Despot Robert Mugabe ist tot. Ein Nachruf

Robert Mugabe, der erste Präsident des unabhängigen Simbabwe und langjährige Machthaber, ist gestorben. Seit April 2019 war er in einem Singapurer Krankenhaus. Er wurde 95 Jahre alt. Er gehörte zu den Herrschern, die sich unverfroren der Reichtümer ihres Staates bedienen, während viele Landeskinder keinen eigenen Wasserhahn kennen./ mehr

9 comments

  1. sokrates9

    Wer ist schuld? Natürlich die Kolonialeuropäer! Mich würde interessieren wie viel Entwicklungshilfe von Europa in das Land geflossen ist!

  2. Selbstdenker

    @sokrates9:
    Die Kolonien waren zumindest für die Briten kein gutes Geschäft.

    Die wahre Kolonialisierung von Ländern mit Rohstoffen oder einer hohen strategischen Bedeutung wird von China (Belt and Road) betrieben. Das Geschäftsmodell: die Chinesen errichten vor Ort eine Infrastruktur gegen vermeintlich günstige Kredite, die wiederum mit z.B. Abbaurechten besichert sind.

    Zurück zur “Unabhängigkeit” der ehemaligen Kolonien:

    In praktisch allen nunmehr “unabhängigen” Ländern wurden mit Unterstützung der UNO, von staatlichen (UdSSR, China) und nicht-staatlichen (NGOs) Akteuren sowie von westlichen Intellektuellen sozialistische Wirtschaftsprogramme umgesetzt.

    Wenn es Mitschuld des Westens gibt, dann die, dass der Westen seine übelsten Intellektuellen auf die Menschen der Dritten Welt losgelassen hat. Diese haben mit ihrer linken Ideologie mitgeholfen bis dato wirtschaftlich prosperierende Länder zu ruinieren. Die Schuld für das von ihnen mitverursachte Desaster haben sie dann wiederum dem Westen umgehängt.

    Hüte sich wer von westlichen Intellektuellen romantisiert wird:
    https://thelandofthefreeblog.wordpress.com/2018/02/22/workers-come-join-us/

  3. sokrates9

    Selbstdenker@ Sorry aber dieser Nepotismus , diese Korruption , Repression ist kulturell vor allem hausgemacht! Leider ist da die afrikanische Kultur führend!Zusätzlich, da stimme ich überein, linke westliche Ideologen garniert mit völlig inkompetenten NGOs die da “Entwicklungshilfe bar jeder wissenschaftlichen Grundlage leisteten und privat teilweise schön abcashten! Fairerweise muss man sagen dass die kommunistischen Programme in China und tw in Indien es schafften die Bevölkerungsexplosion in den Griff zu bekommen!

  4. Der Realist

    Eigentlich wurde der um 95 Jahre zu alt. Wenn man sich die Situation in Afrika anschaut ist unübersehbar, dass ein ganzer Kontinent heruntergewirtschaftet wurde, und das ganz bestimmt nicht von Europa, wie es uns die politisch Überkorrekten stets erklären, zumindest dass die Europäer daran schuld sind. Die meisten Staaten Afrikas sind extrem reich an Rohstoffen und Bodenschätzen, davon haben allerdings nur korrupte N….häuptlinge profitiert die ihre Länder schamlos ausgebeutet haben. Interessanterweise wurden all diese Despoten von westlichen Politikern kaum geächtet, erdreistet sich jedoch Österreich die FPÖ in eine Regierung zu nehmen, ist angeblich ganz Europa entrüstet und zutiefst besorgt.
    Wann sich die Republik Südafrika ebenfalls dem wirtschaftlichen Niveau Afrikas angepasst hat, ist auch nur eine Frage der Zeit.

    @sokrates9
    geht es nach unseren linken Weltverbesserern, natürlich viel zuwenig, hören wir doch, wenn es um die afrikanischen Seefahrer auf dem Mittelmeer geht, wir müssen vor Ort helfen. Erstens müssen wir diesbezüglich einmal gar nichts, und zweitens kann sich Afrika nur selbst helfen. Sie sind wahrscheinlich mit mir einer Meinung, Europa hat schon genug getan, unzählige Milliarden an Entwicklungshilfe und Hilfe vor Ort. Bildung wird stets als Mittel aus der Armut gepriesen, sicher nicht ganz falsch, aber grundsätzlich muss schon der Leistungswille auch vorhanden sein, und der soll sich halt nicht nur in der Zahl der Kinder widerspiegeln.

  5. Der Realist

    @Selbstdenker
    leider hat sich da die letzten Jahren ein schwerer Fehler in der Begriffsdefinition eingeschlichen, es wurden ganz pauschal alle Linken zu den Intellektuellen gezählt, jeder drittklassige Schauspieler oder letztklassige Kabarettist zählt sich mittlerweile ja schon dazu.

  6. Johannes

    Wie würde die politisch korrekte Bezeichnung für Mugabe lauten wäre ein alter weißer Politiker in Europa gewesen?

    Nun dann wäre er ein Rassist gewesen der populistisch, nationalistisch und ausländerfeindlich eine winzig kleine Minderheit im Land enteignen und in großem Ausmaß ermorden ließ. Er ließ diese Minderheit einschüchtern, sie wurden überfallen und viele von ihnen zu Tode geprügelt.
    Er hasste diese Minderheit und hat sie zum großen Teil aus dem Land vertrieben.

    Da der liebe Robert aber kein weißer alter Mann war darf er in der linken westlichen Dekadenz seiner als Befreier und Freiheitskämpfer gedacht werden .

  7. Thomas F.

    Präsident Mugabe war ein Vordenker auf dem Gebiet der Währungspolitik. Seine geldpolitischen Maßnahmen waren seiner Zeit um viele Jahre voraus und wurden leider erst viel zu spät im letzten Jahrzehnt auch von den Zentralbanken in Europa und den USA übernommen.
    Darum müssen wir uns womöglich noch einige Jahre gedulden, bis wir ähnliche Resultate erwarten dürfen.

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