Deutsche raus aus der EU?

Von | 12. Februar 2017

“Ex-Verfassungsrichter Hans-Jürgen Papier befürwortet einen Austritt Deutschlands aus der Europäischen Union, sollte nach Großbritannien auch Frankreich die Gemeinschaft verlassen. Denn in diesem Fall stünde Deutschland in der Union politisch alleine.”

25 Gedanken zu „Deutsche raus aus der EU?

  1. sokrates9

    Stimmt nicht! Österreich ist bis zum bitteren Ende dabei!

  2. waldsee

    Tritt Deutschland dann,nach Verlassen der EU, gleich der arabischen Union bei?

  3. Bösmensch

    Bevor die Deutschen aus der EU austreten, friert eher die Hölle zu.

  4. Christian Peter

    @Bösmensch

    Abwarten, irgendwann wird sich die Vernunft durchsetzen. Die Frage ist nicht ob, sondern wann diese EU zerbricht.

  5. stiller Mitleser

    z.Z. sieht es aber eher so aus, als blieben D&F und die Peripherie bräche weg…

  6. raindancer

    das wär toll, dann könnte Österreich noch eher aussteigen und wir können fortan neue Wirtschaftsverträge aushandeln und dem europäischen Grenzschutz und Asylrecht eine neue Richtung vorgeben.

  7. mariuslupus

    Sollte niemand mehr in der EU bleiben wollen, wird Merkel weiter behaupten, Deutschland ist die EU. Dazu gibt es keine Alternative. Erdogan for President-

  8. raindancer

    @Christian Peter
    kein Wunder die haben ja auch den grössten islamischen Einwanderanteil …
    ebenso haben Hebdo, Bataclan und Nizza gezeigt wohin dies führt wenn man die Muslime einlässt.
    Integration ist für den grössten Teil ein Fremdwort, weil sie es nicht wollen, weil die Kultur und Religion sie vernebelt.

  9. Karl

    Dank der EU müssen wir nach Brüssel fahren und dort darum betteln, um unsere eigenen Grenzen kontrollieren zu dürfen. Am Brenner darf natürlich nicht kontrolliert werden, schließlich muss Italien die Afrikaner auch irgendwie wieder loswerden.
    Danke auch an Van der Brüssel und die fast 54% der Verblendeten, die ihn gewählt haben.

  10. Thomas Holzer

    @stiller Mitleser 11:22h
    D & F ist durchaus zuzutrauen, daß diese beiden Länder die kleinen, kleineren EU-Mitgliedstaaten mit allem möglichen Druck in einer EU halten werden.
    Und sollte nur noch D in einer EU sein, werden die deutschen Politikerdarsteller weiterhin felsenfest behaupten, daß die EU weiterhin existiert 😉

  11. Falke

    Wenn Frankreich aus der EU austritt, ist die EU tot, dann braucht Deutschland gar nicht mehr auszutreten.

  12. Thomas Holzer

    @Falke
    Und wenn D alleine übrig bleibt, werden die deutschen Politikerdarsteller noch immer versuchen, ihren Wählern einzureden, daß die EU noch immer existiert (Parallelen zu Hitler im “Führerbunker” sind rein zufällig) 😉

  13. Mona Rieboldt

    Falke
    Sehr richtig, wenn Frankreich austritt, ist die EU am Ende in der jetzigen Form jedenfalls. Aber treten sie aus? Das wissen wir nicht, sie wollen stets deutsches Geld. Auch ob Marine gewinnt, ist noch offen. Wirtschaftlich steht es schlecht in Frankreich, restriktive Arbeitsgesetze, irre Gewerkschaften, 30-Stunden-Woche, was die Lohnstückkosten hoch treibt. Mehrheitlich sind sie eher ein Agrarland. Und Österreich meckert zwar viel, van der Bellen ist für EU und die Mehrheit hat ihn gewählt.

  14. Karl

    Österreich wird weiterhin Deutschland zur Seite stehen – wie 2 Mal schon zuvor.
    Scheinbar ist der Österreicher nicht lernfähig.
    Während man der FPÖ ständig deutschtümmelei unterstellt sind es Kern und VdB, die ihre Befehle in Berlin abholen und nicht Strache und Hofer. Einfach pervers.

  15. Christian Peter

    @Karl

    Sie sagen es, der Anschluss an das Deutsche Reich 1938 hat offenbar nicht gereicht. Österreicher halten offenbar nichts von Freiheit und Demokratie, sondern bevorzugen autoritäre politische Verhältnisse.

  16. sokrates9

    Mona Riebold@ Glaube nicht, dass Le Pen die Wahl gewinnt! Die gesamte EU und die Gutmenschenelite und die gesamten europäischen Medien werden einen Wirbel schlagen begonnen mit Untergang des Abendlandes
    sodass sich der einfache Franzose wieder manipulieren lässt!

  17. raindancer

    wir sollten uns nicht Gedanken machen was tun, wenn Le Pen, oder Strache gewinnt, weil es wird sich nicht ausgehen …sondern wie es weitergeht mit der alten Garde….

  18. Oliver H.

    @Mona Rieboldt
    “Sehr richtig, wenn Frankreich austritt, ist die EU am Ende in der jetzigen Form jedenfalls. Aber treten sie aus?”

    Den Front National konnte man 2015 bei wichtigen Regionalwahlen schon kleinhalten, indem die SP ihre Kandiaten beim zweiten Wahlgang zugunsten der UNP zurückzogen. Ein vergleichbares Zweckbündnis war unlängst in Österreich ebenfalls erfolgreich. 2005 lehnten die Franzosen die EU-Verfassung ab, gleiches taten die Niederländer. Geholfen hatte beides nicht, denn in Gestalt des Vertrags von Lissabon wurden die identen, gravierenden Änderungen später dennoch durchgezogen.

    Einerseits ist absolut unstrittig, dass auf demokratischem Weg niemals eine weitere politische Verdichtung der Union möglich ist, anderseits brachte Merkel, von deutschen Medien ignoriert, in Malta unlängst erneut die Idee einer Union der zwei Geschindigkeiten auf, ein Thema, welches im kommenden März beim Gipfel in Rom auf der Tagesordnung steht.
    Das Zitat von Hans-Jürgen Papier, er könne sich einen Verbleib Deutschlands in einer EU ohne Frankreich nicht vorstellen, findet sich u.a in einem Artikel der Huffington Post vom 11.02., er endet mit dem banalen Satz: “Hierzulande sind Volksabstimmungen auf Bundesebene rechtlich allerdings nicht vorgesehen.”

    Wird Le Pen nicht französische Präsidentin, dann steht der künftige innere Kern einer engeren EU schon mal fest. Wählt Österreich tatsächlich erst im Herbst 2018, könnte die große Koalition bis dahin ebenfalls entscheidende Weichen stellen, darf es dem politischen Konsens nach doch Abstimmungen zur EU nur dann geben, wenn ein Türkeibeitritt ansteht.

  19. Johannes

    Das es einen Austritt Großbritanniens gegeben hat war ja nicht vorherbestimmt, da waren ja zahlreiche Warnsignale die jedesmal von Brüssel in arroganter Weise ignoriert wurden. Es kommt ja nicht von ungefähr das so viele Länder von dieser europäischen Union, mit dieser Führung, so enttäuscht sind das sie einen Austritt erwägen.

    Die Führung der EU aber auch das Parlament und die Kommission haben einzelne Staaten in einer Art und Weise desavouiert das man sich nur an den Kopf greifen konnte. Allein wie mit den Visegrad-Staaten umgesprungen wurde, aber auch einer demokratisch gewählten Regierung Schüssel in und vor allem den Menschen und Kindern dieses Landes mit Feindseligkeit und Sanktionen zu begegnen hat mich und mein EU-Verständnis stark verändert.

    Der vorerst unrühmliche Schlußpunkt von EU-Totalversagen war der Einwanderungs -Tsunami bei dem alle Länder Europas von Brüssel nicht nur allein gelassen sondern teils sogar verraten wurden.
    Es war mir unbegreiflich wie Instinktlos die EU-Gremien zuerst monatelang schweigen konnten um dann mit einem Hagel an Vorwürfen Staaten die ihre Sicherheit selbst in die Hand nahmen zu bombardieren.

    Die EU steckt in einer Krise aber diese Krise ist hausgemacht, auch wenn Junker und Co verzweifelt versuchen den Brexit als Gefahr der Spaltung darzustellen, es ist wieder nur ein Versuch der Marke Junker von den schweren eigenen Fehlern abzulenken.

    Die EU Institutionen wollte mehr Macht als ihr die Mitgliedstaaten (außer Deutschland, aber Deutschland ist wie es scheint die EU) zugestanden, sie hat es auf biegen und brechen versucht und war nicht reif genug zu wissen wann man im Interesse der Einheit damit stoppen muß.
    Es ist nie zu spät sich zurückzunehmen und den Menschen und Regierungen wieder Luft zum atmen zu lassen.
    Tut man es nicht ist Brüssel bald Geschichte. Niemand weiß was dann kommt.

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