“Die antisemitische Besessenheit der Linken”

Von | 11. Februar 2014

“…..Kreisky war einer „jener Juden, die nichtjüdischen Österreichern gänzlich von einer latenten Schuld wegen ihrer bekannten Rolle im Holocaust freisprechen konnten“, beschreibt ihn (der Historiker, Anm.) Wistrich. Kreisky tat dies auf verschiedene Art und Weise. Schonungslos griff er Simon Wiesenthal an, den er als „gefährlichen Reaktionär“ brandmarkte. Auch sagte er, „wenn die Juden ein Volk sind, dann sind sie ein hässliches Volk“. (496). Kreisky war ein Pionier auf dem Gebiet, Israel als „semi-faschistisch“ und als „Apartheid“-Staat zu bezeichnen, seiner Meinung nach war Israel „undemokratisch“, klerikal“ und „militärisch“. (480).

Zeitgenössische Antisemiten halten einen Juden vom Typ Kreisky für nützlich, um sich selbst von Kritik freizusprechen, weil sie ja auf einen Juden verweisen können, der ihre Meinung teilt. In seinem Buch Post-Zionism, Post-Holocaust: Three Essays on Denial, Forgetting, and the Delegitimation of Israel beschreibt Elhanan Yakira ein verwandtes Thema – postzionistische – antizionistische – Juden, die Israel dämonisierenl. So werden sie Mitglied einer „intellektuellen Gemeinde gleichgesinnter Verzerrer.“ Yakira meint, dass es „der beste Weg sei, Teil eines Systems zu sein, um in akademischen Kreisen weiterzukommen. Dann wird man ständig ins Ausland eingeladen und veröffentlicht Arbeiten, auch wenn diese nur geringe Substanz haben.”[3]…..” (hier)

 

2 Gedanken zu „“Die antisemitische Besessenheit der Linken”

  1. waldsee

    das hingehen vieler juden zu solchen kreisen (vernichtungsantisemitismus) kann man nur tiefenpsycholog. erklären.
    bei ortner las ich: der antisemitismus ist der sozialismus der dummen.stimmt sicher.

  2. caruso

    Antisemitismus ist m. E. eine Geisteskrankheit. Und das Verhalten der “Alibi-Juden” (wie z.B.
    Judith Butler, Tony Judt et al.) ist kaum etwas anderes als das sogenannte”Stockholm-Syndrom” = die Identifikation mit dem Aggressor in der Hoffnung, daß man dann am Leben bleibt. Diesen psychischen Mechanismus hat Anna Freud schon in den ‘910er oder ‘920er
    Jahren bei Kinder entdeckt. Aber es kann sich auch bei Erwachsenen entwickeln.
    lg
    caruso

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