Dichtung und Wahrheit

Von | 25. November 2016

“…..Mit einer Umfrage unter Tausenden Kindern und Jugendlichen haben US-Forscher deren Medienkompetenz überprüft. Der großen Mehrheit fällt es demnach schwer, richtige Nachrichtentexte zu erkennen und beispielsweise von Werbung zu unterscheiden….” (hier)

10 Gedanken zu „Dichtung und Wahrheit

  1. Thomas Holzer

    Ob dies in Österreich so viel anders wäre?!
    Und wie verhält es sich bei den Erwachsenen, sicherlich nicht viel besser.

  2. Fragolin

    Liegt aber oft auch an den reißerischen Nachrichtentexten, dass sie von Werbung nicht zu unterscheiden sind. Ich konnte letzte Zeit auch selten einen Unterschied zwischen Nachrichtentext und Regierungswerbung, Perteiwerbung und/oder Wahlwerbung feststellen…

  3. Lisa

    @Fragolin: Stimmt, man könnte sich bei all den Möchtegerliteraten unter den Journalisten geradezu Romanlektüre und Theaterbesuche sparen.

  4. Hanna

    Ich lach mich schief. Dabei ist doch die “Digitalisierung der Schulbildung” Ziel Nummer eins, in Sachen Modernisierung. Soll heißen: Nur noch online, keine Basisfächer mehr (s. Finnland) und überhaupt dürfen die Schüler den Lehrern sagen, was sie lernen wollen. Ein Pfui den Großkotzen, die “Menschheitsentwicklung” lenken.

  5. sokrates9

    Wenn man heute einen akademischen Grad erreichen kann ohne ein einziges Buch vollständig zu lesen, braucht man sich nicht zu wundern!

  6. Reini

    Als ISler kann man die Berichte der Anschläge als Werbeeinschaltung für ihren Erfolg sehen, …
    oder die Flüchtlinge nehmen Tageszeitungen als Reisebroschüre, … 😉 … “in Wien bekommt man die höchste Mindestsicherung” … auf geht’s nach Wien,…

  7. Falke

    @Gerald Steinbach
    Ein noch dümmeres Propagandavideo ist ja wohl kaum vorstellbar. Lockl kennt offenbar überhaupt keinen Genierer. Ist auch kein Wunder: der Wahltermin rückt immer näher und die Umfragen haben Hofer konstant vorne. Da kann man schon etwas nervös werden.

  8. Gerald Steinbach

    Falke
    Wenn es nicht so sau dumm wäre, wäre es ja beinahe schon witzig

  9. mariuslupus

    Kinder und Jugendliche sind zukünftige Erwachsene. Viele Erwachsene bewahren sich ihr infantiles Gemüt und möchten an Märchen glauben. Deswegen lesen sie die Zeitungen und schauen ARDORFZDF. Dort erzählen ihnen staatlich geprüfte Märchentanten und Märchenonkels Betthupferl Gschichten, nach dem Motto alles wird gut, nur die Äuglein fest zudrücken und nicht genau hinschauen oder zuhören.
    Am nächsten Tag, wie am jeden Tag, erscheint die Kaiserin in ganz, ganz neuen Kleidern. Wird gesagt. Und alle, fast alle, Märchenkonsumierer glauben, sie wollen es gleuben, sie müssen es glauben, dass die Kaiserin tatsächlin in einen neuen Kleid, auftreten wird. erscheint.

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