Dialektik eben…

“Als Schutzpatron der Arbeitnehmer inszenierte sich die SPÖ bei ihrem Wahlkampfauftakt in Wien. Die Catering-Mitarbeiter kamen von einer Personalvermittlung….” (hier)

11 comments

  1. Christian Peter

    Als Schutzpatron der Arbeitnehmer braucht man sich in Österreich nicht zu verstecken, denn schließlich gibt es auch einen Schutzpatron der Bauern (ÖVP), einen Schutzpatron der Zukurzgekommenen (FPÖ), einen Schutzpatron der Ökoaktivisten (Grüne), und neuerlich sogar einen Schutzpatron der Belämmerten (Team Stronach).

  2. Thomas Holzer

    Aber bitte; da muß man die SPOE schon verstehen.
    Da die Wahlkampfkosten auf “nur” 7 Millionen beschränkt sind, muß man halt bei den wesentlichen Ausgaben sparen 😉

  3. Wolf

    SPD-Steinbrück hat in seinem Wahlprogramm einen Mindestlohn von 8,50 pro Stunde. Vielleicht sollten die österreichischen Genossen einmal zum großen Bruder hinüberschielen. Der Vorsitzende (Bundeskanzler) tut das ja ständig, sogar die Meinung von CDU-Merkel ist sehr schnell die seine.

  4. Thomas Holzer

    @Wolf
    angeblich hat Frau Merkel das Folgende über “unseren” Kanzlerdarsteller gesagt: “Herr Faymann geht ohne eine Meinung in eine EU-Ratssitzung und kommt mit meiner Meinung heraus” 😉

  5. Reinhard

    Wer die Zustände in roten Zirkeln kennt, der weiß, dass das Hinausbeißen von Leistenden, das Versorgen von Freunderln und Familie sowie die Beschäftigung von mies bezahlten, rechtlosen Leihkräften für die Drecksarbeit dort zum normalen Stil gehören.

  6. Weninger

    “das Versorgen von Freunderln und Familie sowie die Beschäftigung von mies bezahlten, rechtlosen Leihkräften für die Drecksarbeit”

    Geh bitte! Ist doch bei VP ganz das Gleiche in Grün 😉

  7. Thomas Holzer

    @Weninger
    da haben Sie recht, und auch bei den Grünen; der Unterschied besteht halt in dieser in der Überschrift beschriebenen “Dialektik”
    Wenn’s der SPOE ernst wäre, dann würde sie halt mehr zahlen, und/oder andere Firmen beauftragen

  8. Reinhard

    @Weninger

    Natürlich. Bei der VP heißt das dann “Netzwerken” und “wirtschaftlich arbeiten”. Die stehen dazu. Aber die Roten, man verzeihe den Vergleich, empören sich die ganze Zeit über den angeblichen Gestank und haben aber die Hosen selbst gestrichen voll.
    Aber zum Thema Verlogenheit gegenüber der Klientel geben sich beide nichts; zum Beispiel ist eine schwarze Gewerkschaft (“Her mit dem Zaster!”) ebenso ein Unding wie ein rotes Unternehmen…

  9. Weninger

    @Holzer
    Vor allem die verlogene Ausrede der SP, dass sie eh 22 Euro/h an die Firma bezahlt habe. Zum Lachen: Wenn ich eine Mechanikerstunde von 70 Euro bezahle, bekommte der Geselle unter Umständen auch nicht mehr 10 Euro (wenn überhaupt).

  10. Weninger

    @Reinhard
    Stimmt, aber Sie müssen verzeihen, ich bin einem BUndelsnd mit schwarzer Dominanz aufgewachsen, wo praktische jede Stelle im öffentlichen Dienst oder landesnahen Betrieben an schwarze Parteigenossen oder Neffen vergeben wurde. Wer in Wien aufgewachsen ist, sieht das vielleicht aus der anderen Perspektive.

  11. Christian Peter

    @Weninger

    Hoffentlich nicht in Niederösterreich ? Dort herrschen angeblich ähnliche Verhältnisse wie in der ehemaligen DDR.

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