5 comments

  1. beatrix karl moik

    nun denn, weil er reich ist, müsste man ihn mindesten 345 jahre einsperren?

    im gegensatz dazu dürfen gewisse leute aus gewissen kulturkreisen unbescholtene leute grundlos zu tode treten, um dann das gericht als “freier mann” zu verlassen –

    aufregung darüber?

    nicht die geringste.

  2. beatrix karl moik

    und der schaden (dolus) – oder nur kampf gegen reiche?

    und frage: warum musste Bernie soviel geld – an den bestochenen – abdrücken?

    in einem intakten rechtssystem hätte er sich garnicht darauf einlassen müssen.

  3. Graf Berge von Grips

    Was solls! Das Urteil ist rechtskonform *) und es war sein eigens Geld… im Gegensatz zu Verbrechern in Politik und Kultur hierzulande….

    *) Warum fällt mir da immer der Gedenkstein in GR ein?
    “Wanderer, kommst Du nach Sparta,
    so vermelde, du sahest uns hier liegen,
    wie das Gesetz es befahl”

  4. Christian Peter

    Noch weit bedenkenswerter als die Einstellung eines strafrechtlichen Verfahrens gegen eine Abschlagszahlung ist der Umstand, dass es in Parteienstaaten wie Deutschland und Österreich wegen einer völlig abhängigen Justiz bei Regierungs- und Wirtschaftskriminalität nur in seltensten Fällen zu einer Anklage, geschweige denn zu Verurteilungen kommt. Interessantes Video in diesem Zusammenhang :

  5. gms

    NZZ: “Besonders grotesk in diesem Fall ist, dass der Empfänger der Bestechungsgelder (44 Millionen Dollar) bereits zu achteinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden ist.”

    Was für den Laien grotestk aussieht, erschließt sich demjenigen, der um die Eigenheiten der staatsnahen BayernLB und sonstige Hintergründe Bescheid weiß. Der verurteilte Empfänger war nämlich dejure Staatsdiener (Amtsträger) und wußte dies zwangsweise auch, ein Wissen, das man Ecclestone schwer bis garnicht hätte nachweisen können. Zugleich verwickelte sich der verurteilte Empfänger bei seinen Anschuldigungen in Widersprüche und gestand zugleich ein, Ecclestone erpresst zu haben.

    Derselbe Richter, der damals den Fall gegen den danach verurteilten BayernLB-Vorstand verhandelte, war also mit den Umständen bestens vertraut und beurteilte nachher die Suppe im zweiten Prozess gegen E., dem er ebenfalls vorsaß, als verdammt dünn.

    Handelte es sich übrigens um eine Privatbank, so läge im aktuellen Fall — trotz der eigenartigen Optik — keine anklagbare Bestechung vor, zumal der Geldnehmer nicht ausreichend eigenständig handeln konnte, sondern sich bloß in den entsprechenden Gremien intensiv für den Deal einsetzte.

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