Die Anmaßung der impotenten Politik

Von | 26. Mai 2015

“….Die gegenwärtige Politik schafft es weder die Krankenkassenbeiträge langfristig zu stabilisieren, noch ein schlüssiges Rentenkonzept vorzulegen. Sie rudert angesichts der Lage in Griechenland hilflos mit den Armen, sie türmt Schulden auf Schulden . Sie agiert in der Ukraine ebenso hilflos wie im Umgang mit den Mörderbanden der IS und dem Zerfall der arabischen Welt. Es ist durchaus nachvollziehbar, dass es auf viele dieser Krisen, keine einfachen Antworten gibt, dass man sich gleichsam auf Sicht durchwursteln muss. Doch ausgerechnet eine Politik, die uns das Tag für Tag vorführt, gibt vor, die Welttemperatur des Planeten in 100 Jahren regulieren zu können. Geht’s eigentlich noch anmaßender?…” (hier)

4 Gedanken zu „Die Anmaßung der impotenten Politik

  1. Der Bockerer

    Allein eine derartige Schlussfolgerung, wie sie in der zitierten Passage ausgeführt wird, übersteigt das geistige Niveau des Medianwählers bei weitem. Es ist viel einfacher – und für die Minderbemittelten leichter verdaulich – wenn Ängste geschürt werden. Und je diffuser die geschürten Ängste sind, umso erfolgreicher lassen sie sich dem tumben Volk einpflanzen. Das war schon im katholischen Mittelalter so. Und bei der Klimareligion unserer Tage verhält es sich nicht viel anders.

  2. Thomas Holzer

    Da man z.B. nicht Willens ist, das Problem Griechenland zu lösen, wenden sich “unsere” Politikerdarsteller eben größeren Aufgaben zu; das muß man schon verstehen 😉

  3. Fragolin

    Politiker bekleiden ihre Posten nicht, um Probleme zu lösen oder ihr Land zu beschützen. Sie bekleiden ihre Posten nicht, um dem Volk zu dienen oder ihm zu helfen. Nein, der einzige Zweck des mühsam durch Schleimen, Intrigieren und Konspirieren errungenen Postens ist die persönliche Bereicherung. Taschen voll und nach mir die Sintflut. Deshalb ist jede Rede eines Politikers (inzwischen fast ausnahmslos) eine Mischung aus Blendwerk, Vernebelung und Lüge, denn in einer Demokratur kann sich keiner hinstellen und sagen: “Ich bin nur hier, um an eure Kohle zu kommen, der Rest geht mir am A*** vorbei!” Die Wahrheit will keiner hören.

  4. Rennziege

    26. Mai 2015 – 10:03 Fragolin
    Die Wahrheit will keiner hören.
    Dabei ist sie nicht nur in Österreich deutlich zu vernehmen: zwischen den Zeilen, in Mienenspiel, Nebeltöpfen und Körpersprache der hochgeschleimten Lügenbarone aller Parteien. Mit solchem Auftreten, allein visuell schon verdächtig, würde jeder Rosstäuscher aus dem Viehmarkt geprügelt werden, da es uralte Misstrauensinstinkte weckt.
    Wurden die dem real existierenden Wähler aberzogen? Oder werden sie durch die niemals eingehaltenen Versprechungen der Nomenklatura betäubt?

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