund ist ein Zug der serbischen Eisenbahn…” (hier)

10 Gedanken zu „DerZug, der beinahe einen neuen Balkan-Krieg auslöste

  1. Thomas Holzer

    Diesen Politikerdarstellern reicht es anscheinend nicht, sich auf Kosten der jeweiligen Bevölkerung persönlich zu bereichern, nein, sie wollen durch ihr kindliches, aber dummdreistes Verhalten auch noch in die Geschichtsbücher als Kriegstreiber eingehen……….

  2. cmh

    Der europäische Gedanke steht hier ganz besonders auf dem Prüfstand. Die Euroeliten gerade der linken Provenienz könnnen hier ganz besonders gut und vor allem ohne störende eigene Bevölkerung zeigen, wie stark die Ausstrahlungskraft ihrer Denke ist.

    Wenn es den Berufseuropäern, die so gerne den Türkeibeitritt propagieren, hier nicht gelingt, Frieden zu stiften, dann sollte die Europäische Elite, und vor allem ihre Diplomatie radikal ausgetauscht werden.

  3. wbeier

    Der „unabhängige“ Kosovo als historisches serbisches Kernland ist ein Konstrukt der westlichen Wertegemeinschaft. Merke: Kosovo superplusgut – Krim abgrundtief böse.
    Fakt: Die serbische Minderheit im Nordkosovo wird aktuell und nachweisbar bis zur existentiellen Vernichtung diskriminiert.
    Fakt: 250T Serben wurden im Zuge der ethnischen Säuberung des Kosovo unter dem Wohlwollen von UNO, EU und Weltöffentlichkeit aus ihrer Heimat eleminiert.
    Das diese Hintergründe und Motive in der landläufigen Berichterstattung vorsätzlich und immerwährend ausgeblendet werden, rechtfertigt vollinhaltlich die Bezeichnung „Lückenpresse“.

  4. stiller Mitleser

    @ wbeier
    Das Memorandum der Akademie der Wissenschaften und Milosevic haben die Büchse der Pandora geöffnet,
    gebracht hat das den einfachen Serben gar nichts.
    Aufgrund der demographischen Veränderungen wird der Wiener Raum in absehbarer Zeit eine muslimisch-orthodox gemischte Mehrheit aufweisen, vor allem in den unteren Sozialschichten. Rote und Blaue versichern sich ihrer prospektiven Wählerschaft, die sich weniger sozial, denn ethnisch-religiös voneinander unterscheiden wird, mit kulturellen Zugeständnissen und parteiischer Übernahme verzerrter Narrative.

  5. Fragolin

    Sticheleien und Provokationen zwischen Serbien und Kosovo sind an der Tagesordnung, Bedrohungssituationen gibt es immer wieder, interessiert bis jetzt eigentlich keinen. Warum jetzt, warum Serbien?
    Wir haben seit Wochen keinen Sommer mehr, angeblich ist der Blakan “abgeschottet” und nirgends jemand unterwegs, aber plötzlich, nach Wochen des Frostes, erfahren wir, dass tausende “Flüctlinge” in Serbien unter unmenschlichen Bedingungen frieren müssen. Warum jetzt, warum Serbien?
    Bin mal gesannt, welche Meldung als nächste kommt. Fakt ist, dass die Balkanroute nicht “dicht” ist, aber die Ströme einbremst. Eine Destabilisierung der Region (und sazu reicht am Balkan durch einen Furz gegen den Wind) samt Krieg würde alle Beteiligten schnell die Übersicht verlieren lassen. Cui bono?

  6. Thomas F.

    Kosovo hätte keine Chance gehabt, seine Unabhängigkeit anerkannt zu bekommen, wenn nicht die serbischen Greueltaten im Kosovo es unzumutbar gemacht hätten, mit den Serben in einem Staatsgebilde zu leben. Diese Unzumutbarkeit demonstrieren die Serben der Welt bis heute immer wieder aufs neue.

  7. Peter Malek

    Den Serben war natürlich klar, dass sie mit ihrem Zug niemals bis in den Kosovo gekommen wären, ohne Zustimmung der Kosovaren. Das ist technisch gar nicht möglich. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Kosovaren jetzt auch noch Gleissperrschuhe montieren, wenn nicht ohnehin schon vorhanden.
    Es bleibt der dümmliche Versuch einer Provokation von einem Staat, der in die EU möchte.
    Mir wird schlecht…….

  8. Mona Rieboldt

    Unter Tito sind moslemische Albaner massenweise in den Kosovo, der serbisches Gebiet war, eingewandert. Als es genug moslemische Albaner da waren, wollten sie es für sich haben. Und was Greueltaten anging, waren die Albaner den Serben keineswegs unterlegen. Es waren bei den Serben wie bei den Albanern bestimmte Gruppen. Nur wurde über die Taten der Albaner nicht so berichtet.

    Und derartiges wird in D auch noch passieren. Von mir aus können sie Berlin haben, man sollte eine Mauer um die Stadt bauen.

  9. stiller Mitleser

    @ Monika Rieboldt
    die Albaner , es gibt auch katholische, waren im Kosovo immer schon die Mehrheit; Serben kamen im Tito-Jugoslawien durch Heer und Verwaltung in den Kosovo, der sehr arm war (und noch ist); es gab eine diskriminierende Sprachenpolitik, daher albanischsprachige Untergrundschulen-und Universitäten.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ibrahim_Rugova
    Rugova ist auch ein sehr interessanter Schriftsteller!

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