Die 5 albernsten Argumente in der Asyldebatte

Von | 21. September 2015

(C.O.) Die asylwerbenden Syrer, „die wir dieser Tage kennen lernen können“, schreibt Sybille Hamann in ihrer jüngsten „Quergeschrieben“-Kolumne, „hatten Familie und Firma, Karrieren und Häuser …“. Leider erschließt sich aus dem Text nicht, woher Kollegin Hamann das weiß. Von den meisten der zehntausenden Migranten, die in der vergangenen Woche durch Österreich zogen, hat die Polizei ja nicht einmal die Passdaten aufgenommen.

Bei den meisten Syrern weiß man leider nicht einmal, ob sie Syrer sind. Selbst der „Falter“, nicht eben für seine unterdimensionierte Willkommenskultur bekannt, hielt dankenswerterweise fest: „Wir dürfen nicht übersehen, dass manche einfach nur Sozialleistungen haben wollen. Ja, auch einige wenige gewaltbereite IS-Kämpfer oder Parteigänger des Volksmörders Assad werden dieser Tage an den Bahnhöfen beklatscht.“

Das Narrativ von den durchwegs in Harvard zu Kardiologen ausgebildeten Migranten ist freilich nicht das einzige Argument in der Asyldebatte, das mehr über jene aussagt, die es vortragen als über die Wirklichkeit. Da ist etwa auch die in zahlreichen Medien aufgestellte Behauptung, Deutschland und Österreich hätten „die Grenzen dichtgemacht“.

Das ist im Wesentlichen frei erfunden. Bis zur Stunde kann jeder, der das wünscht, auch ohne Pass, Visum und andere bürokratische Spitzfindigkeiten nach Deutschland oder Österreich einreisen, beide Länder haben seit dem vermeintlichen Abdichten der Grenze keinen einzigen Migranten zurückgeschickt oder abgewiesen. Das Ganze ist lediglich eine Art Potemkinsche Grenzsicherungsshow, weil die Regierenden da wie dort draufgekommen sind, dass sie vom Wähler zum Teufel gejagt werden, wenn sie nicht einmal so tun, als würden sie die Grenzen unter Kontrolle haben.

Nicht weniger töricht ist der anmaßende Vorwurf an die Ungarn, angesichts ihrer eigenen Geschichte mit Mauer und Stacheldraht nun einen Grenzzaun gen Serbien errichtet zu haben. Als ob es das Gleiche wäre, jemanden in einem Keller einzusperren und am Verlassen des Verließes zu hindern, wie es der Kommunismus mit seinen Bürgern getan hatte – oder seine Wohnungstür abzuschließen, um nicht die Kontrolle darüber zu verlieren, wer dort aus und ein geht, wie das nun Ungarn gesetzeskonform macht. Dass sie dabei teilweise unverhältnismäßig und unmenschlich handeln, ändert nichts an der Albernheit des Vergleiches.

Ein anderes Argument, das durch endloses Repetieren nicht wahrer wird, ist die törichte Behauptung, dass die jetzige Völkerwanderung in das (noch) wohlhabendere Europa ein unabwendbares Schicksal sei, das sich jeder politischen Entscheidung entziehe. Meist vorgebracht mit dem Subargument, mit Zäunen und Mauern könne man niemanden aufhalten. Auch das ist eher dem Reich der politischen Fiktion zuzuordnen als der Welt des Faktischen. Denn nicht nur Australien zeigt, zugegebenermaßen unter einfacheren geopolitischen Umständen vor, dass eine robuste Sicherung von Grenzen durchaus möglich ist.

Zäune sind sehr wohl imstande, Völkerwanderungen zumindest stark einzubremsen. Das beweisen beispielhaft die spanischen Exklaven in Nordafrika, wo eine extrem exponierte EU-Außengrenze einigermaßen effektiv kontrolliert wird. Auch Israel zeigt, dass die Kontrolle einer besonders heiklen Grenzlinie mittels Zäunen sehr wohl den gewünschten Effekt erreicht. Man kann ja trotzdem durchaus gute Gründe anführen, warum derartige Grenzbefestigungen nicht wünschenswert sind. Nur das Argument, sie würden nicht funktionieren, wird von der Wirklichkeit widerlegt.

Dass Migration ins Herz Europas bis heute weitgehend unkontrolliert stattfindet, liegt also nicht daran, dass es nicht möglich wäre, sie zu kontrollieren, sondern daran, dass die politischen Akteure wie mutlose Schlafwandler Angst vor Entscheidungen haben, die schmerzhaft sind und die nicht zu den wohligen „Refugees welcome“-Inszenierungen passen. (“PRESSE”)

25 Gedanken zu „Die 5 albernsten Argumente in der Asyldebatte

  1. elfenzauberin

    Es sind nicht nur die untätigen Regierungen, die in der Migrations- und Asylfrage total versagen, es sind auch die gleichgeschalteten Medien an den Zustand schuld, die die unfähigen Regierungen willfährig sekundieren. Nur wenige ausgewählte Journalisten wie Ortner und Unterberger trauen sich, dem Hurrahumanismus, der fröhlich von den Systemmedien getragen wird, argumentativ etwas entgegenzusetzen. Dabei wäre es die vornehmste journalistische Pflicht, auf die negativen Folgen einer ungesteuerten Massenzuwanderung hinzuweisen und ihre Implikationen zu diskutieren, anstatt jeden Diskurs darüber mit dem Hinweis auf Fremdenfeindlichkeit und Rassismus brutal abzuwürgen.

    All das zieht eh nicht mehr. Wir sind mittlerweile soweit, dass jeder Dritte bereit ist, der F. seine Stimme zu geben. Diese Wähler pauschal als Rassisten und Fremdenhasser zu bezeichnen, ist nicht nur eine unzulässige Pauschalierung, die gerade von denen vorgenommen werden, die sich der political correctness verpflichtet fühlen, sondern sie geht auch völlig an der Realität vorbei. Denn die meisten all derjenigen, die der F. ihre Stimme geben, tun das nicht, um Protest zu artikulieren, sondern sie wünschen sich dringend eine Änderung der Politik, die von den Regierungsparteien nicht zu erwarten ist.

  2. Erich

    Heute erfreulicherweise in den SN ein sehr offener ganzseitiger Artikel von Andreas Koller.
    http://www.salzburg.com/nachrichten/meinung/kolumne/kollers-klartext/sn/artikel/der-grosse-kontrollverlust-166544/
    Er spricht unter anderem von Völkerwanderung, dass Österreich die Kontrolle über seine Grenzen verloren hat und von Sicherheitsproblemen. Alles Worte, für die unsereins vor wenigen Monaten noch als “Fremdenhasser”, wenn nicht gar als nationaler Sozialist beschimpft worden wäre.
    Ebenfalls ein Lichtblick der jüngste Kommentar von Ekkehard Quinn, dessen Worte als einer der obersten Lehrervertreter stark ins Gewicht fallen. Gutmenschen sei geraten, weiter als nur den ersten Absatz zu lesen!!
    https://quinecke.wordpress.com/2015/09/21/willkommensbrief/

  3. Erich Bauer

    Wenn ich “Wir schaffen das!” höre, denk ich an das “Gefasel vom Endsieg…”

  4. waldsee

    die refugees werden das hurra vom hurrahumanismus bald beenden. der humanismus wird dann etwas später
    ausgesondert.
    hurra

  5. aneagle

    Die drei asozialsten Länder Europas: Deutschland, Schweden, Österreich.
    Mit ihrer Einladung an den gedeckten Tisch, veranlassen sie Millionen Menschen zur unsicheren Flucht.
    Die unverantwortlichen Politiker dieser Länder, gefährden für ihre Wohlfühleitelkeit das Leben tausender Migranten /Asylanten/Flüchtlinge. Sie hetzen ihre mäßig intelligenten Völker bewusst in eine Welcome- Hysterie, die nur mit Ernüchterung und Radikalisierung enden kann.
    Durch Rechtsbruch europäischer Gesetze destabilisieren Sie den gemeinsamen Staatenraum zum Schaden Ihrer Bürger und aller Europäer. Das mitverursachte Schicksal der Flüchtlinge ist ihnen unmenschlicherweise komplett egal
    Frage :Wie lange kann ein Politiker in unseren Rechtsstaaten offene,, Verantwortungslosigkeit begehen, bevor es derart kriminell wird, dass sich die Ländergerichtsbarkeit und/oder der EUGh einschalten muß?

    PS: Deutschlands Rechtsansichten machen schwindlig. So hat sich z.B. mit seiner Strafandrohung für Herrn V. Orban, weil der sich, zugegebenermaßen geschickt, an EU Gesetze hielt, unser stattlicher staatlicher Vize-Sigmar längst eine Doppelzelle verdient. 🙂

  6. aneagle

    @elfenzauberin
    …….soweit, dass jeder Dritte bereit ist, der F. seine Stimme zu geben….
    Stimmt schon, aber wer will schon in einem Land leben, in welchem er, mangels Alternative, die F, das Schmuddelkind par exellence, wählen muß ?

  7. Christian Peter

    Was viele nicht wissen : Allgemeine Kriegsgefahren und Bürgerkriege sind weder Schutzgründe nach der Genfer Konvention noch nach deutschem Recht. Nur wer in seinem Heimatland einer individuellen politischen Verfolgung ausgesetzt ist, ist schutzwürdig. Würde man von den illegalen Einwanderern – wie in Japan – geeignete Nachweise einer solchen Verfolgung abverlangen (Dokumente, etc.), würde praktisch niemand von den strandenden Illegalen einen legalen Aufenthaltstitel in Europa erlangen.

  8. H.Trickler

    Dass Migration ins Herz Europas bis heute weitgehend unkontrolliert stattfindet, liegt … daran, dass die politischen Akteure wie mutlose Schlafwandler Angst vor Entscheidungen haben, die schmerzhaft sind …

    Nein, es sind nicht mutlose Schlafwandler sondern Länder, welche eine versteckte Agenda verfolgen, welche sie nicht kommunizieren wollen.

    Schon damals beim Zerfall von Ex-Jugoslawien habe ich mich doll gewundert, warum innerhalb der EU keine gemeinsame Haltung gegen die Schergen Milosevic’s möglich war: Historische Empfindlichkeiten bedeutender Mitgliedsländer der hehren EU.

  9. wbeier

    Ja, ja die Frau Hamann und unsere Refjutschies deren Masse zu 80% aus “voll im Saft” stehenden Männern besteht. Die werden bis auf Weiteres oder ewig in ihren Quartieren sitzen, das Wilkommens-Plüschtier kosen und dabei masturbieren. Vielleicht prickelnd für eine welkende Blondine – als Feministin sollte frau schon ahnen, was da heraufdämmert.

  10. Herbert Manninger

    Das eigene Wunschdenken hochrechnen und das Ergebnis als Realität präsentieren – linker Qualitätsjournalismus.

  11. Fragolin

    “…Dass sie dabei teilweise unverhältnismäßig und unmenschlich handeln…”

    Ich möchte aber schon darauf hinweisen, dass die Behauptung unserer Medienknilche, die ungarische Polizei wäre brutal mit Tränengas und Wasserwerfern auf die armen Flüchtlinge losgegangen, einer kleinen Modifizierung bedarf.
    Die ungarische Polizei hat sich stundenlang mit Wasserwerfern, Stöcken und Steinen bewerfen lassen dürfen und es hat bereits mehr als ein dutzend zum Teil schwer verletzte Polizisten gegeben, bis der Einsatzbefehl für die Wasserwerfer kam. Die Nebelschwaden, die durch die Gegend zogen, stammten auch nicht von den Tränengasgranaten der Ungarn sondern von den brennenden Reifenstapeln der friedliebenden Refugees. Mit dem Wasser aus den Wasserwerfern gab das ordentlich Dampf.
    Das einzige Foto zum Tränengasangriff, das zu sehen war, zeigte 3 ungarische Grenzpolizisten, die gegen eine brutale Phalanx muskelbepackter junger Männer mit Stöcken und Steinen mit Sprayflaschen (!) vorgingen. (Diese Leute befinden sich übrigens inzwischen unregistriert und frei beweglich mindestens in Österreich, vielleicht auch schon in Deutschland.)
    Dass die “unmenschlichen” Ungarn dann auch noch eine Handvoll Kinder separierten, um sie aus der Kampfzone zu retten, in die sie ihre eigenen Väter hineingezerrt hatten (zwei Kinder wurden sogar über den Stacheldrahtzaun geworfen und dabei schwer verletzt), wird ihnen ja jetzt noch als besondere Brutalität ausgelegt. Man kann es nur noch mit Kopfschütteln registrieren. Die Bilder und die Meldungen passen nicht mehr zusammen, die Erfahrungen in der Realität haben machmal nicht einmal mehr Berührungspunkte mit der virtuellen Parallelwelt des politisch-medialen Komplexes der Parteifeudalgesellschaft.
    “Unmenschlich” handelt niemand, der die Grenze seines Landes gegen brutale Angreifer schützt und primitive Steinewerfer von seinem Volk und seinen Kindern fernhalten möchte. “Unmenschlich” handeln jene, die “Räfjutschis wellkamm!” plärren, ohne darüber nachzudenken, wem sie alles Schaden damit zufügen und welchen Mächten sie dabei in die Hände spielen. Zumindest den europäischen Sozialsystemen wurde innerhalb weniger Wochen der Todesstoß versetzt. Es gibt Beispiele, wo einheimische Sandler verjagt werden, die an das von den verwöhnten Moslems weggeworfene Essen heranwollen, oder wo mittellose Einheimische aus alten Sozialbauten geworfen werden, damit dort vergleichsweise luxuriöse Flüchtlingsunterkünfte (Refugeehotels) errichtet werden können.

    Was ist “unmenschlich” und “unverhältnismäßig”?
    Nicht falsch verstehen, werter Herr Ortner, Sie sind eine der wenigen verbliebenen Stimmen, die nicht im Chor der Sandverteiler (“Stecken die Leute den Kopf nicht in den Sand, müssen wir den Sand in ihren Kopf stopfen!”) mitjodeln. Sie und einige Ihrer Kollegen bleiben kritisch (und das hoffentlich noch lange), deshalb möchte ich Sie auch nur darauf hinweisen, mehr auf die Wortwahl zu achten. Worte sind mächtige Waffen, denn sie wirken heimlich, tückisch, verblendend, bereiten den Boden für die üble Saat der Taten.

  12. Fragolin

    Upps, Fehler zu spät bemerkt, die “Flüchtlinge” haben natürlich keine Wasserwerfer geworfen sondern Wasserflaschen. 😉

  13. CE___

    Eine Kaste, deren “Senf” mir komplett abgeht, ist die der Verfassungsrechtler, Staatsrechtler, Spezialisten für internationales Recht, wie sie halt alle heissen mögen.

    Ich mein, zu jeder Diskussion um eine umstrittene Ortsumfahrung gibt Expertisen sonder zahl.

    Nur zum Thema der (in meiner Rechtsauffassung) illegal einreisenden Fremden, und wie eine GFK, Menschenrechtskonvention, etc. zu diesem konkreten Fall steht, herrscht dröhnendes Schweigen.

    Was ist der Grund?

    Kennen sich die Herren Experten selber nicht mehr im Paragraphen-Dschungel von GFK, UN-Recht, EU-Recht, etc. aus?

    Oder ist der Fall sowas von glasklar dass es sich in diesem konkreten Fall um ein illegales Eindringen von Massen an Fremden handelt auf welche keinerlei Schutz durch GFK etc. zutrifft, sodass es die Experten lieber vorziehen nobel zu schweigen als sich einem Shit-Hurricane der Sonderklasse seitens der “Lasset-alle-Welt-herein”-Fraktion auszusetzen?

  14. Rado

    @CE___ “Was ist der Grund?”
    Sie sind dazu erzogen und ausgebildet, den lammfrommen Österreicher zu erziehen zu sekkieren und so oft es nur geht, seine Grenzen aufzuzeigen. Der Österreicher hat schließlich auch Geld, welches man ihm wegnehmen kann. Bei den “Stampedern” kriegt man eine aufs Dach wenn man schief schaut und Geld kriegt man von denen auch keines. Also Finger weg!

  15. Paul Eschig

    EINFALT KENNT KEINE GRENZEN

    Im KURIER vom 21.09.2015 sieht Josef Voitzi, der Leiter des Politik-Ressorts, „mehr Herz oder mehr Härte“ als die gegebenen Alternativen der österreichischen Reaktion auf die ungebrochene Migrantenflut.

    Für Viktor Orbán, jenen ungarischen Premierminister, der versucht, dem völlig unkontrollierten, illegalen Migrantensturm in die Europäische Union entsprechend den Gesetzen dieser Union Einhalt zu gebieten, hat er offensichtlich unter Aufbietung aller seiner Geisteskräfte die Bezeichnung “Puszta-Putin” erdacht.

    Mein Gott! Wann immer ich meine, Herr Voitzi könne seine eigene Einfalt nicht mehr toppen, belehrt er mich locker eines Besseren.

    Dabei steht fest, dass die abseits von den österreichischen Grenzübergängen und Bahnverkehrskreuzen immer noch gefühlte relative Ruhe in Österreich nur deshalb noch besteht, weil die allermeisten Migranten sich noch nicht von ihrer “Final Destination – Paradise Germany” abbringen lassen. Dass in den Köpfen mancher Vertreter unserer gleichgeschalteten Printmedien und unseres linkslastigen Staatsfunks aber eine leise Ahnung aufglimmt, dass diese scheinbare Ruhe sehr bald einem Orkan weichen könnte, ließ sich in den vergangenen Tagen aus dem besorgten Unterton einer ZIB-Sprecherin heraushören, mit dem sie nachfragte, ob denn auch wirklich gewährleistet sei, dass die “Flüchtlinge” rasch nach Deutschland weitergereicht werden könnten. (Sie sprach natürlich von “weiterreisen”)

    Aber Deutschland wird, angesichts des immer stärkeren Anwachsens des Unmuts seiner Bevölkerung, diese unglaublich dumme, verantwortungslose “Willkommenspolitik” einer kinder- und daher zukunftslosen Politmatrone nicht mehr sehr lange aufrecht erhalten können, ohne den Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung und schwere innere Unruhen zu riskieren, was bei den sicher weiterhin wie Scheunentore geöffneten EU-Außengrenzen zu einem sehr baldigen Ende der Rolle Österreichs als bloßes Migranten-Transitland führen wird.

    Darauf, welche Möglichkeiten Österreich bleiben, diese Migrantenflut dann in kontrollierte, geordnete Bahnen zu lenken – für eine mögliche Eindämmung wird es natürlich nicht einmal Denkansätze geben -, gibt dieses Video einen Vorgeschmack:
    https://www.facebook.com/481609182000318/videos/488355541325682/

    Die dümmliche „Willkommenskultur“ als Antwort auf die ungeheuren Probleme, die eine offensichtlich völlig durchgeknallte Politkaste unter dem Applaus korrumpierter und/oder einem kollektiven Wahn erlegenen Medienvertreter verschuldet hat, hat aber auch schon gar nichts mit einem weichen Herz zu tun, sondern viel eher mit weichem Hirn.

    PS: Leise Hoffnung hinsichtlich einer möglichen Besinnung mancher – natürlich nicht österreichischer – Printmedien gibt der Artikel der “Neuen Zürcher”:
    http://www.nzz.ch/feuilleton/medien/berichterstatter-als-stimmungsmacher-1.18615593

  16. perry

    @Paul Eschig
    ich kann ihnen nur vollkommen zustimmen. der kurier hat sich unter brandstätter zur übelsten postille der pc entwickelt. ich frage mich, was fr. dr. salomon, der einzige lichtblick, in dieser redaktion verloren hat.

  17. abrakadabra

    “Das Heerlager der Heiligen” von Jean Raspail, DAS ist richtig gruselig.
    1973 geschrieben, heute vollumfänglich eingetroffen, das Ende bezeichnend.
    Mit freundlichem hokuspokus
    Abrakadabra

  18. Thomas Holzer

    Man sehe sich nur die “Reisenden” auf der Autobahn Istanbul-Edirne an; die Filmaufnahmen sind angeblicher Weise von heute……………..das wird noch “lustig” werden; da wird sehr viel Herz des Herrn Voitzi gefragt sein 😉

  19. Hanna

    Und überhaupt sehe ich nicht ein, weshalb wir pauschal alle mit “Notversorgung” überschütten. Ich wette, dass sie viele durchaus Zimmer mieten könnten, mit dem Geld, das sie mithaben – besonders jene, die eh zu ihren Verwandten wollen. Die hätten überhaupt ganz legal anreisen und ganz einfach um Arbeitserlaubnis ansuchen können, wenn sie so hochqualifiziert sind, oder, noch besser, sich schon vom Ausland aus um Jobs bewerben. Jahrelanges Dasein in türkischen Schutzeinrichtungen hätte das alles ermöglicht. Ich kann das nicht mehr aushalten, dieses Getue um völlig erwachsene Fremde. Und die Kinder? Es ist die Verantwortung von deren Eltern, wenn die Kinder in Gefahr sind, leiden, sterben. Wir sind nicht für die Kinder von Auswanderern zuständig! Das gibt’s ja nicht – sind das alles Unmündige (?), frage ich mich oft. Wenn man ein bisschen zuschaut, den Flüchtlingsmassen, sieht man ganz genau die Unterschiede … besonders im Aggressionspotential. Aber anscheinend ist niemand fähig, auch nur einmal zu denken oder zu äußern: “Äh, wir sind aber echt sehr viele – ob das den Europäern recht ist?” Und wenn diese Leute nicht fähig sind so zu denken, sorry, dann sind sie für mich auch nicht vertrauenswürdig. Muss man ihnen denn alles beibringen? ALLES? Jeder reisende Europäer schafft es, sich vor einer Reise ein paar Sätze der Landessprache im fremden Land beizubringen – und diese Leute schaffen es nicht, irgendwas selber zu lernen? Traumatisiert? Ja, das bin ich auch schon, denn es ist unerträglich für eine österreichische Frau, auf Schritt und Tritt hochmütigen muslimischen Männern zu begegnen, die Frauen eben nicht als gleichwertig betrachten. Das ist eine Zumutung, eine echte Gefahr. Das bewirkt Traumen. Wir sollte alle mal um Behandlung ansuchen und wegen Diskriminierung (Missachtung unserer Bedürfnisse, Werte und Glaubesgrundsätze etc.) klagen. Im Ernst. Ich bin eine Christin. Ich bin nicht dazu verpflichtet, Moslems in Massen in meinem von mir selber mit-geschaffenen staatlichen Lebensraum zu akzeptieren: Die ängstigen mich, und ich fühle mich bedroht. Ergo: Trauma! Brr, diese Blick immer … ich überlege seit vielen Jahren wieder, mir ein Auto anzuschaffen. Öffis und Zugfahren werde praktisch unerträglich … weil ja nur noch AusländerInnen drinnen sind. (Und ja: Für mich ist Jede/r ein/e AusländerIn der/die in meinem Land nicht meine Sprache spricht und äußerlich ganz offenbar nicht aus unseren Breiten stammt.)

  20. Der Realist

    Eine Zeitung die einen gewissen Qualitätsanspruch stellt, sollte schon genauer hinschauen wer da aller querschreiben darf. Ich kenne einige Leser die bereits überlegen, aufgrund von wiederholten Gastbeiträgen bestimmter Personen, ihr Abo zu kündigen.

  21. krampus in austria

    Ich kann dem Autor dieses Artikels in absolut jedem Punkt zustimmen!!!
    Ich glaube, ich habe das letzte mal vor 10 Jahren in einem Forum geschrieben.
    Aber in den letzten Tagen verspüre ich ein enormes Bedürfnis, meine Meinung kund zu tun, da ich die ganze Entwicklung sehr, sehr, sehr bedenklich finde, wie so viele andere auch, vermute ich.
    In den letzten Tagen habe ich mich intensiv mit der Medienberichterstattung bezüglich Flüchtlingen in Deutschland und Österreich auseinandergesetzt und habe vergeblich auch nur ansatzweise kritische Stimmen gefunden. Was zum Teufel ist nur los, Leute. Ein Land, das seine Grenzen nicht verteidigt ist nichts mehr wert.

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