Diagnose zum Tag

“…..Richtig ist auch, dass ein Kreuzzug gegen Minarette und Ganzkörperschleier nicht aus der Misere führt. Denn hiesiger Islamismus erwächst nur selten aus Frömmigkeit. Er dient zumeist als Schutzbehauptung für Versager nach dem Muster “Ich bin kein Verlierer, sondern nur unten, weil man meine Religion verfolgt, und dafür werden die Deutschen, Franzosen, Dänen etc. teuer bezahlen.” (Gunnar Heinsohn)

7 comments

  1. Fritz Schmude

    Nein. Heinsohn redet hier einfach drauf los und liegt falsch. Im Lebenslauf eines jeden Terroristen findet man die zunehmende Religiösität. Und besonders gerne nehmen die Medien immer die “entsetzten” Äußerungen der bekopftuchten/nachtgewandeten Verwandten auf: Oooh, er hat doch soo viel gebetet und war soo ein guter Muslim und soo viel in der Moschee! Niemals würde er Unschuldige töten!
    Heinsohn sollte bei seiner Demografie bleiben.

  2. Thomas Holzer

    @Fritz Schmude
    Sie scheinen aber auch nicht ganz richtig zu liegen; soweit bekannt, haben die Attentäter von Paris (November 2015) ziemlich wenig gebetet, sondern viel mehr gesoffen und gedealt

  3. Thomas Holzer

    @Reini
    Natürlich, und tagsüber muss er sich von seinen anstrengenden nächtlichen Tätigkeiten erholen; da geht sich dann nur noch 1x im Monat der Gang zum Sozialamt aus 😉

  4. MM

    Heinsohn hat seine fixe Idee vom Youth-Bulk, der Ausbildung,…
    Das hat natürlich alles seine Richtigkeit und er hat dementsprechende Verdienste, aber er ist etwas zu verliebt in seine Forschung und ignoriert völlig jeglichen kulturellen und religiösen Einfluss auf einen Menschen.

  5. astuga

    Naja, ziemlicher Unfug.
    Der gute Gunnar erzählt hier bloß das selbe das man auch von Islamapologeten ständig zu hören bekommt.

    Fakt ist aber:
    Es ist völlig egal wie sich Nichtmuslime verhalten, denn wie schon der Doyen der Kulturwissenschaft Claude Levi Strauss in “Traurige Tropen” (1955) angemerkt hat, ist es die bloße Existenz von Nichtmuslimen die Vorstellung, dass man auch legitim außerhalb des Islam leben kann ein Umstand der den Hass der Muslime hervorruft.

    Und ich möchte ergänzen:
    Hätte Islamismus etwas mit einem Integrationsmangel zu tun, dann dürfte es in islamischen Ländern keinen geben. Aber es gibt ihn!
    Denn mehr integriert als in den eigenen Sprach- und Kulturraum kann man nicht sein.
    Und hätte Islamismus etwas mit Armut zu tun, dann dürfte es in reichen islamischen Gesellschaften keinen geben.
    Aber auch dort gibt es ihn.
    Ja der Hass und Radikalismus wird von dort aus sogar in alle Welt exportiert.

  6. astuga

    Totalitarismen wird man nicht los oder befriedet sie indem man deren Anhänger toleriert und respektvoll behandelt.

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