Die Angst der Linken vor wirtschaftlichem Wissen

Von | 12. Januar 2014

(JOHANN KALTENLEITHNER) Zu den ideologischen Pflichtübungen der linksliberalen Schickeria in Politik und Medien gehört seit jeher, nebst kunstfertigem Hantieren mit der Nazikeule und dem redundanten Abspulen larmoyanter Toleranzlitaneien, die regelmäßige Betonung ihrer vorgeblichen intellektuellen Überlegenheit gegenüber den ach so tumben „Rechten“. Letzteres geht üblicherweise mit der Behauptung einher, der Geist stehe nun einmal per se links, da man ja „die Wissenschaft“ auf seiner Seite habe, während man sich im rundum stupiden rechten Lager an reaktionäre Romantizismen und/oder religiösem Aberglauben klammere. Besonders inflationär wird dieses Argument in der Vereinigten Staaten bemüht, wo sich die Champagnersozialisten in ihren Hochburgen an Ost- und Westküste regelmäßig mit verächtlichen Schenkelklopfern über die unwissenschaftliche Ignoranz der „bible-thumping rednecks“ und deren Beharren auf diversen Kreationismustheorien, aber auch über die „climate sceptics“  und ihre Weigerung, doch endlich den „inconvenient truth“  der globalen Erwärmung anzuerkennen, zuprosten.

Dass jedoch beispielsweise Anhänger der dies- wie jenseits des Atlantiks medial maßlos verteufelten Tea Party in Studien als wissenschaftlich kompetenter als der Bewegung nicht zugehörige US-Bürger ausgewiesen werden, wird von den linken Elitisten beharrlich verschwiegen. Genauso, dass der Al-Gore’sche Klimafatalismus innerhalb der wissenschaftlichen Community keineswegs durchwegs nur Zustimmung erfährt. Die fixe Idee der intellektuellen Superiorität  der eigenen Ideologie aufseiten der Linken lässt sich ironischerweise auch durch belegte Zahlen und Fakten nicht ins Wanken bringen.

Dass das oftmals als unerschütterliches Naturgesetz präsentierte Näheverhältnis von linkem und wissenschaftlichem Denken keineswegs so selbstverständlich ist, lässt sich aus aktuellem Anlass auch in Kontinentaleuropa, und zwar vor allem im Hinblick auf die Wirtschaftswissenschaften, beobachten. In Deutschland nämlich macht eine zweifelhafte Allianz aus Gewerkschaften, Grünen, Sozialdemokraten und Sozialwissenschaftlern gegen die Einführung eines eigenen, auf wirtschaftliche Bildung ausgerichteten Schulfachs mobil. „Sie befürchten, dass damit der Neoliberalismus in die Schulen kommt“, fasst der Wirtschaftswissenschaftler Dirk Loerwald, ein Unterstützer wirtschaftlicher Bildung an Schulen, in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ die Vorbehalte gegenüber dem Fach zusammen.

Der DGB und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) erklärten unterdes in aktuellen Stellungnahmen, man befürchte eine Vereinnahmung des Faches durch Ökonomen und forderten, ökonomische Fragen nur eingebettet in breitere Zusammenhänge zu behandeln – natürlich, man ahnt es schon, unter „ökologischen, gesellschaftlichen und politischen Gesichtspunkten“.

Noch krudere Argumente gegen die Einführung eines Schulfachs Wirtschaft trug ein Frankfurter Professor für „Didaktik der Sozialwissenschaften“ namens Tim Engartner vor, der hinter dem Vorhaben ein sinistres neoliberales Komplott ausgemacht haben will, und sich in der Folge geifernd über das „von Lobbyverbänden geforderte Separatfach Wirtschaft“ und die daraus erwachsende „Totalbewirtschaftung des Lebens zielende Kosten-Nutzen-Kalkulation“ echauffiert.  Abschließend meint er, die (böse) Wirtschaft gehöre gefälligst „in bester Tradition“ in die (guten) Sozialwissenschaften integriert. In der Praxis kommt das zwar einer ziemlich unwissenschaftlichen Negierung der Legitimität der Ökonomie als eigenständige Disziplin und einer Degradierung derselben zum Stiefkind der Sozialwissenschaft gleich, aber in ihrem ideologischen Furor stört das weder Engartner noch seine Gesinnungsgenossen in der rot-grünen Landesregierung in Nordrhein-Westfalen, wo der von der CDU-geführten Vorgängerregierung initiierte Modellversuch eines wirtschaftszentrierten Schulfaches wohl bald durch ein Fach „Verbraucherbildung“ ersetzt wird, in dem es um „Konsum, Ernährung, Gesundheit, Verantwortung für sich und andere“ gehen soll, sprich: um politisch approbierte ökokollektivistische Indoktrination der Schulkinder. NRW-Lehrervertreterin Brigitte Balbach fasste es noch trefflicher zusammen: „Es geht nicht um eine gute Lösung, es geht um die Profilbildung von Rot-Grün. Und Grün will uns erzählen, was wir essen und trinken dürfen, dass wir nicht rauchen sollen und was wir sonst noch dürfen oder nicht.“

Die hier skizzierte Schulfach-Debatte in Nordrhein-Westfalen kann man zwar als Provinzposse abtun, dennoch scheint sie viel eher äußerst aufschlussreich zu illustrieren, wie es um die angebliche Wissenschaftsfreundlichkeit der Linken wirklich bestellt ist: jene Disziplinen, die mitunter Ergebnisse produzieren könnten – und zu denen gehört nun mal primär die Ökonomie – die der eigenen ideologischen Mission zuwiderlaufen, werden schlichtweg für illegitim erklärt, oder der linken Umerziehungsmaschinerie dienlich gemacht, indem man sie als  Subkategorie von Ökologie oder Soziologie abkanzelt. Als bürgerlich denkender Mensch kann man daraus nur einen Schluss ziehen: der Missbrauch von Schulwesen und Wissenschaftsbetrieb als ideologisches Exerzierfeld durch die linken Sozialkonstruktivisten kann nur dann abgestellt werden, wenn man die Bildung endlich aus der monopolistischen Geiselhaft des Staates befreit, etwa durch größere Autonomie oder ein Gutscheinsystem, wie es in den USA diskutiert wird. Hier in Österreich entfaltet sich momentan leider eine gegenteilige Dynamik: die ÖVP wird ihren ohnehin bröckelnden Widerstand gegen die Gesamtschule wohl in absehbarer Zeit aufgeben. Bis dann die Pflichtfächer „Soziale Toleranz“, „Gendergerechtigkeit“ und „Gesellschaftliche Solidarität“ am Lehrplan stehen, dürfte danach nur noch eine Frage der Zeit sein.

39 Gedanken zu „Die Angst der Linken vor wirtschaftlichem Wissen

  1. Christian Peter

    Selbst wenn man die Schulen dem Einfluss des Staates entzöge : Es bleiben immer noch der öffentlicher Rundfunk und die steuergeldgefütterten Medien, um die Bürger zu indoktrinieren.

  2. Thomas Holzer

    Verzeihung Herr Kaltenleithner!

    “jene Disziplinen, die mitunter Ergebnisse produzieren könnten – und zu denen gehört nun mal primär die Ökonomie – die der eigenen ideologischen Mission zuwiderlaufen, werden schlichtweg für illegitim erklärt, oder der linken Umerziehungsmaschinerie dienlich gemacht”

    Das ist doch nichts Neues! Das ist dem Sozialismus in all seinen Nuancen immanent, wenn nicht der wesentliche Grund dafür, daß er noch immer existiert. Ohne Zugriff auf die und Vereinnahmung der staatliche(n) Bürokratie gäbe es diese “Glaubenslehre” gar nicht mehr. Zu Beginn wurde versucht, mittels Streik und/oder Gewalt den Einzelnen von den angeblichen Vorzügen des Sozialismus zu überzeugen, später mehr durch Gewalt, 1968 war die “Krönung”. ein paar sich in egomanischen, sich selbst nicht mehr verstehenden Monologen ergehende gescheiterte Studenten, welche ihren Schwachsinn in stumpfsinnigen einzeiligen Parolen unter ihre Kommilitonenschaft brachten, nahmen die restliche Bevölkerung und den Staat in Geiselhaft; mit dem Erfolg, daß nunmehr, 46 Jahre später, der friedliche Marsch durch die und die Besetzung(sic!) der staatlichen und staatsnahen Institutionen schlußendlich als in deren Augen erfolgreich abgeschlossen betrachtet werden darf. Die heutige Aufgabe besteht darin, die Machtpositionen abzusichern und auszubauen (Geschlecht-, PC, alle Anti-Politiken) und die verbliebenen “renitenten Reaktionäre” vorerst per Gesetz in Richtung “neuen Menschen” umzuerziehen. Sollte dies nicht den gewünschten Erfolg zeigen, scharrt die EU-Kommission schon mit einer neuen Richtlinie -wie hier gestern in einem anderen Beitrag angedeutet- in den Startlöchern, um nötigenfalls mit etwas repressiveren Methoden deren Anliegen durchzusetzen.

  3. sybille Stoa

    Es gibt viel Wissen über die Ökonomie, dass verloren ging.
    was mich an der rechten nur nervt, dass sie gerne Probleme, die häufiger in einer gewissen Gruppe auftreten, dann auf alle der Gruppe generalisieren.
    wird eine soziale Gruppe als ganzes von der Mehrheit diskriminiert “Deutsche kauft nicht bei …” dann wirtschaftet sie schlechter.

    Allerdings bedient sich auch die linke dieser rechten Hetze, indem sie von einzelnen Problemen z.B. bei den Banken, ganz allegemein auf Banken und Banker hetzt. Ich wäre unbedingt fūr Differenzierung, aber nicht nur undifferenziert über Probleme zu sprechen ohne sie konkret anzusprechen und kantig sein ohne anzuecken.

    max Edelbacher fand heraus, dass Homosexuelle und Migranten seltener Verbrechen anzeigen. Also generelle Homophobie und Ausländerhetze führt dazu, dass generell mehr Kriminalität gegen Ausländer und Homosexuelle nicht angezeigt wird.

  4. Christian Peter

    Ganz ehrlich : Als Sozial- bzw. Geisteswissenschaft vermag die Ökonomie nicht mehr zu leisten, als etwa die Soziologie, Politikwissenschaft oder Pädagogik. Welche dieser Disziplinen man in Schulen lehrt, ist mehr oder weniger nebensächlich. Wie der Autor auf die Idee kommt, Wirtschaftswissenschaften wären eine eigene Disziplin, bleibt ein Rätsel.

  5. Johann K.

    @Christian Peter

    Mir ist sehr wohl klar, dass auch Wirtschaft als sozialwissenschaftliche Disziplin gilt. Anderweitiges habe ich auch nirgends Anderweitiges behauptet, nur kritisiert, dass die genannten Akteure die Wirtschaft zum zweitrangigen Fach degradieren bzw. den übrigen Sozialwissenschaften unterordnen wollen zu scheinen. Hieraus spricht ganz klar die Angst, harte ökonomische Fakten könnten den emotionalisierenden Botschaften von sozialer und ökonomischer “Gerechtigkeit”, die die Linken bevorzugt propagieren, den Boden entziehen, denn wer allein die fundamentalen Prinzipien von Angebot und Nachfrage begreift, wird auch weniger unreflektiert diversen linkspopulistischen Parolen zujubeln.

  6. Johann K.

    PS: man vergebe mir die unbeabsichtigte Wortwiederholung im zweiten Satz des obigen Beitrags.

  7. aaaaaaaa

    Ich hätte gern eine Quelle über die wissenschaftliche Bildung von Tea-Party-Anhängern, um sie anderswo vorbringen zu können.

  8. waldsee

    von goebbels stammt folgendes zitat: “Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden. Dann wird sie geglaubt.”
    das gilt in vielen bereichen von
    wirtschaft bis zu aggressiven glaubenslehren…..

  9. Turing

    Ich habe gestern den Artikel bei FAZ.net auch gelesen. Ich fiel aus allten Wolken und fast alle der über 160 Kommentare hat diesen linken Zeitgeist kritisch beurteilt. Man fragt sich, warum diese Grünen überhaupt noch gewählt werden.

    Und die Linken widersprechen sich auch selbst, wenn sie Neoliberalismus befürchten. Gerät ein Jugendlicher in große Schulden, weil er den Überblick über seine Verbindlichkeiten (Mobilfunkvertrag etc.) verloren hat, dann ist der Neoliberalismus mit seinem angeblichen Konsumterror schuld. Wenn der Jugendliche aber befähigt werden soll, eine Kosten-Nutzen-Analyse eines Ratenkaufs zu machen, um vor diesen fiesen Schuldenfallen gefeit zu sein, ist das auch wieder Neoliberalismus. Und wenn die Konjunktur schlecht läuft, rufen die Linken zu einer Ankurbelung der Binnenkonjunktur auf, praktizieren nichts anderes als Konsumterror.
    Die Linken sollten sich endlich mal darauf einigen, was die unter Neoliberalismus verstehen: Kosten-Nutzen-Fetischismus? Konsumterror? Ausbeutung der Arbeitermassen? (Kann jemand, der ausgebeutet wird, die Konjunktur ankurbeln?)

    Ich finde Wirtschaftsunterricht heute wichtiger denn je, denn die durchschnittliche Anzahl der Verträge ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Wirtschaftsunterricht muss nicht politisch heikle Themen umfassen, aber sollte in jedem Falle ein paar Rechentechniken beherrschen, dass man sie anwenden kann. Der Englisch-Unterricht ist schließlich auch nicht Sprachunterricht mit wissenschaftlichen Anspruch, sondern soll die Schüler befähigen, sich auf Englisch ausdrücken zu können. Der Sexualkundeunterricht geht in eine ähnliche Richtung. Eingeführt wurde er, um Geschlechtskrankheiten und ungewollte Teenagerschwangschaften zu verhindern. Das ist doch okay. Die Grünen in BaWü wollen das ja aufbohren und lieben den halben Kanon der Gender Studies runterbeten.

    Übrigens sind die Grünen in NRW sind Wiederholungstäter. Die hatten schon mal versucht, Physik, Chemie und Biologie zusammen zu legen, zu einem Fach “Naturwissenschaften”. (http://de.wikipedia.org/wiki/Fach_Naturwissenschaften) Das gab Widerstand in der Bevölkerung und die Sache war vom Tisch. Es hätte den Grünen sehr gut gepasst, wenn naturwissenschaftliche Kenntnisse zurückgängen, denn das ist die Basis ihres Erfolgs.

  10. Reinhard

    @sybille stoa
    “Also generelle Homophobie und Ausländerhetze führt dazu, dass generell mehr Kriminalität gegen Ausländer und Homosexuelle nicht angezeigt wird.”

    Abgesehen davon, dass es schön langsam zu erbrechensähnlichen Anfällen führt, dass die einfache Tatsache, dass die meisten Menschen (generell) gar nicht wissen WOLLEN, welche sexuellen Praktiken jemand bevorzugt, bereits als “Phobie” verhetzt wird – welcher Polizist fragt das Opfer eines Übergriffs, Diebstahls, Raubes oder was auch immer, ob es schwul, lesbisch, bi oder gar pädophil ist? Wenn Schwule weniger Anzeigen einbringen, wenn man ihnen die Geldbörse gezupft oder einen Satz warme Ohren verpasst hat, dann zeugt das höchstens von beschränkter geistiger Kapazität, aber sonst von gar nichts. Im Gegensatz zum optisch oft gut erkennbaren Migranten, der aufgrund des “vorbildlichen” Lebens einer großen Gruppe seiner Miteinwanderer pauschal unter Vorurteilsdruck steht, erkennt man Schwule erst dann, wenn sie sich medial geschickt “outen” oder sie sich halbnackt bei schrillen Demos in der Öffentlichkeit präsentieren. Ansonsten erkennt man sie nicht.
    Das ganze Gewäsch von der “Homophobie” ist somit nichts als eine verhetzende und verzerrende Propaganda, um jeden, der sich einfach verbittet, ständig mit diesem Thema konfrontiert zu werden, weil es ihn nicht interessiert, in ein Feindbild zu pressen, gegen das zu kämpfen sich dann einige Wichtigtuer und selbstwertbegrenzte Retterwitzfiguren legitimiert fühlen.
    Auf Ausländer mag der oben zitierte Satz zutreffen (auch wenn so einige jener nicht immer ganz unschuldig an den Vorurteilen sind…), mit irgendwie sexuell orientierten Gruppen hat das aber gar nichts zu tun. Dumme Propaganda, sinnleeres Gewäsch, sonst nichts.

  11. Sybille Stoa

    P.P.S.: und ich unterstelle der Polizei keine Homophobie, aber:
    a schwuler hat mit einem anderen Schwulen was, der ihn auspadelt.
    Ihm ist das peinlich und zeigt des nicht an. Bei Hetero kommt es in solchen Fällen öfters zur Anzeige.

  12. Reinhard

    @Sybille Stoa

    zum P.S:: Die Person steht doch gar nicht zur Debatte. Habe ich irgendwetwas über die Person erwähnt? Nein. Der kann auch buddhistischer Priester sein oder Untersekretär bei Strache, das spielt doch gar keine Rolle.
    Der Inhalt der Aussage bleibt hohles Gewäsch. Und wenn Sie sich nicht vorstellen können, dass jemand aus dem TS inhaltsleere Aussagen tätigen kann, dann gratuliere ich Ihnen zu Ihrer Blauäugigkeit, aber ich konzentriere mich lieber auf den vermeintlichen Inhalt.
    Es ist wichtiger, was gesagt oder nicht gesagt wird, als wer etwas sagt oder nicht sagt.
    Dass das die wenigsten begreifen erklärt die geistige Zersetzung in unserem ganzen Politzirkus und seinen von unwichtigen Nebelgranaten zerschossenen Diskussionsfeld.
    Es ist absolut unwichtig, ob Schwule mehr Anzeigen erstatten als Nichtschwule; es sagt nichts über irgend welche herbeiphantasierten “Phobien” aus sondern eher etwas über die Brauchbarkeit von Statistiken, die beweisen sollen, dass rückwärts laufende chinesischstämmige Konvertiten seltener aufs Klo gehen als alle anderen Menschen. Die Krone der Lächerlichkeit ist es dann nur, wenn irgendwelche Gutmenschen ausrücken, um ihren Retterkomplex daran auszuleben, weltweit mehr Klos mit Hintertür zu fordern, um die diskriminierten Rückwärtsgeher endlich gleichzuberechtigen.
    Soll jemand vorwärts oder rückwärts gehen, mit Männlein, Weiblein oder Haustier seiner Wahl in’s Bett gehen, Dschungelcamp in Endlosschleife sehen oder mit Badeschlapfen über den Dachsteingletscher wandern – es interessiert keinen, und zwar nicht aus Gründen irgend einer Phobie, sondern weil es schlicht und einfach WURSCHT ist!

    zum P.P.S.: Wenn Sie der Polizei keine Homophobie unterstellen, was wollen Sie dann damit aussagen? Wenn es dem Schwulen peinlich ist, dann ist das einzig und allein seine Sache und hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Rest der Welt zu tun! Deshalb auch wieder: inhaltsleer und aussagelos, siehe oben.

  13. sybille Stoa

    Naja, da ist die Menschenrechtswidrige ÖVP daran schuld.
    die sorgt doch, dass schwule nicht die gleichen Rechte haben.
    der HC ist nicht so homophob, der hat höchstens was gegen nicht anständige und nicht gesetzestreue Schwule, aber ned generell

  14. Christian Peter

    @johann kaltenleithner

    was verleitet Sie zur Annahme, Wirtschaftswissenschaften wären (entgegen offizieller Auffassung) nicht unter Sozialwissenschaften zu subsumieren ?

  15. Johann K.

    @Christian Peter

    Nichts! Man kann die WiWi ohne weiteres unter den Dachbegriff Sozialwissenschaften subsumieren, aber man soll sie doch nicht als eigenständige Disziplin in Frage stellen, indem man fordert, sie in irgendwelche anderen Fächer zu “integrieren”, weil dies politisch erwünscht scheint. Wirtschaft ist doch keine inferiore Subkategorie innerhalb der Sozialwissenschaften, sondern ein eigenständiges Fach. Darin liegt der Knackpunkt meiner Kritik.

  16. Thomas Holzer

    @Sybille Stoa
    Nicht mal die nach Ihrer Terminologie “menschenrechtswidrige OEVP” hindert einen Schwulen daran, bei der Polizei Anzeige zu erstatten.
    Meines Wissens nach wurde nicht mal in den “finsteren” Zeiten vor der “segensreichen” Einführung von Antidiskriminierungs-, Verhetzungsparagraphen etc. bei der Aufnahme einer Anzeige bei der Polizei nach der sexuellen Orientierung und/oder dem religiösen Bekenntnis des Anzeigenden gefragt.

  17. sybille Stoa

    naja weils nur bei der ÖVP keine schwulen gibt und weil die ÖVP da gegen die Homoehe ist.

  18. sybille Stoa

    Dafūr gibts bei der ÖVP bei der Raiffeisen viele Schwulenhetzer, die damit Cachieren wollen, dass der Steuerzahler mit der Hyporettung ihre Boni eigentlich rettet, weil die da veranwortungslos da auch der Hypo geld geborgt haben.

  19. Rennziege

    Die selbsternannten Erretter der Welt von allem Übel fürchten eine auf „Totalbewirtschaftung des Lebens zielende Kosten-Nutzen-Kalkulation“. Der setzen sie eine Totalbewirtschaftung der Sexualität entgegen, die schon in der Volksschule einzusetzen hat, wenn nicht sogar im Kindergarten. Ob die Gschrappen lesen, schreiben und rechnen lernen, ist weit weniger wichtig. Hauptsach’, dass sie auch mit allen Unappetitlichkeiten vertraut gemacht werden, die Menschen je eingefallen sind — und zwar bevor sie alt genug sind, sich dazu eine unvoreingenommene Meinung zu bilden.
    So geht Gehirnwäsche. Erwachsene zu indoktrinieren ist mühsam; leichter geht’s bei Kindern.

  20. Thomas Holzer

    @sybilla Stoa
    Eigenartige Logik:
    Also weil es bei der OEVP keinen Schwulen gibt und die OEVP gegen die Homoehe ist, zeigen Homosexuelle weniger oft einen Diebstahl bei der Polizei an als Heterosexuelle……….

    sehr interessant

    p.s.: Ich bin auch gegen die Homoehe, weil die Ehe ist ein kirchliches Sakrament, und noch ist die röm.kath. Kirche nicht bereit, daß sich Homosexuelle dieses Sakrament spenden.

    Das Einzige, worüber man diskutieren könnte, wäre die Zulassung einer standesamtlichen Trauung(sic!) für Homosexuelle.

  21. sybille Stoa

    So geht Gehirmwåsche dass das SPÖVP Privilegienpensionistngsindel
    und die rot schwarzen Zocker Banker den ehrlich und anständigen Steuerzahler da ausraubt

  22. Thomas Holzer

    @sybille Stoa
    Die armen Homosexuellen in Österreich, müssen jetzt auch noch als Hetzopfer für die Milliarden Steuergeld verschlingende Hyporettung herhalten…………..
    A wengerl weit hergeholt, oder nicht?! Eignet sich aber gut für Verschwörungstheorien…

  23. sybille Stoa

    Na wo ist das Problem für en Steuerzahler?
    Die Homosexuellen oder die Bankenrettungen & Privilegiempensionen der Rot schwarzen Betrüger?

    Ich kann ihnen auch die Hetzer zeigen, aber besser ich spiel die Infos den Oppositionsoarteien zu!

  24. Rennziege

    12. Januar 2014 – 15:26 — sybille Stoa
    “Aber besser, ich spiel die Infos den Oppositionsparteien zu!”
    Na, dann spielen Sie mal schön! Viel Glück bei der Suche nach Oppositionsparteien wünsche ich Ihnen. Falls Sie eine fänden, würde mich das glücklich stimmen. Ich hoffe auf eine Erfolgsmeldung aus Ihrer Feder.

  25. oeconomicus

    Als studierter Ökonom frage ich mich, was man den Dumpfbacken in der Sekundarstufe I an Ökonomie beibringen soll und wovor sich die Linken fürchten. Etwa die Diskussion des Keynesianismus und der Österreichischen Schule?

  26. Heinrich Eligan

    Um was gehts da scho wieder?
    Wenn ich keine Schwulen mag, dann geh ich zu keiner Schwulenveranstaltung. Dann muss ich mir nicht den nackten Oberkörper von an Mann ansehen, egal mit der mit Badehose und oben ohne baden geht oder sich an Bikini anzieht.

  27. Smarti

    @oeconomicus

    Wenn man sich mit Ökonomie beschäftigt, kommt man oft zu kontra-intuitiven Schlüssen. Der Gedanke, dass etwas nicht so sein muss wie es scheint, z.B. wenn vermeintliche “Sozialmaßnahmen” unsoziale Konsequenzen nach sich ziehen, kann einen bleibenden Eindruck hinterlassen und Denkprozesse anstoßen, wo sie von der Politik nicht gewünscht sind. Auch der Vergleich verschiedener Denkschulen kann bei den Schülern den Eindruck erwecken, dass es da draußen mehr als DIE eine Wahrheit gibt, und ihren Wahrnehmungshorizont entsprechend erweitern.

    Ein Unterrichtsfach “Ökonomie” wird daher niemals in einer neutralen Form eingeführt werden, sondern von der Politik und den einschlägigen Interessensgruppen stets zu einer Propagandaveranstaltung umfunktioniert werden.

  28. Thomas Holzer

    off topic!
    Wird der Herr Dr. Fischer die Zeit finden, dem Begräbnis von Ariel Sharon beizuwohnen?!
    Wetten werden angenommen.

    Immerhin: GroKo steht, Brandts 100.Geburtstag und das 125. Gründungsjubiläum der Sozialisten in Hainburg ist auch schon vorbei………..aber vielleicht schleicht sich ja noch ein
    neuer/alter, wichtiger Termin ein 😉

  29. Christian Peter

    @Johann K.

    Habe ich falsch verstanden, Verzeihung. Brachte die Zusammenhänge der Aussagen durcheinander.

  30. Mourawetz

    Wirtschaftliche wie auch politische Bildung soll nicht Aufgabe der Schule sein, zumal von staatlichen Schulen nicht, da sie sonst Gefahr läuft, von staatlich bezahlten Organen, die als Lehrer auftreten, als Indoktrinationsanstalt der gerade gültigen Staatsideologie missbraucht zu werden. In der Schule sollen die Leute richtig schreiben, rechnen und lesen lernen. Mehr brauchts nicht. Denn das ist das Rüstzeug, um überhaupt fähig zu sein, die Fallen eines Kreditvertrages zu vermeiden bzw. die Wahlversprechen der Regierung richtig deuten zu können.

  31. Reinhard

    @Sybille Stoa
    “…die menschenrechtswidrige ÖVP…”
    Ich bin ja auch kein Fan der Beamten- und Bankerpartei, aber den Schrott, den Sie hier absondern, packt der dickste Magnet nicht. Nichts für ungut, aber die Wellenlänge Ihrer Aussendungen ist schon verdächtig kurz.
    Ob die ÖVP übrigens für oder gegen Homo-Ehe eintritt ist völlig irrelevant, weil das heilige Sakrament der Ehe nur von geweihten katholischen Priestern verliehen werden kann, und ob die Kirche da auf die ÖVP hört, wage ich zu bezweifeln. Zu glauben, der Vatikan richte sich nach einer kleinen österreichischen Provinzpartei, schrammt an der Grenze zur Realitätsverweigerung.
    Mag sein, dass Ihre persönliche Enttäuschung darüber, von einem Katholiken keinen Segen für eine gleichgeschlechtliche Verpartnerung zu bekommen, eine verständliche Laufspur auf Ihrer Galle hinterlassen hat, aber das hat nichts mit Steuergeld, ÖVP, Hypo Alpe Adria oder sonst was zu tun. Einfach krude alle persönlichen Feindbilder in einen Topf zu werfen und mit einer Prise “Homophobie” zu verrühren steigert nicht gerade die Glaubwürdigkeit, sorgt aber für pittoreske Unterhaltung.
    Zumindest Dank dafür!

  32. Titus Feuerfuchs

    Die Neomarxisten der Frankfurter Schule haben die Sozialwissenschaft fest in ihrer Hand.

  33. Karl Markt

    Vollste Zustimmung für den ersten Absatz.

    Jemand der behauptet, die Tea Party sei wissenschaftlich Kompetent, schreit nach Entmündigung.

  34. Thomas Holzer

    @Karl Markt
    Daß Sie, als Kollektivist, dieser Aussage zustimmen, ist ja sonnenklar; aber nicht wegen eines möglichen Wahrheitsgehaltes, sondern weil Sie mit dieser Zustimmung Ihrem Glauben an den Kollektivismus Ausdruck verleihen.
    Ein Kollektiv kann niemals kompetent sein, weder wissenschaftlich noch auf einem anderen Gebiet.
    Kompetent ist immer nur die einzelne Person(sic!), wenn überhaupt!

  35. Reinhard

    @Karl Markt
    Tja, und jemand der behauptet, die Marxisten seien wirtschaftlich kompetent, schreit ebenfalls nach Entmündigung.
    Scheint ganz gut so, dass weder Sie noch ich die Macht haben, irgendwen u entmündigen.

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