Deutsche am Rande des Nervenzusammenbruches

“….Deutschlands Medien und Politiker stehen dem Phänomen «Pegida» ratlos gegenüber. Rassisten oder Neonazis sind die meisten, die da demonstrieren, nicht. Doch sie pflegen ein wirres, von der Realität weitgehend abgekoppeltes Weltbild….” (hier)

74 comments

  1. Ähm

    @ Holzer

    Ich bevorzuge ein Volk, das niemals irgendeinem Zwang ausgesetzt ist. Wenn aber sich bildende Parallelgesellschaften zwingend irgendwann ein Volk bilden, das segregiert und dann (wie in Böhmen geschehen) unser Volk (das noch in dem segregierten Gebiet lebt) in seine Gewalt bringt oder vertreibt, dann ist das eindeutig Zwang. Und wenn Sie ein bisschen Ihren Verstand gebrauchen würden, dann müssten Sie zu dem Schluss kommen, dass ein Volk nur dann eine lange Bestandsgarantie hat, wenn es homogen bleibt, militärisch perfekt ausgerüstet ist und eine potente Wirtschaft hat.
    Sie sind mit Ihrem Denken leider in der Gegenwart und der nahen Zukunft steckengeblieben. Was in zweihundert Jahren ist, schert Sie offensichtlich einen Dreck.

    Und was Wien betrifft: finden Sie, dass Wien integrationspolitisch ein Vorbild ist? Der Witz des Tages ist gefallen. Sorry aber Wien ist, und das sag ich als in Wien Lebender, in vielerlei Hinsicht eine lebenswerte Stadt. Aber die Mentalität der Menschen dort, die Wirtschaft und die Kultur sind schlicht beschissen.

  2. Thomas Holzer

    Alles hat eine (politische) Geschichte!
    Tocqueville war einer der ersten Libertären, welcher feststellte, daß die Demokratie auf lange Sicht im Terror endet (die Schweiz ausgenommen)
    Da? etwas einem Volk geboren sein kann, wage ich zu bezweifeln, was “Liberalismus” sein soll, würde ich Sie ersuchen, zu erklären/definieren 😉

  3. Ähm

    Übrigens Herr Holzer. Denken Sie ernsthaft, dass wir geistig verkümmern, wenn wir die Einwanderung auf 1000 Menschen pro Jahr beschränken? Wollen Sie mir ernsthaft erzählen, Sie als Liberaler, dass Innovation, Kultur, Bildung usw. von Einwanderung abhängen? Recht viel mehr Bullshit können Sie nicht mehr von sich geben.

  4. Selbstdenker

    @A.Felsberger
    Tot sind die Gewerkschaften weder in UK noch in den USA. Wenn Sie so etwas behaupten, haben Sie – im Gegensatz zu mir – noch nie in einem Industriebetrieb in z.B. den USA gearbeitet.

    Man hat lediglich die Macht der Gewerkschaften auf ein Mass reduziert, dass die Allgemeinheit vor exzessiven ökonomischen und sozialen Beschädigungsprozessen wie in den 1970iger Jahren in UK schützt. Sehen Sie sich an, was die Piloten der Lufthansa, der AUA oder der Deutschen Bahn so treiben. Man hat das Streikrecht pervertiert und ich behaupte, kein Arbeiter um 1900 hätte so eine Pervertierung für gut geheißen!

    Dass sich eine Gewerkschaft anschickt zu bestimmen, wer in einem Betrieb arbeiten darf und was diese Arbeitskraft machen darf, ist ein Eingriff in die fundamentalsten Rechte des Arbeiters, der seine Gründe hat nicht zur Gewerkschaft zu gehen (z.B. weil er sie für korrupt hält) und die seines Arbeitgebers.

    In den USA gibt es die UAW (United Auto Works), die es erfolgreich geschafft hat, UAW-Shops in den Ruin zu treiben. Ich habe selbst einmal miterlebt, wie es die UAW einem europäischen Werksmeister untersagt hat, dem amerikanischen Fabriksarbeiter die Funktionsweise einer CNC-Drehbank am Beispiel eines zu bearbeitenden Werkstücks zu demonstrieren. Begründung: der europäische Werksmeister würde dem amerikanischen Fabriksarbeiter damit die Arbeit wegnehmen.

    So sieht es also aus, wenn die Macht der Gewerkschaften gebrochen wurde?

    Die UAW-Shops erkennen Sie übrigens schon rein äußerlich an den eingeschlagenen Fensterscheiben, an augenscheinlich höchst sanierungsbedürftigen Gebäuden und an Anlagen, die sich eher als Kulisse eines dystopischen Filmes und nicht zur Produktion eignen.

    Lieber Felsberger, nehmen Sie mir es nicht übel, aber auf auf diesem Gebiet haben Sie keine Ahnung. Bleiben Sie lieber beim Philosophieren über ideengeschichtliche Strömungen 😉

  5. Selbstdenker

    @A.Felsberger:
    Also die “Nationalen”, die in UK die Tories “an die Wand drücken” sind in etwa so “gefährlich” wie ein Haufen Transen, die einem mit Wattebällchen bewerfen. Ich kenne mit Ausnahme der Schweden weltweit kein Volk, dass sich noch mehr selbst kastriert hätte als die Briten. Binnen weniger Jahre. Das mag vielleicht ein später “Verdienst” der eisernen Lady sein…

    Wirklich Sorge bereiten mir die französichen Nationalisten, die im Zuge der verfehlten Wirtschaftspolitik der Sozialisten massiven Auftrieb bekommen. Anders als in UK peitscht man den Franzosen allerhand Parolen gegen fabulierte Feindbilder (z.B. Reiche) ein.

    Wie ich zahlreiche Postings weiter oben schon beschrieben habe, betätigen sich hier die Politik und die Medien als Zauberlehrling:

    “Die Reichen sind an Eurer Situation schuld”

    “Es ist gerecht sich von den Reichen zu holen was man will”

    “Alle Juden sind reich”

    Und dann – Überraschung! – kommt es zu einem brutalen Überfall auf ein jüdisches Pärchen samt einer Vergewaltigung.

    Es wird gegen Juden gehetzt und es brennen Autos.

    Sie wollen mir doch etwa nicht weiss machen, dass Sie nicht sehen was gerade in Frankreich passiert, oder?

    Und dort sind die Gewerkschaften sehr, sehr mächtig.

  6. A.Felsberger

    Herr Selbstdenker. So hoch ist die gewerkschaftliche Organisation der Arbeitnehmer in den USA nun wirklich nicht als dass man hier noch von einer Macht sprechen könnte. Die Zahlen, die ich kenne, zeigen von einer gewerkschaftlichen Organisation unter 20%. Oder, irre ich mich? Was Sie ansprechen, dass es Berufsgruppen gibt, die traditionelle Rechte haben, und immer mehr Gruppen, die keine mehr haben, hat zur Pervertierung des Gewerkschaftsgedankens geführt. Denn heute ist es selbstverständlich, dass Priviligierte wie Piloten streiken, und Manager sich auf Arbeitsrecht berufen. Das ist pervers! Aber doch nicht, wenn ein ganz normaler Arbeitnehmer sein Recht sucht. Dass ihm dies historisch nur kollektiv erreichbar schien, ist auch irgendwie verständlich. Wie sollte den ein Einzelner vorankommen gegen die geballte Macht des Unternehmens? Dass dies Probleme der Zentralisation und der Korruption mit sich bringt, steht ausser Frage. Aber der generellen Zurückweisung der Gewerkschaften kann ich bei Gott nichts abgewinnen. Welche Welt wünschen Sie sich denn? Eine, wo die Rechte nur bei den Eigentümern sind? Und ausserdem: Haben das sowieso nicht wir zwei zu entscheiden, das machen die Betroffenen schon selbst unter sich aus. Im Moment wenden sie sich von den Gewerkschaften ab. Das ist ihr gutes Recht.

  7. A.Felsberger

    Herr Selbstdenker. Viel zu viele Leute schicken sich an über Frankreich Urteile zu treffen. Das steht uns Deutschen und Österreichern gar nicht zu! Dieses Volk hat seine eigene Traditionen und trägt diese aus. Wie überall kommt es auch dort zu Kämpfen, zu Kompromissen und zu Lösungen. Und ich hoffe sehr, dass die Franzosen das arrogante deutsche Gerülpse eines Tages mit dem Austritt aus der Union beantworten werden. Das ist meine ganz persönliche Wunschvorstellung, wenn auch nicht sonderlich wahrscheinlich. Dann würden Kräfte in Frankreich freigesetzt, von denen Europa nur träumen kann. Was die Nationalisten dort betrifft: Sympathisch sind sie mir nicht, auch wenn ich das Ziel des Austritts mit ihnen teile. Ich möchte Frankreich frei sehen, um endlich wieder kraftvoll Politik machen zu können. Die Nationalisten wollen dies erreichen, um Hass und Angst zu schüren und andere auszuweisen. Das liegt nicht in meinem Sinn. Und den Antisemitismus in Frankreich? Da habe ich mich bei Gott nicht einzumischen. Oder sind Sie der Meinung, dass einem Deutschen oder Österreicher darüber ein Urteil zusteht?

  8. A.Felsberger

    Dass ich kein Antisemit bin, liegt ja wohl auf der Hand. Aber mir ist klar, dass der Hass auf Minderheiten einer der wesentlcihen Treiber ist, um instabile Verhältnisse noch halbwegs stabil zu halten. Man opfert, so zynisch es klingt, einige wenige, um die Masse zu beruhigen. Aber am Beginn des Treibens steht die Unzufriedenheit der Masse, das sollte man nie aus den Augen verlieren. Und warum ist das französische Volk, Ihrer Meinung nach, unzufrieden? Weil man wenig verdient in diesem Land und das Leben unerhört teuer ist. Weil die Arbeitslosigkeit steigt und die Menschen keine Perspektive haben. Weil Unternehmer frustriert sind und der Staat allmächtig. Nur, wo soll die Schuld liegen? Lässt sich tatsächlich jemand als Schuldiger ausmachen? Dies zu glauben, heisst in etwa das Gleiche: als den nächsten Juden den Kopf einzuschlagen. Frankreich wird ganz andere Kräfte, eben den Austritt, benötigen, um sich wieder nach vorne zu katapultieren. In der Union werden sie immer die Gedemütigten sein.

  9. Selbstdenker

    @A.Felsberger
    Wir zwei haben das nicht zu entscheiden, da gebe ich Ihnen recht.

    Ich habe keineswegs etwas dagegen, wenn wirkliche Arbeiter (keine Funktionäre) organsiert für Ihre Sache kämpfen. Nur hat sich die Institution Gewerkschaft verselbständigt und sie handeln großteils nicht mehr im Interesse der Arbeiter.

    Sie definieren sich vielmehr als antikapitalistische Show gegen die Eigentümer aber letzter Konsequenz auch gegen die Interessen der Mitarbeiter, die sie eigentlich vertreten sollten.

    Bestes Beispiel: die Forderung nach einer Vermögenssteuer.

    Wenn es etwas gibt, dass mitteleuropäische Produktionsfirmen massiv von amerikanischen unterscheidet, so ist es die Eigentümerstruktur und die damit verbundene Unternehmenskultur. Das hat weniger mit gewerkschaftlich organiserter Macht, sondern vielmehr mit einem direkten unternehmerischen Engagement des Eigentümers sowie mit dem damit verbundenen Verantwortungsbewusstsein zu tun.

    Die Wunderwaffe dagegen: die Vermögenssteuer. Ich kann Ihnen aus zahlreichen Gesprächen, persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen aus erster Hand mitteilen, das die Vermögenssteuer die effizienteste Waffe zur Zerstörung unseres Mittelstandes wäre.

    Diese Firmen geraten dank schrumpfender Eigenkapitalbasis auf kurz oder lang in finanzielle Nöte, werden von amerikanischen oder chinesischen Konzernen aufgekauft, ausgesaugt, die Produktion ins Ausland verlagert, in eine Produktions- und Mangemement GmbH aufgeteilt und schliesslich zerschlagen.

    Die Gewerkschaft leistet mit ihren Forderungen hervorragenden Vorschub, dass es bei uns auch bald so aussieht wie z.B. in Detroit.

    Wäre ich ein führender Kopf in einer Gewerkschaft, würde ich meinen Beitrag dafür leisten, dass
    …das Unternehmen eigentümergeführt ist
    …ein gutes Einvernehmen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer herrscht
    …die erwirtschafteten Gewinne fair aufgeteilt werden
    …den Ast auf dem man sitzt nicht selbst absägt

  10. A.Felsberger

    Dass Sie, Herr Holzer, gerade Alexis de Tocqueville strapazieren, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Niemand hat sich mehr Sorgen um die Demokratie gemacht, niemand inniger die Ursachen ihres Scheiterns und Gelingens erforscht als dieser ehrbare Mann. Er hat die Demokratie der Vereinigten Staaten mit der Frankreichs verglichen, um den totalitären Widerständen in seiner Heimat auf die Spur zu kommen. Er hat auch, was aus meiner Sicht seine grösste Leistung war, Demokratie durch Ausschluss definiert (Algerier und Indianer sind vom demokratischen Prozess ausgenommen) und damit augescheinlich demonstriert, was bürgerliche Demokratie tatsächlich heisst: Das Errichten einer Festung, einer Stadt, wo man andere aussperrt. Er war daher tatsächlich ein Kritiker der Verhältnisse, nur leider ganz anders wie Sie vermuten.

  11. A.Felsberger

    Dass die Vermögenssteuer Schnaps ist, steht doch völlig ausser Frage. Nur haben wir andererseits das Problem riesiger brachliegender Geldmassen, die nicht ausgegeben werden. Sie kullern auf irgendwelchen Konten herum, zum Teil über Genrationen, und werden durch Konsumverweigerung erhalten. Würden die Haushalte diese Geldmassen endlich verausgaben, hätten wir steigende Unternehmensgewinne und eine blühende Konjunktur. Auch wenn Ihnen das nicht in den Kram passt, Herr Selbstdenker: Die asymmetrische Verteilung der Geldvermögen zwischen den Haushalten ist ein riesen Problem geworden und droht die Ökonomie abzuwürgen. Dass darüberhinaus alle möglichen Deregulierungen zu beseitigen wären, um die Unternehmen in ihrem Handeln nicht zu behindern, ist selbstverständlich. Nur wird viel zu viel auf die Steuerhöhe geschaut, und viel zu wenig auf die brachliegenden Geldmassen. Das Problem der Unternehmen sind nicht die Kosten, sondern die Gelder, die endlich zu ihnen zurückfliessen müssten anstatt sie über Generationen bei den Haushalten zu stauen!

  12. Selbstdenker

    @A.Felsberger
    Mir würde es nie einfallen, die Franzosen auf ihren Weg ins Glück aufzuhalten, solange ihr Glück nicht das Unglück eines anderen ist.
    Würden sie aus der EU austreten und die EU aufgelöst werden, wäre dies wahrscheinlich ein Glücksfall für ganz Europa. Ich meine dies weder zynisch noch sarkastisch.
    Als guter, verlässlicher Partner haben sie nicht wirklich getaugt, aber vielleicht werden sie eines Tages ein guter Freund oder Nachbar? Die Tschen und Slowaken haben das ja auch hingekriegt.

    Man muss ja nicht Tisch und Bett teilen um sich nicht die Köpfe einzuhauen, oder?

  13. A.Felsberger

    Sehe ich auch so. Die Franzosen sollen ihren Weg gehen und ich hoffe den richtigen: Austritt. Dieses Volk ist nur für Machtpolitik geeignet, das Produzieren liegt ihnen nicht. Das muss man allein aufgrund ihrer kolonialen Vergangenheit respektieren. Das Problem der Franzosen ist die deutsche Bevormundung. Während ein Tscheche sich leicht Deutschland unterordnen kann, ist das einem Franzosen unmöglich. Jeder Tag, wo dieses unglückseliges Verhältnis weiter besteht, ist ein verlorener. Auch den Deutschen würde es gut tun wieder Respekt zu entwickeln, was sie zwangsläufig tun müssten, wenn Frankreich zu seiner Machtpolitik zurückkehrte, etwas, was den Deutschen verwehrt ist. Man hat ja gesehen, dass selbst so ein Mann wie der Sarkozy, der nun wirklich keine Leuchte ist, den Deutschen mächtig Respekt eingeflösst hat. Wie wäre erst die Wirkung, wenn Frankreich endlich aus der EU draussen wäre?

  14. Selbstdenker

    @A.Felsberger
    Hier versteigen Sie sich in Vermutungen und zum Teil etwas wirren Thesen (das wird wahrscheinlich an der etwas fortgeschrittenen Stunde liegen). Ich möchte die Deutschen nicht “heiliger” machen als sie sind, aber ich bin viel in Deutschland und ich habe noch nie jemanden getroffen, der von mir erwartet, dass ich mich unterordnen sollte. (In Frankreich übrigens auch nicht).

    So, wünsche an dieser Stelle allen eine gute Nacht. Vielen Dank für die Diskussion (auch wenn sie zuletzt etwas vom eigentlichen Thema abgeschweift ist…) 😉

  15. gms

    A.Felsberger,

    “Die Deutschen Nationalen behandeln die Sozialisten (und Liberalen) seit jehr als Vaterlandsverräter. Man traut ihnen nicht, man hält sie einer übernationalen Idee verpflichtet.”

    Unsinn zum Quadrat, siehe Nationalliberalismus respektive Nationalliberale Partei von 1867 bis 1918.

    ” Der Liberalismus ist auf das Engste mit den bürgerlichen Grundrechten und der Demokratie verknüpft”

    Falsch. Nationalliberale waren keine Demokraten, sondern Republikaner.

    “Ich halte sehr wenig von jenen Liberalen, die sich ihrer eigenen Tradition kaum bewusst sind”

    Von an Sprechdurchfall leidenden Schwaflern wie Ihnen, deren historische Unbelecktheit einzig von ihrem apodiktischem Gehabe übetroffen wird, ist noch weniger zu halten.

    “[Vermögenssteuern] Nur haben wir andererseits das Problem riesiger brachliegender Geldmassen, die nicht ausgegeben werden. Sie kullern auf irgendwelchen Konten herum, zum Teil über Genrationen, und werden durch Konsumverweigerung erhalten.

    Einmal mehr die idiotische und nicht aus den Hirnen der Linken rauszukriegende Dagobert-Duck-Fallacy. Wollt ihr roten Spinner euch nicht mal intern darauf einigen, was ihr den Wohlhabenden unterjubelt? Entweder bunkern sie die Münzen im Panzerschrank, oder sie gönnen sich ein vorgeblich leistungsfreies Einkommen, indem sie das Geld, tunlichst noch für Wucherzinsen, für sich arbeiten lassen. Weder Vernunft noch Empirie stützen Ihre Behauptungen und schon garnicht die Folgerungen daraus.

  16. Thomas Holzer

    Ob “Geldmassen” brach liegen, aus dem Fenster geworfen, verschenkt, investiert oder was auch immer werden, hat außer den Eigentümer niemanden(sic!) zu interessieren, und “unsere” Politikerdarsteller schon gar nicht.

  17. gms

    Thomas Holzer

    “Es bedarf auch keiner Sympathie, sondern “nur” des Willens, den Anderen, das Anderssein zu tolerieren! Ich werde nie! z.B. einen Homosexuellen akzeptieren, aber immer tolerieren!”

    Sie enttäuschen mich! Toleriert werden kann einzig und allein etwas Störendes respektive Unangenehmes. Wer seine eigene Toleranz gegenüber Homosexualität bzw. deren Protagonisten behauptet, muß sich die Frage gefallen lassen, in welcher Form er dadurch negativ betroffen ist.

    “Nachdem aber in unseren Zeiten die Bedeutung von Worten verdreht wurde und wird, begebe ich mich mit meiner Aussage (wahrscheinlich) auf kriminelles Terrain.”

    Sie scheinen mir aber auch dem grassierenden Sprachzirkus auf den Leim zu gehen.

    “Das ist das Resultat des Fluches der bösen Tat; einmal “Antidiskriminierungsgesetz” [] und es wird kein Ende geben ..”

    Was die in ihrem Verbalsumpf dümpelnden Bessermenschen nicht behirnen: Es findet betreffend Homosexualität nicht die geringste Unterscheidung statt, dürfen doch auch Heterosexuelle keine Gleichgeschlechtlichen ehelichen. Diskriminiert (= anders bewertet) wird eine Konstellation, nicht aber eine Orientierung. Einzig mit der von Ihnen oben thematisierten Bedeutungsverdrehung läßt sich Gegenteiliges in Worte kleiden.

  18. Thomas Holzer

    “…………..muß sich die Frage gefallen lassen, in welcher Form er dadurch negativ betroffen ist.”

    Durch den penetranten, permanenten Hinweis darauf.

    accipio = annehmen
    tolero = ertragen

    Und die Ehe ist in der katholischen Kirche ein Sakrament; der Begriff wurde von Staaten (in unseren Breiten) in das Zivilrecht übernommen.

  19. gms

    Thomas Holzer

    ” [ .. muß sich die Frage gefallen lassen, in welcher Form er dadurch negativ betroffen ist. ]
    Durch den penetranten, permanenten Hinweis darauf.”

    Ein Sachverhalt versus allfällig penetrante Hinweise darauf sind zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe.

  20. Thomas Holzer

    Ich habe nichts Gegenteiliges behauptet……..
    Ob jemand hetero, homo, lesbisch oder alles zusammen ist, hat den Gesetzgeber überhaupt nicht zu tangieren, sondern nur diese Person und, im Fall des Falles, dessen Partner

  21. A.Felsberger

    1) Die Nationalliberale Partei eine liberale Partei? Nicht die Deutsche Fortschrittspartei? Nicht die liberale Vereinigung? Nicht die Freisinnigen? Danke, das genügt.-)

    2) >Falsch. Nationalliberale waren keine Demokraten, sondern Republikaner.> Republikaner im Deutschen Reich? Sie belieben zu scherzen.-)

    3) >Einmal mehr die idiotische und nicht aus den Hirnen der Linken rauszukriegende Dagobert-Duck-Fallacy.> Herr, Gmx: Sie wissen doch nicht einmal, was Geld ist, geschweige denn wie es entsteht und vergeht. Und glauben Sie mir: Das wird sich auch nicht so rasch ändern.-)

  22. Selbstdenker

    Ein durchwegs ausgewogender Kommentar der NZZ, vielen Dank!

    Von der Grundlogik sehr treffend beschrieben:

    “[…] Ausgrenzung durch das tonangebende Juste Milieu kann sich zudem schnell rächen. So machten die Medien die FDP vor der letzten Bundestagswahl systematisch lächerlich; ihr Programm galt als durchgeknallter Neoliberalismus, ihr Führungspersonal als Witzfiguren-Kabinett. Die Liberalen fielen aus dem Parlament, und die Leerstelle nimmt die ins Obskure abgleitende Alternative für Deutschland (AfD) ein. Heute wären viele froh, eine starke FDP stünde als liberalkonservatives Sammelbecken zur Verfügung.”

    …wobei ich auch diesem Author empfehlen würde sich mit dem Begriff “Neoliberalismus” etwas sachlicher auseinanderzusetzen und diesen nicht mit Inhalten aufzuladen, die man ihm im politisch-medialen Swingerclub umgangssprachlich zuschreibt.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .