Deutsche Grenzsperren und Wiener Wahlen…

Von | 8. Oktober 2015

(ANDREAS UNTERBERGER) Jetzt berichten deutsche Medien schon von 1,5 Millionen Menschen, die allein heuer  nach Deutschland als „Flüchtlinge“ kommen dürften. Und 2016 drohen es noch mehr zu werden. Zum Vergleich: Im Vorjahr gab es in Deutschland nur – nur? –  203.000 Asylanträge. Offiziell zugegeben sind für heuer in Deutschland inzwischen bereits 850.000 bis 1,000.000. Freilich: Wie auch bei ähnlichen in Österreich aus Ministerien durchgesickerten Analysen zu den Sicherheits- und Budget-Bedrohungen wird auch bei diesem Bericht von der Politik vorerst alles einmal dementiert.

Der Grund für dieses stereotype Leugnungs-Verhalten ist klar: Die Politik will, dass Fakten nicht schockartig, sondern beschönigt, zizerlweise, verheimlicht und bewusst verwirrend an die Öffentlichkeit kommen. Ständig etwas Widersprüchliches durchsickern lassen, bis sich niemand mehr auskennt, bis niemand mehr hinhört. Dann so tun, als ob das alles nichts Neues wäre. Und zum Jahresende kann man sich dann, wenn „nur“ 1,3 Millionen gekommen sein sollten, selbst lobend auf die Schultern klopfen.

Das ist ein alter mieser Trick der Politik und ihrer Spin-Doktoren.

Faktum ist: Die Stimmung in Deutschland zur neuen Völkerwanderung ist am Kippen. Fast überall hat ein Umdenken eingesetzt – bis auf Angela Merkel, die Bischöfe und die zwei Linksaußen-Parteien, die noch immer eine Politik des „Ihr Millionen aus Asien und Afrika kommet nur alle“ betreiben. Unter dem Druck der sich rapide ändernden Meinungsumfragen beginnen aber alle anderen, ihre Haltung zu ändern.

Bundespräsident Gauck, Innenminister de Maiziere, CSU-Chef Seehofer, SPD-Boss Gabriel: Sie lassen Angela Merkel mit ihrer trotzigen Haltung zunehmend alleine. Ebenso ändert sich in den zeitweise ekstatischen Medien von Tag zu Tag mehr die Tonalität. Und auch in der EU stehen neben den Amtskirchen nur noch die Sozialisten aus Frankreich, Schweden, Österreich und Italien an Merkels Seite, sowie Kommunisten, Grüne und ein Teil der Linksliberalen. Alle anderen Europäer sehen längst in Viktor Orban und David Cameron ihre neuen Leitfiguren.

Die große Frage ist nur: Kippt der „Welcome“-Wahn noch rechtzeitig? Oder befinden sich Europa und insbesondere sein größtes Land längst in einem rettungslosen Untergang?

Bei den Österreichern kulminiert diese Frage vor allem in der aktuellen Mega-Sorge (die derzeit die vielen anderen großen Sorgen überschattet, welche durch die Völkerwanderung ausgelöst worden sind): Wann macht Deutschland die Grenze zu? Wann lässt es nur noch viel weniger Migranten hinein, als täglich über die Südgrenze nach Österreich kommen?

Jeder weiß: Wenn das passiert, dann bricht in Österreich binnen weniger Tage das totale Chaos aus. Deshalb ist jetzt sogar Bundeskanzler-Darsteller Faymann erwacht. Und versucht jeden Tag, mit Merkel zu telefonieren. Auch wenn ich kein Abhörmikrophon in seinem Telefon habe, ist klar, welchen flehentlichen Wunsch er da ständig deponiert (sofern man in Berlin abhebt): „Bitte, bitte keine Grenzsperre vor kommendem Sonntag!“ Denn kommt es noch vor Sonntag zur Grenzsperre, müsste die SPÖ mit ihrem „Refugees Welcome“-Rausch sogar zittern, ob ihr der Wiedereinzug in den Gemeinderat gelingt.

Sie sollte aber beruhigt sein: Eine solche blitzartige Grenzsperre wird zumindest die SPD verhindern, auch wenn Gabriel schon sehr besorgte Worte formuliert. Aber eine wirkliche Wende wird nicht so schnell passieren. Denn erstens stecken noch einige Funktionäre der SPD selbst voll im „Welcome“-Entzücken; die müssen von Gabriel erst zur Vernunft gebracht werden (was mehr als schwierig ist). Und zweitens wissen auch die deutschen Genossen, aus welchem Steuertopf sich Wiens und Österreichs Sozialdemokraten dick und fett finanzieren. Das will man in proletarischer Solidarität natürlich nicht gefährden. (TB)

21 Gedanken zu „Deutsche Grenzsperren und Wiener Wahlen…

  1. Hanna

    Heute in einem Callshop in Wien 15: Einige Araber und Türken (etwa Mitte 30) diskutierten über die richtige Anwendung der Höflichkeitsform im Deutschen … allerdings sprachen die Herren gut Deutsch, und es war irgendwie rührend, wie ernst sie bei der Sache waren. Ja, es gibt sie – die MigrantInnen, die unser Land und unsere Sprache, sogar unsere Kultur ehren. Wir haben nur eine EINZIGE Chance in diesem Europa: Wir müssen uns den Einwanderern verständlich machen! Nicht durch Zorn und Drohungen, sondern von Mensch zu Mensch klarmachen, welche Sorgen wir haben. Wie das gehen soll? Weiß nicht – eine Facebook-Site eventuell? Ich bin leider Anti-Facebook, aber ich höre, dass man da dieser Tage viele erreicht. Man könnte den MigrantInnen ganz klar sagen, dass sie mithelfen müssen, dass nicht mehr viele kommen, denn sonst gehen wri alle unter. Sie wollen ja ein besseres Leben (außer, sie gehören zu denen, die religiös fanatisch unterwegs sind und das Gegenteil von Leben im Sinn haben für alle, die nicht ihre Einstellung teilen) – und ich denke doch, dass sie mitmachen werden, beim Schützen unserer Länder und … ja, Grenzen. Ev. Flugzettel? Plakate? Blog-Einträge – DIREKT die MigrantInnen ansprechen, egal, ob solche, die schon da sich, solche, die unterwegs sind oder jene in den Startlöchern. Wir müssen uns mit denen gegen unsere eigenen Politiker verbünden. Sonst gehen Hunderttausende in den Untergrund, dort bilden sie eine Armee und dann … aber nein, soweit DARF es nicht kommen.

  2. MM

    Merkel muss weg. Die CDU muss weg. Die Maoisten müssen weg. Ja, ich meine Kretschmann und seine Grünen. Die SPD muss weg. Und die Kommunisten SED/PDS/Linke sowieso. Dann haben wir vielleicht wieder eine Chance. In Italien sind vor 20 Jahren auch die etablierten Parteien schlagartig verschwunden. Hat dort zwar nicht viel gebracht, aber schlechter ist’s auch nicht geworden. Jedenfalls zeigt das Beispiel, dass wir nicht auf die CDU oder gar auf die SPD setzen müssen. Dem Antisemiten (“Hebron ist wie das Warschauer Ghetto”) Gabriel ist kein Schritt weit zu trauen. Und spätestens seit der Migrantenquote ist auch seine ganze Partei offen rassistisch.

  3. Mona Rieboldt

    Es geht um die große Menge, dazu ist es bisher nicht mal gelungen, die schon in der 3. Generation hier lebenden Türken so zu bereden, dass sie auch nur das Grundgesetz einhalten. Dazu kommt die Aggressivität junger Türken, Rudelbildung etc. Wenn hier inzwischen schon 1,5 Millionen Moslems im Land sind, täglich kommen Tausende dazu, dann wird alles gut, wenn wir ihnen nur sagen, wie man sich in D benimmt, das ist lächerlich.
    Ja sicher, sind da auch ein paar nette Menschen dabei, aber daraus zu schließen, die meisten wären so, dagegen spricht die bisherige Realität.

  4. Panta rhei

    Es gibt ihn ja tatsächlich, den netten türkischen Familienvater und Kleingewerbetreibende. Das muss man den Muslimen lassen – sie haben wenigstens noch eine Kultur, auch die ganz einfachen Leute. Was mir Sorge bereitet ist, dass für sie der Koran in letzter Konsequenz über allen anderen steht, auch über unserer Kultur und unserem Gesetz.

  5. Mourawetz

    “Unter dem Druck der sich rapide ändernden Meinungsumfragen beginnen aber alle anderen, ihre Haltung zu ändern. ”
    Führen heißt vorausschauen. Das sind keine Politiker, die auf die Meinungsumfrage warten müssen, damit sie wissen, wonach sie ihr Mäntelchen ausrichten sollen.

  6. Rado

    Wartet mal auf den Effekt der russischen Militär Aktion. Wenn das IS Kalifat in einigen Monaten zusammenbricht, dürfen wir die ganze Bande hier willkommen heißen!

  7. Herbert Manninger

    Ja, es gibt die integrationsbereiten Einwanderer aus dem orientalischen Raum, ja, es gibt kluge Politiker, ja, es gibt warme Jänner Tage, ja, es gibt Oasen in der Wüste……..

  8. Fragolin

    Und wenn 90% der 1,5 Millionen sich freudig “integrieren” und höflich und fleißig sind, bleiben immer noch 150.000 “problematische Einzelfälle”. Das ist weit mehr als eine Gesellschaft ertragen möchte.

  9. Thomas Holzer

    “…müsste die SPÖ mit ihrem „Refugees Welcome“-Rausch sogar zittern, ob ihr der Wiedereinzug in den Gemeinderat gelingt”
    Endlich mal ein lustiger Satz des Herrn Unterberger; muß eingestehen, hätte ihm diesen nicht zugetraut 😉

    @Mona Rieboldt
    Sie bringen es auf den Punkt.
    “Integration” nicht mal bei der 3., 4. Generation grosso modo gelungen, weil von den zu Integrierenden nicht erwünscht und nicht gewollt
    Milieu-, religions- und kulturbedingte Rudelbildung
    Und diese Rudelbildung wird die angekündigten Abschiebungen wirkungsvoll zu verhindern wissen 😉 So diese überhaupt -was ich bezweifle- in Angriff genommen werden sollten

  10. Reini

    der Selbsterhaltungstrieb im Menschen wird dieses Flüchtlingsproblem lösen,… dies trifft aber erst ein wenn der Staat zahlungsunfähig ist,… solange es Brot und Spiele auf Schulden gibt wird das Volk nicht nachdenken!

  11. sokrates9

    Wenn man seine Hoffnungen und wirtschaftliche Erwartungen nicht erfüllen kann ist es natürlich sich dann in der Religion Trost zu suchen! Und da ist der aggressive Islam für uns gefährlich!

  12. Christian Peter

    ”Wenn sich 90 % der 1,5 Millionen integrieren”

    Wie sollten sich Menschen integrieren, von denen 58 % über keinen Schulabschluss verfügen (Quelle : Der Spiegel) und ein erheblicher Anteil davon Analphabeten sind ? Das Ergebnis dieser Entwicklung lässt sich in Paris beobachten : Ganze Stadtteile als Slums nicht integrierter Nordafrikaner, die selbst Polizisten nur mit schwerer Bewaffnung betreten.

  13. Fragolin

    @sokrates9
    Deshalb hat gestern eine Integrationstussi in der Talkrunde geflötet, “wir” müssten nun ganz schnell dafür sorgen, dass diese Leute Arbeitsplätze bekommen, weil sonst müssten wir mit deren “berechtigtem” Zorn leben.
    Also schnell ein paar Pseudojobs gestrickt und von Steuergeld bezahlt, damit wir den Schein der Nützlichkeit wahren und uns nicht den religiösen Zorn enttäuschter Aggressoren zuziehen.
    Und die meinte das auch noch ernst.
    Für diese einfach gestrickten Geister sind Arbeitsplätze wirklich Dinge, für die “die Unternehmer” gefälligst zu sorgen hätten, weil ja die Wirtschaft für die Menschen da sei blabla. Ein Wunder, dass sie (noch?!) nicht eine Syrerquote für Unternehmen gefordert hat; also am besten die letzten deutschen Hilfsarbeiter feuern und durch unsere “Räfjutschies” ersetzen.
    Manche Tage vergeht mir das Essen.

  14. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Darf man Fragen, welche talkrunde Sie meinen?!

  15. sokrates9

    fragolin@ Syrerquote halte ich gute Idee unserer Quotentussis! Syrer in Aufsichtsräten oder bei den Vorständen von Dax – Unternehmen würden sicher infolge interkulturellen Know – Hows gewaltige Kurssprünge (fragt sich nur in welche Richtung 🙂 ) bewirken!

  16. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Ich bin sehr spät von der Arbeit heimgekommen und habe zum “Abnicken” den Fernseher nebenher laufen gehabt; ich glaube es war phoenix und die übrigens mit nerviger Körpersprache agierende Integrationstussi hatte selbst einen Mihigru aus dem arabischen Raum. Da kamen einige pittoreske Ansagen, aber diese Aussage blieb mir hängen weil ich mich fast an meinem Abendbrot verschluckt habe.
    Die Künast war auch dabei, was sich sowieso negativ auf meinen Appetit auswirkte; die halte ich kaum aus.

  17. Thomas Holzer

    Merkel, Künast, Roth, Özdemir, Gabriel, und unzählige Andere sind die Totengräber des, sowieso nur mehr rudimentär vorhandenen, EU-Europa.
    Man kann anscheinend Völker auch ohne Kriege vernichten………………

  18. Fragolin

    @Selbstdenker
    Ja genau. Mir blieb ob des arroganten Auftretens selbst in dieser eher harmlosen Runde gelegentlich die Spucke weg. Genau solche Menschen bestärken mich in der strikten Ablehnung jedweden muslimischen Zuzugs.

  19. Fragolin

    @Selbstdenker
    Nachtrag: Danke für den link. ich komme in letzter Zeit nur wenig zur Lektüre der Achse, aber dieser Beitrag ist einfach nur köstlich! Und erklärt das Würgen in meinem Hals, wenn ich an diese Figur denke.

  20. Enpi

    Na hoffentlich bleibt ihnen das in spätestens 15 Jahren (eher 10 – bei diesem Islamisierungstempo) nicht einmal im Hals stecken, dieses Würgen. Das wird dann nämlich schnell mit dem praxiserprobten Schnitt für renitente Dhimmis beseitigt. 🙂

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