Die antikapitalistischen Lügenbarone

Von | 18. August 2021

(JOSEF STARGL) Die Strategen der öko-sozialistischen Gesinnungsethiker und Moralisierer inszenieren sich permanent als Propagandisten einer „Gesellschaft der Zwangssolidarischen und der freiwillig Selbstlosen“ und verbreiten den Mythos einer politischen Planbarkeit und Machbarkeit der zivilisatorischen Entwicklung.

Die Gesinnung der Nomenklatura der Zivilisationsrevolutionäre soll den Hausverstand, die Vernunft sowie die Urteilskraft und ihre Moral soll das Recht und die Verantwortung für die Folgen politischer Handlungen ersetzen.
Für die manichäisch denkenden Ideologen eines antibürgerlichen und antimarktwirtschaftlichen Systems mit „neuen Menschen“ zählen vor allem die (angeblich) „guten Absichten“. Sie berufen sich stets auf „Humanität“ und auf eine „(globale) ökologische und soziale Gerechtigkeit“ und fordern letztlich nichts anderes als ein „Leben auf Kosten von anderen und der Zukunft (anderer)“.

Die „apokalyptischen Reiter“ unter den neojakobinischen Tugendwächtern wollen die „Bürgerliche Ordnung“ zerstören.
Sie rufen immer lauter nach mehr Umweltschutz und nach einer „geplanten Klimaneutralität“. Ihre Verzichtsethik inkludiert auch den Verzicht auf Marktpreise und auf Marktzinsen.
Die Prediger des Verzichtes und der Verbote sind marktwirtschaftliche Analphabeten. Sie wollen die Folgen der Privilegienpolitik und der Förderung von Zombiestaaten und von Zombieunternehmen (durch „Geldflut und Zinsmanipulation“) nicht erkennen.

Die Verlogenheit der Öko-Sozialisten wird sichtbar. Einerseits fordern sie ständig den „Schutz der Umwelt und des Klimas“, aber andererseits befürworten sie eine durch die Inflationspolitik, durch die Kreditexpansion, durch die „Nullzinspolitik“ sowie durch die Europäische Union und die Staaten bewirkte Fehlleitung und Verschwendung (!) von Ressourcen.
Die antikapitalistischen Lügenbarone ersehnen keine Transparenz von Fehlallokationen. Sie sind auch nicht an einer kritischen Reflexion über die „partialinteressenorientierte Zwangsumverteilungs-Kaskadenpolitik“ interessiert.
Der kapitalabbauende und kapitalaufzehrende öko-sozialistische Interventionismus ist mit hohen Kosten für die Bürger verbunden.

Die Neojakobiner behaupten, dass die Freiheit des Einzelnen in einer rechtsstaatlichen Marktwirtschaft eine Zerstörung der Umwelt und einen globalen Klimawandel bewirken. Sie wollen noch mehr zentrale Planung und Steuerung.
Die „Zombiefizierer“ maßen sich Wissen an, das sie weder haben noch haben können.
Die zunehmende Zwangsumverteilung durch die supranationalen Institutionen (EZB, EU-Kommission) und durch die immer höher verschuldeten Staaten führt zu immer mehr Verschwendung von Ressourcen und zu immer mehr Konsum auf Kosten der Zukunft. Das dient weder der Umwelt noch dem Klima.

 

6 Gedanken zu „Die antikapitalistischen Lügenbarone

  1. caruso

    Die Neojakobiner gehören zu den Menschengruppen, die von nichts bis wenig eine Ahnung haben, dafür aber alles wissen. Ihr aller Anzahl ist leider viiiiiiiiiiiiiiiil zu groß.
    lg
    caruso

  2. Sven Lagler

    Dazu passt u.a. auch der Schluss eines Kommentars von Franz Meier:

    „Hat sich diese Dame einmal überlegt, wie wir die Lieblingsspielzeuge der Linken (Klimawandel, Massenmigration, Antirassismusbewegung, LGBTQ und die vielen NGOs) dann eines Tages finanzieren und bezahlen sollen, wenn niemand mehr eigene Mittel hat und alles dem Staat und den linken Funktionärsbonzen gehört? Wer kann das alles dann noch bezahlen?“

    und auch die Beschreibung von Johannes über Gretas Welt

    Fürchte, dies ist das einzige was diese Damen wissen. Führungsschichten geht es immer besser, selbst und gerade in den ärmsten Ländern der Welt. Das Gefälle mit und ohne Gini Koeffizient zwischen (den Armen) der normalen Bevölkerung und (den Reichen) der Führungselite ist enorm. Moralische und ideologische Begründungen, warum dies sozial gerecht ist, bzw. So sein muss wird vom Kindergarten an indoktriniert, regelmäßig in den Medien begründet und stets durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse bewiesen. Nur so lässt sich die Welt retten denn die Masse weiß schließlich nicht was gut und schlecht für sie ist und muss gesteuert werden.

  3. sokrates9

    DEr IQ der Bevölkerung und der Elite nimmt dramatisch ab.Ich habe den Eindruck die Ausbildung konzentriert sich in den Schulen nur mehr auf soziale Kompetenz und gendergerechtes Verhalten. Jetzt müssen wir alle Aktivistinnen aus Afghanistan retten wesentliche Fortschritte zur Klimarettung werden gerade ertzielt weil die Radwege intensiv ausgebaut werden!!Das Geld sprudelt aus dem Bankomat, für die intellektuellen von der EZB,Komplexität wird abgeschafft,alles ist für unsere Expertinnen ganz leicht zu lösen.Habe den Eindruck dass diese feminisierung des Denkens dazu führt dass Lösungen vor allem im Phantasiebereich angesiedelt sind!

  4. Falke

    @sokrates9
    Dass der Durchschnitts-IQ der deutschen Bevölkerung abnimmt, hat bereits Thilo Sarrazin vor mehr als 10 Jahren in seinem Werk “Deutschland schafft sich ab” festgestellt. Er hat das auf die massive Zuwanderung bildungsferner Schichten und deren überdurchschnittliche Vermehrung zurückgeführt, was ihm – wie wohl jeder weiß oder sich vorstellen kann – herbe Kritik, Beschimpfungen und, Angriffe linker, p.c. Kreise (einschließlich Merkel, Schäuble usw.) sowie den Verlust seines Vorstandspostens bei der Deutschen Bundesbank eingetragen hat.

  5. aneagle

    Dass auch zerebral nicht Begünstigte mit den Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln ihre Teilhabe and der Macht fordern, ist legitim. Dass jedoch weniger Bildungsferne und Zeitgenossen mit einem breiteren Wissenszugang untätig bleiben, die Dumpfbacken schalten und walten lassen, ohne ihre eigene Lösungskompetenz und realistische Erkenntniskapazität robust in die Gesellschaft einzubringen, ist grob fahrlässig.
    Macht kommt von Machen, sichtlich gar nicht so wichtig, ob dumm oder schlau. Wer nichts macht, muß mit der Macht anderer leben.

  6. Gast

    https://www.misesde.org/2021/08/das-maerchen-von-den-begrenzten-ressourcen/
    …Der Grund dafür sind die Gesetze des vielgescholtenen Kapitalismus: Firmen suchen ständig nach neuen Möglichkeiten, effizienter zu produzieren, d.h. mit weniger Rohstoffen auszukommen. Sie tun das natürlich nicht primär, um die Umwelt zu schonen, sondern um Kosten zu sparen.

    Hinzu kommt: Innovationen haben einen Trend befördert, den wir Miniutarisierung oder Dematerialisierung nennen. Ein Beispiel ist das Smartphone. Halten Sie sich vor Augen, wie viele Geräte in Ihrem Smartphone enthalten sind und wie viele Rohstoffe diese früher verbraucht haben: Taschenrechner, Telefon, Videokamera, Wecker, Diktiergerät, Navigationssystem, Fotoapparat, CD-Player, Kompass, Anrufbeantworter und viele andere mehr…

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