Die Asyl-Bürokratie der Ahnungslosen

“Was tut das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), um die Identität eines Asylbewerbers zu klären? Fest steht: Das BAMF weiß bis heute noch nicht einmal, wie viele Asylbewerber ohne Ausweisdokumente nach Deutschland kommen. Darüber wird keine Statistik geführt.” (hier)

12 comments

  1. Herbert Manninger

    Befehlsemfänger, die wieder einmal ihre ,,Pflicht erfüllen“, ahnungslos zu sein.
    Aber nicht vergessen: Die Befehlsausgeber sind demokratisch legitimiert.

  2. Thomas Holzer

    Anstatt den Behörden Vorwurfe zu machen, sollten diese an die einzig relevanten Stellen gerichtet werden; again, it’s always the politics.
    Dies sollte mittlerweile auch dem Autor dieses Focus-Beitrages zumindest dämmern.

  3. Fragolin

    “Im Januar 2016 klagte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD), es sei unfair, seinem Land rund 80 Prozent der marokkanischen und etwa 50 Prozent der algerischen Asylsuchenden zuzuweisen. Denn mit alleinreisenden jungen Männern dieser Nationalitäten gebe es oft Probleme.”
    Dieser eklige Rassist!
    Äh, war der nicht verantwortlich dafür, dass es einige Tage vor dieser Aussage zu Taharrusch-Feierlichkeiten auf der Domplatte kam, mit denen niemand habe rechnen können und an denen niemals nicht und auf keinen Fall sogenannte “Flüchtlinge” beteiligt gewesen haben sein können? Seinen Polizeichef hat er für das eigene Versagen noch gefeuert.
    Wenn es weiterer Beweise bedarf, dass die Geschehnisse in voller Kenntnis und vollem Bewusstsein der Protagonisten stattfand und bis heute (und wahrscheinlich noch lange in die Zukunft) stattfinden, dann ist dies ein weiteres Glied in der langen Beweiskette.

  4. Fragolin

    Nachtrag: Übrigens beklagt sich dieser unsägliche Mensch nicht etwa darüber, dass diese kriminellen Gestalten überhaupt nach Deutschland geschaufelt werden, sondern nur, dass die nicht in andere Bundesländer geschafft werden. Wellkamm und Halleluja, aber haltet mir das Pack vom Hals – das ist eine Einstellung die weit ekliger ist als die jener, die dafür plädieren, kriminelle “Nafris” sofort zu repatriieren oder anders von der deutschen Zivilgesellschaft fern zu halten.

  5. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Dass der politische Chef einer Behörde für die Vorgänge in seinem Amtsbereich auch verantwortlich sein könnte ist ein Konzept, was in den Köpfen dieser Leute nicht verstanden wird. Deshalb hat Jäger nach seinen Fehlern und Lügen auch seinen Polizeichef als Bauernopfer geschlachtet anstatt sofort seine Ämter niederzulegen. Das Totalversagen vor einem Jahr hätte eigentlich Kraft, Jäger und reker ihre Ämter kosten müssen, aber stattdessen haben die ein paar Untergebene dem rachelüsternen Pöbel zum Fraß vorgeworfen und sich hinter dummdreisten Aussagen verschanzt.

  6. mariuslupus

    Für einen Beamten dieser Behörde ist es nicht empfehlenswert zuviel zu fragen. Fragen nach der Herkunft, evtl. sogar Personalien, oder sogar seinen Alter, oder er könnte vielleicht nachfragen,ob über den Antragssteller nicht bereits etwas bekannt ist, könnten seine Beamtenlaufbahn gefährden. Der Beamte, als gelernter Befehlsmpfänger, wird doch nichts unternehmen um seine Befehlsgeber zu erzürnen. Die Befehlsgeber haben sich die grösste Mühe gegeben so viel Safris, Ifris, Afris , völlig unkontrolliert ins Land zu schaufeln. Ist gefährlich nicht mitzumachen.
    Schon wieder diese Befehlsempfänger Mentalität, ich bin nur ein kleines Rad, würde ich es nicht machen, kommt jemand anderer. Diese Mentalität wurde nach einer nicht so grossen Zeit, vielen kleinen Leuten vorgeworfen, jetzt ist die Wiedergeburt dieser Haltung wieder da.

  7. Mona Rieboldt

    Das Amt für Migration wusste sehr wohl, dass viele Asylanten gefälschte Papiere hatten, schon in der Türkei konnte man gefälschte syrische Papiere kaufen. Keiner wurde vom Amt für Migration deswegen angezeigt. Die Politiker, vor allem Merkel und ihre Leute, wollten das nicht und haben es verhindert. Und auf keinen Fall sollte das an die Öffentlichkeit kommen. Inzwischen kommt immer mehr ans Licht.

  8. Falke

    Was? “Mit Asylanten aus Marokko und Algerien gibt es oft Probleme”? Und das aus dem Munde eines SPD-Mitglieds? Das ist doch ein unzulässiger Generalverdacht und außerdem voll rassistisch! Ganz abgesehen davon: Wieso bekommen Marokkaner und Algerier Asyl? Wieso werden Asylanträge aus diesen Ländern überhaupt entgegengenommen? Der Krieg in Syrien (der ja als Grund, oder eher Vorwand), für die Gewährung von Asyl dient, ist ja wohl Tausende km entfernt. Und weiters: Wer seine Identität nicht zweifelsfrei nachweisen kann oder gar eine falsche angibt, ist postwendend abzuschieben. Ist aber wohl ein frommer Wunsch.

  9. Mona Rieboldt

    Falke
    Asylanträge müssen hier alle angenommen werden, gesetzliche Bestimmung. Die Asylanträge von Marokkanern, Algeriern werden nicht anerkannt, aber bleiben dürfen sie dennoch und bekommen auch finanzielle Unterstützung. Zurückschicken geht angeblich nicht, weil diese Länder ihre Leute nicht aufnehmen wollen. Da sie fast alle kriminell sind, kann ich die Länder verstehen, außerdem sind Länder in Nordafrika froh, den Überschuss an jungen Männern los zu sein, die sonst für Unruhe sorgen.

    Es ist aber offensichtlich von Merkel und Co nicht gewünscht, Marokko etc. unter Druck zu setzen, Gelder zu sperren, die diese Länder ja bekommen.

  10. mariuslupus

    @Mona Riebold
    Augenwischerei. Dieser Staat kümmert sich nicht um bestehende Gesetze, dafür erfinden die Obrigkeiten, neue Gesetze, die mit ihren Intentionen konform sind.

  11. Johannes

    Es gibt Menschen die zurecht sagen die Genfer Flüchtlingskonvention muß, da sie nun einmal unterschrieben wurde und man sich ihr vertraglich verpflichtet hat auf Punkt und Beistrich eingehalten werden.

    Wenn man also sich dieser Konvention weiterhin verpflichtet fühlt so sitzt man seit dem Jahr 2015 in einer fatalen weil auf Dauer letalen Falle.

    Die sogenannten Flüchtlingsströme sind nämlich andere geworden als es bei Abschluß der Konventionen jemals vorhersehbar war. Wir haben es mit der seit Jahren erwarteten weil vorhersehbaren größten Völkerwanderung in der Geschichte der Menschheit zu tun. Allein die Ausreisewilligen aus Afrika einem Kontinent der im Moment eine Bevölkerungsexplosion ungeahnten Ausmaßes erlebt würde wenn es nur um Zuwanderung allein ginge eine ähnliche Wirkung auf Europa haben wie die Bilder die wir beim letzten Tsunami in Japan noch im Kopf haben bewirken. (bildlich gesprochen)

    Diese Masse an Millionen kann unmöglich aufgenommen werden ohne das Europa daran zugrunde geht. So viele Arbeitsplätze gibt es gar nicht und die Sozialausgaben sind schon längst über ihre Grenzen weit hinaus.
    Nur mehr durch Schulden kann Europa seine Sozialzahlungen an Inn und Ausländer bewältigen und täglich nähern wir uns schneller dem Zusammenbruch ala Griechenland.

    Was aber an dieser problematischen unbewältigbaren Aufgabe noch erschwerend dazu kommt ist, daß wir zeitgleich eine Islamisierung aus dem Osten zulassen und so zwei Fronten im eigenen europäischen Territorium zulassen die sich für immer mehr Menschen so anfühlt als würden sie zwischen zwei Blöcken zerdrückt.

    Wir müssen uns befreien von Vorschriften die unseren europäischen Frieden, früher hätte ich gesagt lang- jetzt sage ich im vollen Ernst kurzfristig zerstören werden.

  12. mariuslupus

    @Johannes
    Die Genfer Konvention ist kein Freibrief, um sich selbst als Flüchtling zu bezeichnen, und von diesen Status zu profitieren.
    Die aufnehmende Staaten sind, entgegen der Praxis des unkontrollierten Zugangs, verpflichet zu prüfen, ob es sich beim Antragssteller, nicht um einen Kriegsverbrecher handelt. Dieser Grundsatz wurde von der EU vollumfänglich ignoriert.
    Die Flüchtlinge haben die Gesetze des Staates der sie aufgenommen hat, zu befolgen. Trifft auf die gängige Praxuis nicht zu. Die aufnehmenden Staaten der EU haben weitgehend auf die Durchsetzung der geltenden Gesetze, gegenüber den Flüchtlinge verzichtet.
    Den Flüchtingsstatus verliert wer das Land aus dem er geflüchtet ist wieder besucht, betritt. Wird auch nicht durchgesetzt. Die Reisetätigkeit der Asylanten zwischen den Aufnahmeländern und ihren Herkunftsland, ist eine tolerierte und sogar von den Behörden des Aufnahmelandes unterstützte Praxis.

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