Deutschland: Caritas-Boss in Saus und Braus

“Caritas Deutschland-Geschäftsführer Rainer Flinks richtete sich ein schickes Büro ein, ließ sich seine Geburtstagsparty und sein MBA-Studium bezahlen und erhöhte schließlich sein Gehalt um 60 Prozent. Die meisten Posten zeichnete er selbst ab….” (hier)

8 comments

  1. Fragolin

    Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.
    In Caritas-Deutsch:
    Er verhelfe sich zu fetten Pfründen und werde dafür gut bezahlt.

  2. mike

    ich hab’s befürchtet, dass es so ist, wie in der Zeitung dargestellt. Traurig.
    Aber die Caritas bekommt von mir sowieso seit Jahren nichts mehr….

  3. Fragolin

    @mike
    Doch, bekommt sie. In Form von staatlichen Subventionen.

    @Sokrates
    Nicht besser. Hier gab es ähnliche, kleinere Skandale bei Feuerwehrverbänden und Rotem kreuz, aber unterm Strich gilt immer, dass “Wohlfahrtsverbände” vor Allem für die Wohlfahrt ihrer Vorstände zuständig sind.
    Allein schon die Praxis, seine eigenen Rechnungen freizugeben, und das in einem Verein, der sich vor jede Kamera drängelt um die moralische Instanz raushängen zu lassen, und das dann auch noch als vollkommen in Ordnung zu bezeichnen, offenbart über die Denkweise dieser Menschen mehr als diese sich vorstellen können.

  4. Christian Peter

    Dass Traurige ist, dass die längst nicht mehr zeitgemäßen Privilegien der katholischen Kirche meist damit begründet werden, dass die katholische Kirche wichtige Leistungen erbringe, obwohl sich die Tätigkeiten der Vereine im Dunstkreis der katholischen Kirche fast ausschließlich (Caritas etwa 98 %) aus öffentlichen Mitteln finanzieren.

  5. Selbstdenker

    @sokrates:
    Einen kleinen Einblick in das Gehaltsschema (Stand 2011) der heimischen Sozialindustrie bietet die nicht ganz unumstrittene Lebenshilfe Tirol:
    http://www.dietiwag.at/index.php?id=3790

    Ja, ja, die Sozialindustrie nagt “garantiert” am Hungertuch. So wie uns das Caritas, Diakonie, etc. jedes Jahr weiss mach wollen.

  6. Selbstdenker

    @Christian Peter
    Meines Erachtens handeln die meisten dieser Einrichtungen nicht (mehr) statutenkonform. Abgesehen von der strafrechtlichen Dimension wäre auch zu prüfen, ob die Voraussetzungen für zahlreiche Steuerprivillegien vermeintlich “gemeinnütziger” Organisationen überhaupt gegeben sind.

    Man muss dazu sagen, dass in Deutschland derartige Zustände wenigstens öffentlich thematisiert werden. In Österreich tut man hingegen so, als wäre die Verschwendung, die Zweckentfremdung bzw. Veruntreuung von öffentlichen Geldern die normalste Sache der Welt.

  7. astuga

    Hat zwar nur am Rande damit zu tun.
    Aber der ORF (auch so ein Selbstbedienungsladen) brachte vor einiger Zeit mal eine Sendung über die Altkleidersammlungen diverser Organisationen (Kolping, Caritas, Rotes Kreuz etc).

    Die lassen natürlich sammeln und bekommen vom betreffenden Unternehmen einen festgelegten Betrag weil sie ihren Namen dafür hergeben – soweit so gut.
    Das Zeug wird jedenfalls scheinbar von ganz Europa nach Italien in eine einzige Stadt gekarrt, und über allem schwebt permanent der diskrete Charme der Mafia.
    Dort wird es dann sortiert und vor allem nach Afrika exportiert bzw weiterverkauft.
    Landet auf den Märkten und hat natürlich längst die lokale Textilindustrie ruiniert (soweit das nicht ohnehin die Chinesen mit Billigware besorgt haben).

    Jedenfalls ein schmutziges Geschäft für humanitäre Vereine, die anderswo solche Praktiken kritisieren.

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