Deutsche Familien spüren die wahre Inflation

“In Deutschland stagnieren die Preise, hören die Bundesbürger Monat für Monat vom Statistischen Bundesamt. Doch mit der Lebenswirklichkeit vieler Familien hat die amtliche Messung wenig zu tun….” (hier)

8 comments

  1. sokrates9

    Bei Surace in Linz 1 Kugel Eis um € 3,80 gesehen! So an die 50 Schilling! Das war früher das Schillingeis! Wir haben aber keine Inflation!

  2. Christian Peter

    @sokrates9

    Der Eisdieler in Linz ist auch ein schlechter Scherz – aß noch niemals so schlechtes Eis für derart horrende Preise. In Wien würde man mit so einem Eisladen wohl keine großen Sprünge machen, hier bekommt man bereits für 1,5 Euro pro Kugel hervorragendes Eis (z.B. Eis – Greissler).

  3. Fragolin

    @sokrates9
    Aber aber, nicht jammern! Dafür sind USB-Sticks weit billiger geworden. Und wenn man Herrn Peter glauben darf, könnte es sogar sein, dass die besser schmecken als das Eis von Surace. Also gehen’S mit der Zeit und ändern’S Ihre Essgewohnheiten; dazu einen Schluck Druckertinte und es lebt sich billiger als je! 😉

  4. Nattl

    Problem ist, jene die die Statisitken über Preise erstellen, absolut keine Beziehung mehr haben, wie es den “normalen” Sterblichen geht.

    Beispiel: in meinem Job als Beraterin komme ich viel herum und speise in den Kantinen der verschiedensten Unternehmen. Vor drei Jahren hat es mich zur OeNB verschlagen und auch dort hatte ich das Vergnügen, mein Mittagessen zu speisen. Dreigängiges Menü mit Bedienung (!) für 4,60 für mich als externe. Interne zahlten damals, glaube ich irgendwas um die 2,40 oder so. Wenn man sich das durchschnittliche Gehalt des OeNB-Mitarbeiters oder FMA-Mitarbeiters (oder auch Statisik Austria Schackels) anschaut, die da zuweilen speisen, versteht man, dass die keinen Dunst haben, wieviel das Geld wert ist.

    Übrigens: wer wissen will, wieviel in der FMA gearbeitet wird, der stelle sich untertags in den Ostaricchi-Park mit der Nationalbank im Rücken und blicke halb links aufwärts…

  5. wbeier

    Überdurchschnittliche Preissteigerungen bei Freizeitaktivitäten?
    Wird wohl der gestiegenen Nachfrage einer Freizeitgesellschaft nach kommerzieller Bespassung geschuldet sein und warum haben gerade die hier anwesenden Libertären ein Problem damit? So funktionieren Märkte eben und diese regulieren sich doch sowieso selbst. Also was soll das Gesudere?
    Um Lebensnotwendiges geht es ja nicht und als Alternativprogramm zum Freizeizpark kann man mit den Gschrappen auch einmal wandern gehen.

  6. Falke

    Genau das (wbeier) wollte ich auch gerade sagen. Ich habe überhaupt kein Mitleid mit den “armen” Leuten, die gar so viel für Freizeitaktivitäten zahlen “müssen”. Müssen? Es handelt sich hier natürlich wieder um Angebot und Nachfrage: Der Anbieter verlangt genau den Preis, den der Kunde bereit ist zu zahlen; das ist sein gutes Recht und durchaus in Ordnung. Kommen weniger Kunden, wird er wohl mit dem Preis hinuntergehen. Über die hohen Preise jammern und sie trotzdem bezahlen ist eher lächerlich, umso mehr, als es sich hier ja nicht um lebensnotwendige Dinge handelt, auf die man keinesfalls verzichten kann.

  7. gscheithaufen

    Nun, das Phänomen auf Freizeitaktivitäten zu reduzieren, ist ja wirklich ein wenig hanebüchen. Dass man allerdings am Naschmarkt heute für Obst und Gemüse dieselben Preise zahlt wie in den 80er Jahren ist auch eine Tatsache – allerdings waren das damals Schillingpreise und damit schlanke 92,7% weniger als heute – das entspricht 9% Preissteigerung pro Jahr. Keine Inflation?

  8. mariuslupus

    Die Einen zahlen für ihre Freizeit mehr, die Anderen bekommen sie geschenkt. Warum sollte die Zweiklassengeselschaft ausgerechnet bei der Freizeit eine Ausanhme machen.

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