11 comments

  1. gms

    Hinter vorgehaltener Hand bekennen rote Polithandwerker freimütig (“das würden wir umgekehrt genauso machen”), daß der ganze Zinnober bei Demonstrationen von wegen Drittes Reich und Hitlerbärtchen für Merkel der gezielten Stimmungsmache dient, welche wiederum in den heimatlichen Redaktionsstuben genüßlich hochgekocht wird, um unterm Strich der politischen Linken insgesamt das entsprechende Unterfutter in der Debatte zwecks Transfer- und Schuldenunion zu liefern.

    Das propagandistische Brecheisen soll den Deutschen weichklopfen und das Loch in der Geldbörse final aufreißen. Vorhersagbar wie das Kalenderdatum von heute rührt die rotzgrüne Schurnallje daher auch emsig Haare in die Suppe, wonach Ergebnisse wie jenes der BBC der guten Image-Arbeit deutscher Minister geschuldet seien, “Merkel zum trotz, dem Fußball sei Dank?”, solch “Liebesgrüße an den Gartenzwerg” Fragen nach dem Unterschied zwischen Beliebtheit und positivem Einfluß aufwerfen, und was überhaupt eine Umfrage hergebe, bei der Ghana Deutschland die höchsten Noten gibt.

    Also, liebe Kinder, merkt euch: Glaubt keinen Tatsachen, die wir nicht genausogut irgendwie verdrehen können! Für die Welt außerhalb von Deutschland ist dieses immer noch das verkörperte Böse schlechthin, man haßt die Deutschen ganz doll, und nur wenn sie Eurobonds und einer Schuldenvergemeinschaftung zustimmen, könnten vielleicht die ewigen Ressentiments wider die nationalsozialistischen Deutschen abgebaut werden.

  2. Rennziege

    Nicht ganz OT, weil passend:
    Mindestens einer von zwei durch verfassungswidrige Zwangsabgaben alimentierten ÖR-Sendern Deutschlands erweist sich dankbar für die gewährte politische Unterstützung:

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/24/zdf-finanziert-mit-gebuehren-geldern-partei-veranstaltung-der-spd/

    Die Zeiten, in welchen unser ORF Spitzenreiter dieser orwellschen Gehirnwäsche war, sind offenbar vorbei. Das Feld holt auf, um in der Sprache der Trabrennbahn zu bleiben.

  3. Mourawetz

    Nur in einem der 25 Länder, in denen die Bürger befragt wurden, gibt es ein überwiegend negatives Bild von Deutschland: in Griechenland.

    So ein Glück, dass das Champions-League-Finale morgen, welches ja ein Deutsch-deutsches ist, Bayern München gegen Borussia Dortmund, in England stattfindet – und nicht etwa in Griechenland.

    Die Griechen toben also immer noch ihre Germanophobie aus. Wird das Land denn nie vernünftig?

  4. gms

    Rennziege :
    Die Zeiten, in welchen unser ORF Spitzenreiter dieser orwellschen Gehirnwäsche war, sind offenbar vorbei.

    Ein Mindset, zwei neue Slogans. SPD: “DAS WIR ENTSCHEIDET” – ORF: “WIE WIR”
    Gewiß ein Zufall, wie auch das ident knallrote Logo beider Einrichtungen.

  5. Reinhard

    @gms

    So kann man den Michel auch wieder milde stimmen – “He, du bist zwar ein deutsches Nazischwein, aber wir haben dich trotzdem lieb!”
    Putzig. Es wäre nur viel lustiger, wenn die deutsche Politikerelite nicht darauf hereinfallen und Mutti Mundwinkel nicht ob des Lobes und neben der eitelkeitsstreichelnden medialen Lobhudelei als “mächtigste Frau der Welt” sogleich auf die Knie fallen und jenen, die sie gestern noch mit Hitlerbärtchen zierten, einen (Haufen Geldscheine hinüber-) blasen würde.

    Zur Beliebtheit der Deutschen bei den Briten durch ihren glanzvollen Fußball die satirische Bemerkung eines englischen Journalisten: “Das deutsche Finale in London ist etwas wundervolles, denn egal wie es ausgeht, es wird eine deutsche Mannschaft verlieren!”
    Naja, wenn der Mann so leicht zu befriedigen ist, möchte ich seine Frau nicht sehen.

    Den Griechen geht es da mieser, fußballtechnisch müssen sie unter der ewigen Schmach leiden, ihren einzig nennenswerten Triumph ausgerechnet unter einem deutschen Trainer erzielt zu haben. Ehe jemand auf die Idee kommt, die Vermutung zu äußern, dass es wirtschaftlich ähnlich aussieht, pinselt man lieber rasch ein paar Hakenkreuze auf Mutti Merkels Jäckchen und heizt krakeelend ein paar deutsche Autos in Athener Nebenstraßen ab. Vorher ruft man aber das ARD-Hauptstadtbüro an, damit die deutschen die Bilder auch gleich im nächsten Morgenmagazin präsentiert bekommen.

    Sonst würde die nächste Meldung über die “trotzdem hohe” Beliebtheit der Deutschen ja nicht mehr wirken…

    “Sage einem Amerikaner, er lebe im schönsten Land der Welt, dann antwortet er: Das weiß ich!
    Sage einem Franzosen, er lebe im schönsten Land der Welt, dann antwortet er: Das weiß ich!
    Sage einem Deutschen, er lebe im schönsten Land der Welt, dann fällt er dankbar vor dir in den Staub und küsst deine Füße…”

  6. Reinhard

    @Rennziege

    Das ZDF wurde einst als Gegengewicht zur von konservativen Landesfürsten beinflussten ARD von SPD-geführten Ländern gegründet. Die stramm linke Ausrichtung des ZDF, das seine Dankbarkeit gegenüber dem einstigen politischen Geburtshelfer bis heute offen zeigt, ist jedem Deutschen bekannt. Nach der erfolgreichen linken Durchseuchung der ARD-Redaktionsstuben gibt es inzwischen massenweise gemeinsame Formate und gemeinsame Ausstrahlung der Sendungen des Anderen. Inhaltliche Unterschiede sind nicht mehr feststellbar.
    Der freche Zugriff der örRA auf das Geldbörsel der Deutschen, selbst jener ohne jeden Konsum ihrer Ergüsse, übertrifft gar das Vorgehen des ORF; dafür halten sich die deutschen Sendeanstalten bis heute werbetechnisch zurück (nur Mo-Sa, nur 6-20Uhr, nur 20min pro Tag! – damit im ganzen Monat kaum mehr als der ORF an einem Tag), während der ORF fröhlich dreifach abkassiert – bei den Zwangsgebühren, bei der Werbung und aus dem Fördertopf. Kinder roter Eltern haben eben mehr Rechte.

  7. KClemens

    Also das Studiendesign möchte ich gerne mal sehen, das am Ende herauskommt: Die Deutschen das beliebteste Volk der Welt.

  8. KClemens

    Reinhard :
    Der freche Zugriff der örRA auf das Geldbörsel der Deutschen, selbst jener ohne jeden Konsum ihrer Ergüsse, übertrifft gar das Vorgehen des ORF; dafür halten sich die deutschen Sendeanstalten bis heute werbetechnisch zurück (nur Mo-Sa, nur 6-20Uhr, nur 20min pro Tag! – damit im ganzen Monat kaum mehr als der ORF an einem Tag), während der ORF fröhlich dreifach abkassiert – bei den Zwangsgebühren, bei der Werbung und aus dem Fördertopf. Kinder roter Eltern haben eben mehr Rechte.

    Aber das mit den 20 Minuten stimmt ja gar nicht. Hinter, bzw. vor fast jeder Sendung oder Films kommt ein Hinweis, wer die nachfolgende oder soeben zu Ende gegangene Sendung oder Film “unterstützt” hat.

    Sogar das Wetter wird von unterschiedlichen Firmen “präsentiert”.

  9. Rennziege

    @KClemens

    Aber das mit den 20 Minuten stimmt ja gar nicht. Hinter, bzw. vor fast jeder Sendung oder Films kommt ein Hinweis, wer die nachfolgende oder soeben zu Ende gegangene Sendung oder Film “unterstützt” hat. —
    Sogar das Wetter wird von unterschiedlichen Firmen “präsentiert”.

    Sie schildern die öffentlich-rechtliche Verlogenheit exakt. Diese betrügerische Vorgangsweise wird leider auch von den Rundfunkstaatsverträgen gedeckt. Im Werbejargon heißen diese kurzen Einblendungen “Head and Tail”. Das Wort “unterstützen” darf aber nicht vorkommen, denn das würde allzu sehr an die früher klammheimlich eingestrichenen “Produktionskostenzuschüsse” erinnern, die jahrzehntelang für illegales Product Placement in Sendungen kassiert wurden.

    Heute heißt’s bei “Head and Tail” nur noch: “Diese Sendung wird / wurde Ihnen präsentiert von …”, und länger als je acht Sekunden darf offiziell weder Kopf noch Schwanz sein. Aber sooo genau wird nicht darauf geachtet, ob’s ein Sekündlein mehr oder zwei sind.

    Je nach Einschaltquote wird auch mit dieser Stenogramm-Werbung viel Geld verdient. Der Unterschied zwischen öffentlich-rechtlichen und kommerziellen Sendern ist längst verschwunden, auch qualitativ. Letztere kassieren für ihre ebenso entbehrlichen Darbietungen aber wenigstens keine Zwangsabgaben.

  10. KClemens

    Wie werden eigentlich in anderen EU-Ländern die ÖRs finanziert? In Österreich scheint es so sein, wie bei uns.

    Aber wie sieht es in den anderen Ländern aus? Ich muß gestehen, ich weiß es nicht. So wie ich so vieles nicht weiß, was andere EU-Länder betrifft.

    Seit der Jahrtausendwende, und insbesondere nach Einführung des Euro habe ich den Eindruck, daß jetzt Deutschland ein Tal der Ahnungslosen ist.

    Ich kann mich erinnern, daß es schon mal mehr Informationen über Europa in den ÖRs in Deutschland gab.

  11. Lodur

    “damit im ganzen Monat kaum mehr als der ORF an einem Tag), während der ORF fröhlich dreifach abkassiert – bei den Zwangsgebühren, bei der Werbung und aus dem Fördertopf.”

    Rennziege, die alte Kryptostalinistin, entdeckt den Antikapitalismus.

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