Die 5 ewigen Strategien der Islamversteher

“…….Kennen Sie das? Jedes Mal, wenn irgendwo auf der Welt wieder ein Verrückter sich im Namen Allahs in die Luft sprengt, Karikaturisten abmurkst oder Juden absticht, kritisieren irgendwelche Dahergelaufenen, die von nichts eine Ahnung haben, den Islam. Das finden Sie doof. Aber blöderweise fehlen Ihnen in diesem Moment die richtigen Argumente. Wie den Islam vor unfairen Angriffen schützen? Keine Angst: Inzwischen gibt es bewährte rhetorische Muster, mit denen Sie fiesen Islamkritikern garantiert das Handwerk legen. Hier die 5 besten Methoden:….” (weiterlesen)

9 comments

  1. Fragolin

    Der Islam hat nichts mit dem Islam zu tun!
    Im Koran steht nicht, was im Koran steht!
    Was ein Imam gesagt hat, hat er so nicht gesagt!
    Ein muslimischer Terrorist ist kein Moslem!
    Die Wirklichkeit hat nichts mit der Realität zu tun!

    Menschen, die solche Weltbilder verbreiten, werfen anderen “Phobie”, also krankhafte Angst, eine Geisteskrankheit, vor. Aber wie krank muss ein Geist sein, der sich so offensichtlich von jeglicher Logik und Realität entfernt hat, dass er alles und jedes verneint, keinerlei objektiven Sinneseindruck akzeptiert und das Sein ins Nichtsein verkehrt?
    Sind wir alle nur noch in Geiselhaft einer Truppe geistesgestörter Realitätsverweigerer, die an uns ihre Gruppentherapie abarbeiten?

  2. Thomas Holzer

    “3. Verharmlosung: Nicht alle Muslime sind Terroristen. Die überwiegende Mehrheit ist friedlich. ”

    Den finde ich besonders “nett”;
    so ein Umkehrschluß erlaubt sei, müssten wir jetzt nach dieser Diktion/These die “Wahrheit” anscheinend wie folgt formulieren. (fast) Alle Muslime sind Terroristen. Nur eine vernachlässigbare verschwindend kleine Minderheit ist friedlich…………..

  3. aneagle

    und über all dem zusammenfassend:

    der dümmste ewige Satz des peinlichen Herrn Wulff, treffend moderiert vom Blogger NAIPAN :

    Der Islam gehört zu Deutschland (wie Yoga und Sushi) von Naipan:

    Auf dem Buchmarkt unterscheidet man zwischen Bestsellern, Megasellern und Longsellern. Während sich Bestseller rund um ihren Erscheinungstermin überdurchschnittlich gut verkaufen, schaffen Megaseller das über mehrere Monate oder Jahre. Wie etwa Frank Schätzings “Der Schwarm” oder Jonas Jonassons “Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg”.

    Ein Longseller dagegen, also ein Dauerbrenner, verkauft sich über Jahrzehnte hinweg außerordentlich gut. Dürrenmatts “Physiker” zum Beispiel, Salingers “Der Fänger im Roggen” oder Napoleon Hills “Denke nach und werde reich”. Werke, die zu jeder Zeit den Menschen etwas zu sagen haben. Die immer präsent bleiben und so ihren Weg in das kollektive Langzeitgedächtnis finden.

    Übertragen auf die deutsche Debattenkultur gibt es inzwischen einen Satz, der sich schon bald als Dauerbrenner entpuppen könnte, nämlich “Der Islam gehört zu Deutschland”. Seit Christian Wulff im Jahr 2010 dieses geflügelte Wort geprägt hat, hängt es verloren im öffentlichen Raum herum, wie eine misslungene Pointe, die eher Ratlosigkeit als Schenkelklopfer erzeugt.

    Kaum eine Talkrunde oder Politikerrede kommt mehr ohne diese Floskel aus. Und sie wird immer dann bemüht, wenn im Namen des Islam eher unvorteilhafte Ereignisse geschehen, wie nach den Attentaten in Paris oder angesichts der Ausreise hunderter Dschihadisten nach Syrien.

    Oder wie in diesen Tagen, wenn ein Imam in einer Neuköllner Moschee Frauen zu willen- und rechtelosen Objekten ihrer Männer erklärt. Immer ist jemand zur Stelle, der von den wahren Problemen ablenkt und mit staatstragender Geste das Offensichtliche verkündet: Der Islam gehört zu Deutschland.

    Hat je ein Wirtschaftsweiser hervorgehoben, dass BMW zu Deutschland gehört? Hat schon einmal ein Bahnchef darauf hingewiesen, dass die Verspätungen bei der Deutschen Bahn zu Deutschland gehören? Hat einer der Berliner Bürgermeister schon jemals betont, dass die Vietnamesen zur Hauptstadt gehören?

    Überschlagen sich Publizisten geradezu mit der Formel “Der Kommunismus gehört zu Deutschland”, weil es zwischen Bodensee und Wattenmeer ein paar rote Seelen gibt, die in den Blauen Bänden schmökern und sich nach staatlichem Dirigismus sehnen? Und wie sieht es mit dem Judentum aus?

    Wie ein Marsmännchen auf Recherchereise

    Google gibt Antworten. Während man bei der Phrase “Der Islam gehört zu Deutschland” 129.000 Ergebnisse erhält, spuckt die Suchmaschine bei “Das Judentum gehört zu Deutschland” lediglich 593 Treffer aus. Gibt man in die Suchleiste “Das Christentum gehört zu Deutschland” ein, tauchen 1.130 Links auf. Die Aussage “Der Atheismus gehört zu Deutschland” kommt gerade mal auf mickrige 368 Treffer.

    Wäre man ein Marsmännchen auf intergalaktischer Recherchereise mit Zwischenstation auf der Erde, könnte man meinen, Deutschland sei ein mehrheitlich islamischer Staat. Oder gar ein Franchise der Saudis, wie es Michel Houellebecq in seinem Roman “Unterwerfung” gerade mit Frankreich angestellt hat. Die Sprachregelung, wonach etwas zu Deutschland gehört oder nicht, gilt ausschließlich beim Islam und erinnert dabei an Orwell’sche Verhältnisse.

    Dabei ist die Frage oder Feststellung, ob der Islam zu Deutschland gehört, nicht nur reine Augenwischerei sowie ein intellektuelles Armutszeugnis, sondern auch ein Beweis für die Planlosigkeit der politischen Kaste. Die Amts- und Würdenträger der Republik verfahren dabei ganz nach der Devise: Wir haben keine Lösung, aber wir bewundern das Problem. Wenn ein Orkan über Deutschland fegt, hilft niemandem die Feststellung “Auch das Wetter gehört zu Deutschland” oder der Hinweis, dass der Wind an 360 Tagen im Jahr sonst relativ gemäßigt bläst.

    Natürlich gehört der Islam dazu. Wenn Millionen Menschen hierzulande eine Sache praktizieren, dann gehört diese Sache auch zu Deutschland. Punkt. Ob sie nun Yoga betreiben, auf Facebook netzwerken oder bei Ikea einkaufen. Oder wenn sie eben an Mohammed glauben. Die Ergänzung, dass der Islam inzwischen zu Deutschland gehöre, aber nicht historisch, ist im Übrigen genauso eine Null-Aussage. Was will man damit bezwecken? Wohl, dass der Islam doch irgendwie nicht ganz dazugehört, oder?

    An jeder zweiten Ecke findet sich heute ein Sushi-Laden. Sie sind auch kein traditioneller Teil der deutschen Kultur und Kulinarik. Aber beim Essen sind die Deutschen bekanntlich nicht so wählerisch und recht großzügig in ihren Integrationsbestrebungen: Chinesen, Italiener, Griechen – jede Küche findet hier eine Gaststätte.

    Beim Glauben ist das ein wenig anders. Das Judentum wurde Jahrhunderte lang verfolgt mit dem endlösenden Versuch, es auszurotten. Heute ziehen deutschbeflaggte Spießgesellen wieder durch diverse Städte, um mit Naziparolen gegen Muslime und Asylanten zu hetzen. Dabei gehören mehr als sechzig Prozent der Deutschen selbst einem einst orientalischen Kult an, der sich inzwischen als angesehene Glaubensrichtung etabliert hat: dem Christentum.

    Überhaupt: was ist heute noch so richtig “deutsch” an diesem Deutschland? Am Abend macht es sich die halbe Republik auf der Couch bequem, um “Wer wird Millionär” zu glotzen – eine britische Erfindung. Genauso wie das Dschungelcamp, das im Original “I’m a celebrity, get me out of here” heißt und in einem australischen Urwald gefilmt wird, mit japanischen Kameras von Sony, Panasonic und Ikegami.

    Gebrüder Grimm und Gebrüder Klitschko

    Im Kader der Fußballweltmeister haben sechs von dreiundzwanzig Spielern einen Migratioshintergrund: Boateng, Podolski, Klose, Khedira, Mustafi und Özil. Bei der WM 2010 waren es gar elf Spieler mit bunter Herkunft, also knapp die Hälfte. Weihnachten ist ursprünglich weder ein christlicher noch ein germanischer oder deutscher, sondern ein heidnischer Brauch – dennoch feiern wohl einige “patriotische Abendländer” mit einiger Hingabe jenes Fest, bei dem Stress und Streit vorprogammiert sind.

    Die Gebrüder Klitschko sind heute so beliebt wie die Gebrüder Grimm. Obwohl sie für die Ukraine boxen ist jeder Sieg auch irgendwie ein Sieg für Deutschland. Den hochgeschätzten Parlamentarismus haben die Deutschen, wie alle anderen auch, von den Engländern abgekupfert. Den Frieden haben Amerikaner, Russen, Briten und Franzosen dauerhaft hier installiert. Ja, neben “Drive-In”, “Coffe-to-go”, “Takeaway” und “Snackbar” gibt es auch noch Wirtshäuser, Kneipen und Kaffeehäuser. So richtig deutsch an diesem Land sind aber nur noch drei Dinge: das komplizierte Steuerrecht, die andauernden Nazidokus sowie das erstklassige Ingenieurswesen.

    Bitte Schuhe ausziehen!

    Zu sagen “Der Islam gehört zu Deutschland” bewirkt nichts außer Kopfschütteln. Der Satz ist, um es mit den Worten Angela Merkels zu sagen, “nicht hilfreich”. Statt in historisch-geographische Spitzfindigkeiten abzudriften, wohin der Islam denn nun korrekterweise gehöre, könnte es schon helfen, auf die Gemeinsamkeiten von Deutschen und Muslimen einzugehen.

    In der Debatte um den Islam soll man ja, so heißt es immer, nicht das Trennende betonen, sondern das Verbindende hervorheben. Und da gibt es ganz besonders eine Sache, in der Muslime und Deutsche sich ähnlicher sind als alle anderen Volksgruppen: was für Muslime in der Moschee gilt, gilt für Deutsche auf der Party: Bitte Schuhe ausziehen! Wo man den Islam genau haben möchte, könnten deutsche Politiker und muslimische Verbandsvertreter dann untereinander auf der nächsten Sockensause ausschnapsen.

  4. Herr Karl jun.

    @aneagle
    Was bzw. was nicht zu einem Land gehört in einer Welt der freiwilligen und erzwungenen Migrationen ist tatsächlich eine berechtigte Frage, aber es scheint, dass das ermüdende Langeweile und assotiative Abschweifungen in jedem Fall zu Blogs gehören. Wer das Herz auf der Zunge trägt, kann schon mal die “Zusammenfassung” länger greaten lassen als das Zusammengefasste.

    Ich weiss nicht, ob “der Islam zu “Deutschland” gehört”, aber zu Deutschland gehören zweifellos die Menschen, die nun mal den Islam als ihre Religion bekennen und leben. Und zu Deutschland gehört auch ein Grundrechtskatalog, der der dies allen Menschen freistellt, es zu tun. Ist es so schwer, dieses Grundrecht gerade in einem liberalen Forum außer Streit zu stellen?

  5. aneagle

    @Herr Karl jun.
    Ich gebe Ihnen recht, es läßt sich kurz und zweifelsfrei außer Streit stellen, dass alle Menschen, die in Deutschland leben und den Grundrechtskatalog akzeptieren, zu Deutschland gehören. Was diese in ihrer Freizeit machen und wen sie anzubeten belieben, ist, so sie dieses nicht ihrer Umgebung aufzwingen wollen, ihre Privatsache.

    Wenn Sie allerdings den obigen, treffenden Beitrag von Fragolin über die derzeit in unseren Breiten stattfindende Realitätsverweigerung lesen, ein peinlicher Präsident Ungenauigkeiten schwurbelt, Groß Mutti- Merkel ohne Not diesen zum Mantra macht, sowie eine Religion in recht komplexe Dissenzen mit dem Gleichheitsgrundsatz mit Frauen und Homosexuellen gerät, meine ich, kann ein Blogger ruhig ausführlich werden. Eventuell macht er jemandem etwas klar, was für Sie und mich selbstverständlich ist.

  6. H.Trickler

    Interessanterweise habe ich keine befriedigende Antwort gefunden auf die Frage, was der umstrittene Satz “Der Islam gehört zu Deutschland” denn bei genauem Hinsehen bedeutet?

    “Kraut und ?? gehört zu Deutschland” war unumstritten und hat zum Synonym “Die Krauts” geführt. Aber ernsthaft???

  7. Hephaistos

    Immer wieder die selben Argumente, immer wieder die selbe Leier. Es ist jetzt der Zeitpunkt gekommen,,wo das Erkären und Verstehen zu Ende sein muss und endlich Taten folgen müssen. Ich werde mich weder am permanente Lesen der gleichen Empörungen weiter beteiligen, noch meine kmmer gleichen Beiträge posten. Ich werde jetzt ein Buch zur Hand nehmen und ganz normal einen Roman lesen. Wenn Ihr Poster endlich bereit seid zu handeln, anstatt zu lamentieren, dann schreibt mich wieder an?

  8. Franz

    “Der Islam gehört zu Deutschland”.

    Der Satz ist ähnlich mit “Die Selbstverstümmelung gehört zu Deutschland”.
    Denn: historisch gehört der Islam so wenig zu Deutschland wie die Selbsverstümmelung.
    Deutschland ist ein freies Land (Frei für Deutsche, und nicht “frei” im Sinne… Frei für Illegale Einwanderung).

    Der in Deutschland rechtens lebende Bürger, geniesst Freiheit. Dies beinhält auch die Freiheit des Deutschen Bürgers “sich selbst zu verstümmeln”, oder “dem Islam beizutreten”.
    Aber zu behaupten, dass “der Islam zu Deutschland gehöre”, ist einfach ein Satz der nicht die richtige Balance hat.
    Was stark zu Deutschland gehört ist (unter anderem!) die Christliche Tradition und nicht der Islam.

    Ich schäme mich für Deutschland, wenn es den Bürgern in einer unverhältnismäßigen Weise verbreitet, dass der Islam zu Deutschland gehöre.
    Nein, in der Weise… gehört er nicht zu Deutschland. Statt dessen ist es die Freiheit die zu Deutschland gehört. Das ist das höhere Gut.
    Es ist Blödheit, oder Unverantwortlichkeit, oder geziehlte Manipulation… wenn in einem selektiven Wahn von political correctness… nebensächliche Tatsachen hervorgehoben werden; und den Bürgern untergerieben werden.

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