Deutschland zwischen Arthur Schopenhauer und Pippi Langstrumpf.

Von | 14. Juni 2021

In keinem Land der Welt käme eine Partei, die ernst genommen werden möchte, auf die Idee, eine unerfahrene und weitgehend ahnungslose, politisch pubertierende junge Frau zur Anwärterin auf den Posten des Regierungschefs – pardon: der Regierungschefin – zu ernennen, in Deutschland ist es passiert. Und nun werden die Folgen sichtbar. Deutschland zwischen Arthur Schopenhauer und Pippi Langstrumpf./ mehr

9 Gedanken zu „Deutschland zwischen Arthur Schopenhauer und Pippi Langstrumpf.

  1. Kluftinger

    Nach der Quotenregelung müsste Pippi Langstrumpf der Vorzug gebühren?

  2. Allahut

    Wir brauchen gar nicht über die Grenzen zu schielen, die Sozialisten haben auch Rendi auf diese Position gehievt, die ist politisch ebenfalls total unerfahren und teils auch naiv, ihre Fähigkeiten als Ärztin kann ich nicht beurteilen, aber das politische Geschäft wird Rendi nicht mehr erlernen. Und was sich sonst so an harmlosen Gemütern auf höchsten Positionen tummelt, ist auch kein Qualitätsmerkmal.

  3. GeBa

    @Allahut
    Bei PRW war es nicht von Beginn an ersichtlich, denke ich, bei der Bearbock, die mit einem Fuß von einem Fettnäpfchen ins andere springt, augenscheinlich.

  4. sokrates9

    Allahut@ Nicht nur Rendi“! Es gibt dich unter allen Politikern eine dramatisc he Niveauverschiebung nach unten.
    Wo findet man noch Politiker mit umfassender Ausboldung, Politiker mit Format? Boris Johnson und Orban zufällig beide als Rechts verpönt fallen mir ein, dann ist schon ziemlich zusammengeräumt! Österreichische Bundeskanzler, Minister? Oppositionelle??

  5. Leo Dorner

    Ein Trutscherl folge dem Ferkel, sagte der gelernte Provinzösterreicher, sein Satz in Ehren, nun schweigt er wieder
    LD

  6. Allahut

    @sokrates9
    diese harmlosen Gemüter habe ich ja im letzten Satz angesprochen. Und die von Ihnen angesprochene dramatische Niveauverschiebung nach unten ist wirklich bedenklich. Leute die heutzutage die Spitzenpolitik repräsentieren, hätten Brunsky nicht einmal sein Kofferl tragen dürfen.

  7. Falke

    Allerdings hätte auch in keinem (anderen) Land der Welt so eine Dilettantin, die überdies ihre Unbedarftheit bereits mehrfach bewiesen hat, reelle Chancen, tatsächlich zur Regierungschefin gewählt zu werden (jedenfalls vor der fast täglichen Korrektur ihres Lebenslaufes). Was ein bezeichnendes Licht auf die Wählerschaft (zumindest auf einen relativ großen Teil davon) dieses Landes wirft.

  8. Franz Meier

    @sokrates9
    Völlig einverstanden. Die heutigen Politiker in Europa lassen sehr zu wünschen übrig. Extrem unprofessionell, extrem ungeeignet für die Positionen die sie besetzen. Keine Fachkenntnisse, die müssen dann McKinsey und viele Berater ins Haus holen. Solche Leute regieren Europa. Politische Kommissare sind das, die von irgendeiner Geisterhand, von irgendwelchen Demagogen, von irgendwelchen Ideologen instruiert und angeschoben werden. Bruno Kreisky, Franz Vranitzky, Helmut Schmidt, Helmut Kohl, Hans-Dietrich Genscher, Walter Scheel. Das waren andere Kaliber, die hatten noch Grundsätze und Rückgrat. Die seltsamen Gestalten die heute in höchste Regierungsämter gewählt werden sind Witzfiguren, Schiessbudenfiguren, Weicheier. Sie schielen auf die Umfragen, auf ihre Quoten in den Medien. Sie wollen nur wiedergewählt werden, sie sind ämtergeil, sie verbiegen sich bis zur Unkenntlichkeit, sie wollen es jedem recht machen, sie haben keine moralischen Grundsätze mehr, sie haben vielfach ihre Wähler verraten. Sie zittern vor den Medien, sie machen sich in die Hosen vor den Journalisten, sie haben Angst vor dem nächsten „Shitstorm“, sie treten in Talkshows (!) auf und werden dort am Nasenring über die Bühne geführt von den linken Haltungsmedien. Wie sagte die deutsche Kanzlerin nach der letzten Wahl 2017: „Es kann keine Regierung gegen die CDU/CSU gebildet werden“. Toller Grundsatz, toller Leitgedanke.

  9. Johannes

    In Deutschland wird nach meiner Meinung mehr und mehr Symbolpolitik betrieben. Man schaut auf den Zeitgeist und versucht dann möglichst deckungsgleich mit diesem zu fahren.

    Wer den Hass eines Grönemayer oder Wecker fürchtet der verhält sich so wie die zwei politisierenden Poltergeister es fordern. Damit fährt man prächtig, wird geliebt und geachtet, man gehört dazu ist Teil des guten Establishment und die Medien sind ganz verzückt – entrückt über diese braven, folgsamen Politiker.

    Natürlich steht immer der Entzug dieser Liebe im Raum, wenn bei nächsten Gelegenheiten keine Deckungsgleichheit der Meinungen, devot geleistet wird.
    Dieser Fall kann mehr schmerzen als der Hass den die AfD oder im Fall Wecker auch die CDU von Haus aus ausgesetzt ist.

    Politik sucht die Anerkennung des Mainstream und ist bereit alles dafür zu tun.
    Es ist eine Episode in der Deutschen Politik aber ich kann mir nicht vorstellen das diese verweichlichte Truppe bei Eintrübung der Weltwirtschaft auch nur einen Hauch von Ahnung hat was zu tun wäre.

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