Die 6 Gebote des moralischen Journalismus

„Der linksliberale Zeitgeist hat bei den deutschen Medien die Kraft überzeugender Argumente längst abgelöst. Ein kleiner Katechismus des moralisch guten Gewissens – von der rechten Gefahr bis zum unausweichlichen Klimawandel.“ Ein lesenwerter Beitrag von Susanne Gascke in der NZZ. / Link hier

2 comments

  1. Falke

    Wohin dieser “moralische Journalismus” führt, hat der Spielgel ja eindeutig vorgeführt: Claas Relotius. Diesen Makel wird der Spielgel wohl niemals mehr los, so sehr er sich auch bemüht, das – wieder einmal – als “Einzelfall” darzustellen. Das hat übrigens auch der “Süddeutschen Zeitung” die Bezeichnungen “Alpenprawda” und “Süddeutscher Beobachter” eingebracht.

  2. Johannes

    Relotius ist überall, Relotius hat nie gelogen, er hat immer nur Haltung gezeigt. Haltung bedeutet die Dinge so zu beschreiben das sie eine Veränderung in der Gesellschaft bewirken die man als Haltungsjournalist für unumgänglich betrachtet, soll die Welt nicht untergehen.

    Was nützt die Wahrheit wenn sie nicht dazu führt das es in eine bestimmte Richtung geht in der nur die besten Haltungsnoten zählen.

    Es erscheint mir immer mehr als gäbe es so etwas wie einen allgemeinen Haltungskodex der fern von der Öffentlichkeit (vielleicht Bilderberger?) erdacht und erarbeitet wurde und der, wie eine rote Schnur, alles durchsetzt.

    Ich persönlich bin der Meinung das eine handvoll Menschen die Macht haben, ich würde unter anderen einen Warren Buffett, einen Bill Gates und natürlich einen Georg Soros sehr, sehr viel Macht zuschreiben. Diese Leute besitzen ein unglaubliches Vermögen und sie wollen längst mehr als nur reich sein, sie wollen die Welt verändern. Das hat jeder von ihnen schon irgendwann in der einen oder anderen Form bekundet.

    Die meisten Medien und Politiker in Europa sind meiner Meinung nach einfach Mitläufer, sie sind Teil eines Mainstreams und glauben Teil einer Bewegung zu sein die die Welt verändert aber auch beherrscht.

    Ein Indiz dafür ist meiner Meinung nach das die Bevölkerung eigentlich der einzig Player in diesem Spiel ist welcher nicht eingeweiht wurde und daher oft, in den Augen des Mainstream unlogisch handelt. Wenn er, der Wähler nicht so wählt wie er eigentlich sollte. Wie er eigentlich wählen sollte nach dem er gründlich vom Haltungsjournalismus und den Politikern die sich den hehren Zielen der Mächtigen im Hintergrund verschrieben haben, bearbeitet wurde.

    Natürlich wird diese Behauptung mit Sicherheit vom Mainstream als Verschwörungstheorie abgetan, es gibt aber viele Hinweise dafür, es wäre falsch diese Entwicklung als eine ins kleinste Detail geplante zu bezeichnen. Es reicht das Dinge angestoßen werden, wie eine Dominoreihe fallen dann alle Bausteine der neuen Haltung in die gewünschte Richtung.

    Wie jeder der sich die Mühe macht ein solches tausende Dominosteine umfassendes Umfallszenario zu inszenieren sich ärgert, wenn ein paar dieser Dinger trotz genauer Planung stehen bleiben und somit eine ganze Reihe anderer Steine nicht zum fallen bringen, ärgert es die Player wenn ein Orban, Trump, Salvini nicht umfallen und als Spielverderber das schöne Spiel ruinieren.

    Bei den meisten Haltungsmenschen die in diesem Spiel mitspielen handelt es sich um kleine Steinchen die mit ganzer Inbrunst umfallen, bei den mächtigen Inszenierern bin ich mir nicht sicher ob dieses Spiel nur eine kleine Unterhaltung ist im müden Alltag eines Multi-Milliardärs.

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