Die 10 Gebote der Immigration

Von | 21. April 2016

“Menschen unterschiedlicher Kulturen können nur konstruktiv in derselben Gesellschaft zusammenleben, wenn alle ein Minimum von gemeinsamen Werten als selbstverständlich anerkennen. Regeln des zivilen Miteinanders lassen sich auch ohne Religion formulieren….” (NZZ, hier)

12 Gedanken zu „Die 10 Gebote der Immigration

  1. cmh

    Leute wie dieser Toni Stadler bringen nie eine Lösung, sondern sie sind Teil des Problems.

    Das fängt mit den putzigen “10 Geboten ” an, denen ich lediglich ein 11. hinzufügen will, das da lautet:

    “Du sollst in der Küche immer alles wegräumen, was du benutzt hast!” Vielleicht finden auch noch viele das 12. cool: “Du sollst immer politisch korrekt aufgeklärte Parteien wählen!”. Man sieht hoffentlich die Problematik dabei: eine Gewichtung der coolen Normen ist nicht möglich.

    Auch Dawkins in einem Athemzug mit dem Dalai Lama zu nennen, entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie. Während der eine aus der Windung der DNS moralische Systeme konstruieren zu können meint, sind die tantrischen Praktiken des anderen so gänzlich ungängig für unsere Damen.

    In Summe: wer wie Toni Stadler alle Probleme des menschlichen Miteinander so hübsch wegzudefinieren vermag, hat eigentlich keine Probleme, sondern sehr rasch nur noch eins. Aber viellcht kann einer der tollen Sozialingenieure seines Schlages erklären, warum der abendländische Staatsatheismus gegen den Islam so komplett wehrlos ist.

  2. Falke

    Menschen unterschiedlicher Religion sowie Atheisten und Agnostiker können nur dann friedlich und gut zusammenleben, wenn sie den Glauben ausschließlich als Privatangelegenheit betrachten und dieser in den Beziehungen zu andern Menschen und dem Staat überhaupt keine Rolle spielt. Dazu gehört für mich auch, dass man seinen Glauben nicht für alle sichtbar zur Schau trägt und aufgrund dieses Glaubens besondere Behandlung oder Sonderrechte beansprucht.

  3. Christian Peter

    Der Islam ist eine brandgefährliche politische Ideologie – daran wird sich nichts ändern, der Koran wird wegen der Anpassung an die westlichen Zivilisation wohl kaum umgeschrieben werden.

  4. Reini

    … es ist nicht der Islam schuld,… schuldig sind die, die diesen Glauben in Europa zulassen! der Islam ist nicht Europäisch!

  5. Gerald Steinbach

    “”Erstmals ist in Wien der Antimuslimische Rassismus Report präsentiert worden. Er listet 156 Fälle rassistischer Übergriffe gegen Moslems in Österreich auf”””
    ———————————————————————————-
    Interessant wäre zu wissen, wie diese Anzahl der Fälle angezeigt werden, eine Anzeige über die Polizei dürfte es nicht sein. 40% der Fälle beinhalten verbale Übergriffe
    Eine Anzeige über die Polizei wäre mMn das einzige Instrument um so eine Statistik ernst zu nehmen, zieht man die 40% verbalen Übergriffe ab, bleiben 40 “Übergriffe in einen Jahr über, na ja…!!
    http://wien.orf.at/news/stories/2769934/

  6. Gerald Steinbach

    Fehler: Es bleiben 94 Übergriffe über…..

  7. Thomas Holzer

    Es ist ja schon schwierig, viele Autochthone zu einem halbwegs zivilisierten Verhalten/Benehmen gegenüber Menschen, welche nicht unbedingt ihre Meinung vertreten, zu bewegen; umso schwieriger ist dies bei Menschen, welche aus anderen, ja geradezu antithetischen Kulturkreisen stammen

  8. kleingeschrieben

    Heute auf Rolandtichy.de: http://www.rolandtichy.de/kolumnen/spahns-spitzwege/der-faktencheck-zum-faktencheck-die-spd-wird-zur-scharia-partei/comment-page-3/#comment-87294

    Ich will hier die selben Fragen stellen wie dort:

    Wenn das alles wirklich so ist wie in dem Artikel beschrieben. Und wenn weiters die vielen anderen die eben diese Fakten kennen und öffentlich machen auch die Wahrheit sagen. Warum wird dann öffentlich dauernd nur herumgeiert? Ist der Islam nun mit dem Grundgesetz vereinbar oder nicht? Und wenn nicht, warum gibt es diesbezüglich keine Klage? Gerichtsverfahren oder was auch immer sonst passieren würde wenn etwas das nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist und stark forciert wird. Nationalsozialismus zum Beispiel. Was wenn Neonazis „Mein Kampf“ in den Fuzos verteilen und Menschen für den Nationalsozialismus gewinnen möchten.

    Ehrlich, ich zweifle immer mehr an unseren Ländern und Systemen. Ich zweifle an der Macht der Information. An unserer Gesellschaft insgesamt. Eigentlich fehlen mir die Worte bei diesem zunehmenden Wahnsinn……

  9. mariuslupus

    Oh Gott, schon wieder ein Beschwichtiger und versteherischer Gleichmacher. Islam und Christentum sind beides Religionen, unterscheiden sich nicht in ihren Intentionen. Christentum ist säkular, Islam ist säkular. Das Fazit aus dieser langen Aufstellung von Konjunktiven, man sollte, man könnte, ist – beachte nicht die Realität, träume süssest weiter.
    “Es ist nicht leicht Muslim in Europa zu sein”, selbstverständlich hat der liegt der Autor mit seiner Meinung dass jeder Terrorakt, jede weitere Ermordung von “Ungläubigen”, die Situation der Moslems schwieriger macht, richtig. Aber wo bleibt die Selbstverantwortung der muslimischen Massen und ihrer Repräsentanten ? Warum sind diese Leute nicht in der Lage diese Greueltaten zu verurteilen ? Warum werden immer wieder Entschuldigungen für die Täter gesucht und gefunden ? Warum werden immer wieder Opfer mit Tätern absichtlich verwechselt ? Warum steigt die Zahl der Jugendlichen von Terroristen verübten Morde begrüssen, und die Täter als Helden verehren ? Diese Fragen sollen die Verantwortlichen der moslemische Verbände, die Lehrer, die Eltern, beantworten. Aber, ohne den notwendigen Druck des Staatsapparates werden sie es nicht tun. Der Staat widmet sich lieber der Bekämpfung des Rechtextremismus und Rechtspopulismus.

  10. Johannes

    Der Denkansatz von Herrn Stadler ist grundvernünftig und von schweizerischer Genauigkeit. Ein bisschen oft kommt vor das der Großteil der Europäer an keinen Gott glauben würden. Säkular bedeutet nicht unbedingt keinen Gottesglauben zu haben, für mich bedeutet es die Religion mischt sich weitestgehend nicht in die Politik.
    Der Glaube darf nie mehr Instrument für politische Macht sein. Dennoch sei erwähnt ,meine Erinnerungen als Kind, als ich mit meiner Großmutter die großen Rosenkranz – Sühnekreuzzüge, in der immer vollen Wiener Stadthalle, miterlebte, haben mich tief beeindruckt. Vor allem diese positive Energie die so gar nicht mit Gewalt und Zwang verbunden war. Das Gebet der vielen Menschen aus der ganzen Welt war von tiefer Spiritualität.
    Diese Zeiten sind vorbei, das stimmt , heute findet die Veranstaltung in kleinem Rahmen im Stephans Dom statt.

    Auch wenn Herr Stadler glaubt die säkulare Gesellschaft die an keinen Gott glaubt wäre von sich heraus um soviel reifer und humaner als zb. die Gesellschaft in den USA, denke ich irrt er ein wenig.
    Die jetzige Gesellschaftsform ist meiner Meinung nach von den christlichen Grundsätzen geprägt, auch wenn sie sich mit der Kirche direkt nicht mehr verbunden fühlt sind ihre Wurzeln doch dort zu suchen. Aber er hat Recht, viele Europäer haben sich meiner Meinung nach weiter entwickelt während viele Menschen in den USA ihren Glauben sehr personalisieren und Kriege auch wenn sie noch so konstruiert,sinnlos, ungerecht und von uns Europäern durchschaubar für ein Geschäftsklientel geführt werden, enthusiastisch auf Gott beziehen.

    Es ist meiner Meinung auch nicht notwendig 10 neue Gebote zu erfinden, die “alten “ sind erstaunlich aktuell!

  11. Lisa

    zit: “Er listet 156 Fälle rassistischer Übergriffe gegen Moslems in Österreich auf” Seit wann sind Muslime eine Rasse???
    @Johannes: Mir geht/ging es mit religiösen Riten genauso. Ihr Zitat: “Säkular bedeutet nicht unbedingt keinen Gottesglauben zu haben, für mich bedeutet es die Religion mischt sich weitestgehend nicht in die Politik” Genau in diesem Punkt muss der Islam sich £Kritik gefallen lassen. Auch der Kommunismus wollte zwar die „Droge“ Religion verbieten und durch die kommunistische Ideologie ersetzen. Da diese indes keine spirituellen Bedürfnisse befriedigt, sondern nur menschliche, soziale, die, so wünschenswert und berechtigt sie auch sind, nie umgesetzt werden können, da das Machtstreben Einzelner immer dahin geht, andere zu unterwerfen, zu kontrollieren, auszunutzen. Gerade, wenn eine „Höhere Macht“ geleugnet wird, bleibt nur die Ohnmacht und schiere Verzweiflung über die Abwesenheit eines „gerechten Gottes“, des letzten Trostes, der einem Machtlosen bleibt. Da nützt auch ein „Wacht auf, Verdammte dieser Erde…“ nichts, denn das „letzte Gefecht“ wird – angesichts des menschlichen Machtstrebens – niemals das letzte sein

  12. dickbrettbohrer

    Wenn ich gewaltsam enteignet und aus meinem Haus vertrieben werde, dann interessiert es mich einen feuchten Kehricht, ob die Leute, die mir das antun, an Allah glauben, an Jesus Christus oder an selbstdrehende Bleistiftspitzer. Es interessiert mich auch einen feuchten Kehricht, ob sie braun, schwarz, grün oder gelb-rot gestreift sind. Es ist für das Geschehen völlig gleichgültig, ob die Hausbesetzer Männer sind, Frauen oder Zwitter, ob sie im Stehen schlafen und kopulieren, ob sie beim Sch…en singen oder mit den Zehen essen. Von Interesse für mich ist nur das eine: daß sie mir mein Eigentum wegnehmen und mich zum Opfer machen!
    Die Diskussion geht immer wieder in die falsche Richtung und zerfranst sich in Nebensächlichkeiten. Das Problem ist NICHT der Islam, ist NICHT die uns fremde Kultur der Moslems, sind NICHT Kopftuch und Burka. Es ist vielmehr die Tatsache, daß Fremde, welcher Art auch immer, ungehindert ins Land strömen und uns nun verdrängen werden, sofern nicht bald ein politischer Wille in Form von entschiedenem Handeln spürbar wird!

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