Des Kanzlers kalte Füße

“…Für die SPÖ, für die ÖVP und für das Land wäre es besser gewesen, der forsche Kanzler hätte seinen Plan durchgezogen (und vielleicht bekommt er ja auch noch die Gelegenheit). Denn es geht hier nicht um die Frage, ob es schon im Juni oder erst im November zu einer Flexibilisierung der Arbeitszeit kommt, es ist nicht entscheidend, wann eine gesetzliche Arbeitsplatzgarantie für ältere Arbeitnehmer in Kraft tritt. Es geht darum, dass ÖVP und SPÖ keine gemeinsame Antwort auf die Fragen haben, die sich heute ökonomisch, kulturell und demokratiepolitisch stellen. Weder inhaltlich noch personell…” (hier)

6 comments

  1. Fragolin

    Der wievielte großspurig präsentierte “Aber jetzt fangen wir mal wirklich an, was zu tun!”-Plan ist das eigentlich? Kern hat 7 Monate im Amt benötigt, um sich zu überlegen (bzw. ausarbeiten zu lassen), was er überhaupt zu tun gedenkt. Und wie lange wird er brauchen, sich zu überlegen, wie genau er das jetzt umsetzen will?
    Alles nur lachhaft. Geschwätzpolitik, Selbstdarstellung, Blabla. Ich erinnere mich an Regierungskonsultationen tagelang in der Therme und als Ergebnis ein großes “Aber jetzt!” dem weiterer Stillstand folgte.
    Sorry, Ungewählter und Mitterdingsbums, aber ich glaube Euch keine Silbe Eurer großkotzigen Ankündigungen mehr. Seit zehn Jahren wird nur noch geredet und nichts mehr getan. Nennt uns nur einen einzigen Grund, warum wir glauben sollen, dass ab morgen alles anders wird und die bisherigen Nichtstuer plötzlich zu Workaholics werden. Nur einen!

  2. sokrates9

    Aufrechter Gang des Kern? Bitte wo? Er ist doch bei CETA ebenso wie bei anderen Gelegenheiten mangels Rückgrades schon umgefallen!

  3. Falke

    Vor allem gibt es keinerlei Hinweise, wie man diesen erbärmlichen “Plan” finanzieren will. Es werden wohl wieder Steuererhöhungen kommen, wenn keine Vermögenssteuer, dann “ökologische” Steuern, also Erhöhung der MÖSt. Hatten wir ja schon lange nicht.

  4. Reini

    …. kommt mir irgendwie bekannt vor,…

    Ich wach’ auf am Nachmittag, die Stimme ist enorm,
    Ja, gestern war ich wieder gut in Form.
    I’m Gaumen sitzt der Belzebub, das Aug’ ist dunkelrot,
    Die Hypophyse spielt das Lied vom Tod.
    Während ich mich überred’, schwör’ ich mir ferngesteuert,
    Sofern den Tag ich überleb’, es wird nie mehr gelabert.
    Weil morgen, ja morgen, fang’ I a amoi zum hackeln an,
    Und wenn net morgen, dann übermorgen, oder zumindest irgendwann
    Fang I mit den Reformen an.
    Doch wie ich um die Eckn kumm, seh ich mein Parlament,
    ich muß hinein, weil dort mich jeder kennt.
    Der Heinz, der Reini, der Bastl, san a schon wieder do,
    Na was macht denn schon ein Gwatscherl oder zwo?
    Bei der fünften Rede quält mi no der Gewissensbiß,
    Doch was soll’s, wenn dieser Tag sowieso verschissen is’?
    Doch…

  5. Thomas Holzer

    Selbstachtung kann sowieso keiner dieser Politikerdarsteller. Es geht, wieder einmal, nur darum, noch ein bisschen länger an den Futtertrögen der Macht verbleiben zu können, und diesem Begehr wird alles andere untergeordnet, da nehmen “unsere” Politikerdarsteller sogar gerne in Kauf, daß Österreich und seine Bevölkerung noch näher an die Wand gefahren wird.

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