Die Auslöschung der bürgerlichen Welt

“…Die Ausrottung des Rauchens und die Ausgrenzung der Raucher aus der Gemeinschaft der Kultivierten ist die Manifestation einer epochalen soziologischen Umwälzung, die seit Jahrzehnten im Gange ist und die nun in wachsender Beschleunigung ihrer Vollendung zustrebt: die Auslöschung der bürgerlichen Welt, ihrer Wertmaßstäbe und ihres sozialen Habitus….” (Kluger Essay in der “Welt”)

46 comments

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  2. Thomas Braun

    Einfach nur ein lächerlicher Zeitungsartikel und eines Zentralorgans des Neoliberalismus schlicht unwürdig!

    Zum Hundertsten Mal:
    Anders als alle anderen ungesunden, selbstzerstörerischen Angewohnheiten der Menschen wie zB fett essen, saufen, naschen, keine sportliche Bewegung machen usw., hat Rauchen eine unmittelbare Auswirkung auf alle anderen Menschen in unmittelbarer Umgebung des Rauchers: Es stinkt bestialisch, nimmt einem die Luft zum Atmen, ist ungesund, lässt die Augen tränen und bleibt als Gestank im Gewand stundenlang hängen. Wenn sich einer am Nebentisch die 4. Stelze hineinzieht, hat das auf mich keinerlei Auswirkung. Raucht er sich eine an, dann schon.

    Ist das wirklich so schwer zu begreifen???

    Außerdem: Niemand will das Rauchen allein im stillen (Raucher)kämmerlein verbieten. Aber in Umgebung nichtrauchender Menschen ist es einfach nur rücksichtslos. Wir furzen schließlich in Gesellschaft auch nicht genussvoll durch die Gegend.

  3. Thomas Holzer

    @Thomas Braun
    Sie scheinen es nicht verstehen zu wollen!
    Niemand wird gezwungen, wissentlich ein Raucherlokal aufzusuchen. Niemand wird gezwungen, mit Rauchern in Kontakt zu treten. Kein Nichtraucher wird gezwungen, in einem Raucherlokal zu arbeiten.
    Den Gestank und Inhalt der Auspuffgase des Straßenverkehrs nehmen Sie jedoch nonchalant hin, da ist die Gesundheit unwichtig, da braucht man die Kinder vor diesen Giften noch zu schützen.

    Außerdem: es wurde schon angedacht, Rauchen sowohl in Fahrzeugen als auch in Wohnungen, welche von Eltern mit Kindern bewohnt werden, per Gesetz zu verbieten.

    Man sollte den Anfängen wehren!

  4. Christian Weiss

    Rauchen dort zu verbieten, wo der Besitzer – der Kneipenwirt – es von sich aus ausdrücklich erlaubt hat, wiederspricht gegen die liberalen Ideale der Eigentumsgarantie und der Wirtschaftsfreiheit. Rauchverbote sind was für Müslifaschisten und Tofu-Talibane und sicher nichts, zu was sich Liberale zum angeblichen Schutz Dritter hinreissen lassen sollten.

    Zudem sollten gerade die hochinnovativen Bürgersäckelanzapfer froh um jeden Raucher sein. So werden beispielsweise in der Schweiz die Einnahmen aus der Tabaksteuern zu einem gewichtigen Teil für die Alters- und Hinterbliebenenversicherung aufgewendet, obwohl die Raucher gerade diese Kasse wegen ihrer geringeren Lebenserwartung weniger belasten. Klassische staatliche Umverteilung also. Daneben gibt es natürlich auch noch ein Präventionskässchen, das gefüllt werden will, und, wie es sich ja so schizophren-staatlich gehört, auch noch eine Kostenstelle “Förderung inländischer Tabakanbau”.
    Es ist übrigens auch ziemlich umstritten, ob Raucher tatsächlich höhere Gesundheitskosten verursachen. Richtig teuer werden im Gesundheitswesen die Hochbetagten und dort ist der Raucheranteil für gewöhnlich eher gering. Während die 66 bis 70-jährigen in der Schweiz 2010 4844 Mio. Franken kosteten, mussten für die (weniger zahlreichen) 81 – 85-jährigen 5398 Mio. aufgewendet werden. Oder pro Kopf 66-70: 12843 Franken. 81 – 85: 30’017 Franken. 65’605 Franken pro Kopf sind es bei den 91 bis 95-jährigen.
    Die Verringerung der Lebenserwartung für Raucher soll übrigens laut Wikipedia 10 bis 18 Jahre betragen. Wer echte Solidarität mit seinen steuerzahlenden und Sozialabgaben leistenden Mitmenschen demonstrieren will, lässt es also ordentlich qualmen.

  5. Christian Peter

    Schwacher Artikel. Rauchverbote dienen nicht der Einschränkung (wie allzu häufig fälschlich behauptet) sondern ganz im Gegenteil der Verwirklichung von Freiheit, des Freiheitsanspruchs der Nichtraucher, von Rauchern nicht in unzumutbarer Weise beeinträchtigt zu werden.

    “Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt.”
    “Die Freiheit besteht darin, alles tun zu dürfen, was anderen nicht schadet.”
    “Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung verstößt.” (Art. 2 Grundgesetz).

  6. Nashwin Fuller

    @Thomas Holzer
    @Christian Weiss

    Ich verstehe nicht, was Rauchverbote so besonders macht, dass man ein “Wehret den Anfängen” raunen müsste.
    Ein Rauchverbot wäre nichts anderes als die vielen anderen Vorschriften, die bereits jetzt für Gaststätten gelten. Niemand wirft sich für die Abschaffung der genauso Eigentum und Wirtschaftsfreiheit einschränkende Bauordnung, vom Marktamt kontrollierte Hygienevorschriften oder die Vielzahl an Arbeitnehmerschutzbestimmungen mit soviel Verve ins Zeug wie für die Verhinderung dieses – in Wahrheit vergleichsweise wenig einschränkende – Rauchverbot.

    Aus libertärer Sicht müsste man nicht für die Abschaffung aller Schutzbestimmungen (zB Keimfreiheit in der Küche) sein? Denn schließlich kann doch der mündige Kunde wählen, ob er in einem verdreckten oder hygienischen Mindeststandards entsprechenden Lokal konsumieren will. Warum sollte sich der Staat da überhaupt einmischen?

    Rauchverbote sind nur ein weiteres kleines Mosaiksteinchen, aber sicher nicht die große Gefahr für den Untergang der freien Welt und schon gar kein Anfang. Wer dieses Thema so hochstilisiert, dessen Gedanken müssen schon sehr vernebelt sein.

    Was die volkswirtschaftliche Seite betrifft, hat sich die Weltbank viele Jahre mit dem Thema beschäftigt und einige Studien publiziert. Kurz gesagt: In entwickelten Länder ist das Rauchen bestenfalls neutral, was Kosten und “Nutzen” betrifft, in der Regel allerdings negativ. In Entwicklungsländern ist die Raucherepidimie eine ökonomische Katastrophe, da sehr früh zu rauchen begonnen wird und die ersten Gesundheitsschäden bereits im Erwerbsalter eintreten.
    Was Sie bei Ihrem Beispiel vergessen haben zu erwähnen, ist, dass der Raucher zwar 10 Jahre früher stirbt, allerding die 5-10 Jahre davor bereits eine Belastung für das Gesundheitssystem ist. Raucher sterben in der Regel nicht plötzlich, sondern nach langen schmerzhaften und behandlungsintensiven Krankheitsverläufen (COPD, “Raucherbeine”, verschiedene Krebsarten, Herz- Kreislauferkrankungen, etc.).

    Zigaretten (und um die geht es ja überwiegend) sind das industrielle Massenprodukt schlechthin und fanden erst durch die industrielle Revolution Verbreitung. Überhaupt ist das Rauchen als Massenphänomen erst im 19. und frühen 20. Jahrhundert entstanden. Der Zusammenhang mit der deutlich älteren bürgerlichen Idee, die durch Rauchverbote angeblich in Gefahr gerät, erschließt sich mir historisch überhaupt nicht.

    Insgesamt scheint mir das ein Thema zu sein, dass von beiden Seiten der Debatte mit Symbolen, Emotionen und Bedeutungen aufgeladen wird, die bei einer sachlichen Betrachtung eigentlich dort nicht hingehören.

  7. Christian Weiss

    @ Christian Peter: “Die Freiheit des Einzelnen hört dort auf, wo die Freiheit des Anderen beginnt” taugt als Freiheitskonzept nur sehr bedingt. Maximale Freiheit erwächst vor allem auch daraus, dass man sich gegenseitig Freiräume einräumt. Das zeigt sich zum Beispiel beim Thema “nächtliche Ruhestörung”. Würden wir hier immer und durchgehend und felsenfest an einer 22-Uhr-Nachtruhe festhalten, weil die Freiheit des Vormitternachtsschlafes ein Grundrecht ist, würde jede fröhliche und ausgelassene Gartenparty und jedes Volksfest, was Tausende und Abertausende als echtes Bedürfnis freier Entfaltung ansehen, der Nichtdurchführbarkeit zum Opfer fallen.

    Und der von Ihnen reklamierte Freiheitsanspruch der Nichtraucher, durch Raucher nicht belästigt zu werden, ist zudem ein Hohn, wenn es sich beim Ort der Belästigung um eine vormalige Raucherkneipe gehandelt hat, wo keiner rein musste, die aber Treffpunkt von Personen war, die in freiheitlicher Art und Weise dem Konsum ihres Genussmittels frönen wollten. Auf Ihrer Argumentationsebene könnte man Schritttempo auf Autobahnen als Freiheitsmassnahme verkaufen, damit die Fussgänger endlich ihrem Freiheitsbedürfnis nachkommen können und dort ungefährlich spazieren dürfen.

  8. Lodur

    “Rauchen dort zu verbieten, wo der Besitzer – der Kneipenwirt – es von sich aus ausdrücklich erlaubt hat, wiederspricht gegen die liberalen Ideale der Eigentumsgarantie und der Wirtschaftsfreiheit. Rauchverbote sind was für Müslifaschisten und Tofu-Talibane und sicher nichts, zu was sich Liberale zum angeblichen Schutz Dritter hinreissen lassen sollten.”

    Liberale favorisieren eben Gesellschaftssysteme, in denen die einen auf Kosten der anderen leben. So wie in der kapitalistischen Marktwirtschaft. Das bezeichnen sie dann als “Freiheit”. Obwohl das ja auch eine Art von “Freiheit” ist, nämlich die, rücksichtslos zu Lasten anderer zu leben. Übrigens bin ich Raucher und trete für den Nichtraucherschutz ein. Warum sollen andere gezwungen sein, sich wegen meines Lasters einem Gesundheitsrisiko auszusetzen?

  9. Christian Weiss

    Noch als Nachtrag: Dass militante Nichtraucher so auf einem Rauchverbot beharren, das in einer Lokalität gilt, in der sie kaum auftauchen, zeugt nicht nur von einem seltsamen Freiheitsbegriff, sondern auch von einer seltsamen Einstellung zur Freiheit. Freiheit ist nämlich fast immer mit Gefahren verbunden. Spass macht, was gefährlich ist. Ausgesprochen ärgerlich halt für den Tofu-Taliban und den Aloe-Vera-Ayatollah, dem der Spass verwehrt bleibt, weil er sich den Gefahren ausgelassenen Konsums nicht stellen will. Und so muss er dann wohl aus purem Neid und Missgunst die gesellige und verqualmte Kneipe an der Ecke, in die er aus Gründen der eigenen Neurose nicht rein kann, mit Verboten belegen.
    Ich kenne die Verhältnisse in der Schweiz, wo Rauchen in den meisten Kantonen in Fumoirs noch erlaubt ist. Die sind nicht selten zum Bersten voll, während die Nichtraucherbereiche der Bars nur mager frequentiert sind. Diejenigen Nichtraucher, die das Rauchverbot einst in Volksabstimmungen befürwortet haben, bleiben immer noch zuhause. Jene, die dagegen waren, sitzen bei den Rauchern im Fumoir, weil sie ja nicht vereinsamen wollen.

  10. Thomas Holzer

    @ Nashwin Fuller
    “Rauchverbote sind nur ein weiteres kleines Mosaiksteinchen,”

    Sie schreiben es, und viele, viele weitere kleine Mosaiksteinchen ergeben schlußendlich ein fertiges, die Privatautonomie vernichtendes, ganz demokratisch entstandenes, sozialistisches Ganzes.
    Rauchverbote. Solariumverbote, Schönheitsoperationenverbote, Radfahrhelmpflichten, direkter europäischer Datenaustausch, Abschaffung des Bankgeheimnisses, in Bälde Abschaffung des Bargeldes, Ganztagsschulpflicht, zusätzliche Kindergartenbesuchspflicht etc. etc. etc; alles nur kleine weitere Mosaiksteinchen……

    Es ist schon zu spät, um den Anfängen zu wehren, LEIDER!!

  11. Christian Weiss

    @Nashwin Fuller: Die Bedrohung, die im Rauchverbot liegt, ist genau die schleichende Bevormundung der Bürger in allen Lebensbereichen. Mit dem Gesundheitsargument wird Schritt für Schritt alles reglementiert. Studien werden beigezogen, die von einer Präventionsindustrie in Auftrag gegeben werden, die den Schrecken aufrecht erhalten will, aber seltsamerweise nie für Totalverbote eintritt. “Es sollen schon alle Rauchen dürfen, die wollen”, hört man in der Schweiz sogar von den Vertretern der Lungenliga – einem Lobbyverband gegen Lungenkrankheiten. Gleichzeitig wird die Tabaksteuer auch dazu verwendet, den Tabakanbau zu subventionieren. Lustigerweise will man aber dem Bürger genau dort das Rauchen verbieten, wo es eben genau und ausdrücklich hingehört: In die Feierabendgeselligkeit.

    Dass auf ein Verbot das nächste kommt, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Auf das vom Schweizer Parlament als Reaktion auf einzelne kantonale Rauchverbote lancierte Rauchverbot mit Raucherlaubnis im Fumoir hat ein prominenter “Tierrechtler” gefordert, er wolle in Restaurants nicht mehr durch den Geruch von Fleisch belästigt werden. Der Wahnsinn zieht seinen Lauf. Wir sind auf dem Weg in die von Gesundbetern, Esoterikern und anderen lebensfeindlichen Genossen verordnete Volksaskese, die nur noch Magerkost, Energiespargeräte, Tempo 30 und Freizeitbeschäftigungen ohne jede Umweltbelastung zulässt. Der Tag, an dem Menschen mit einem Chip im Handgelenk ausgerüstet werden, der an der Supermarktkasse Alarm auslöst, wenn sie etwas aufs Warenförderband gelegt haben, dass sie wegen ihres Cholesterinspiegels nicht essen dürfen, und dazu führt, dass ein Vertreter des Gesundheitsamtes zur hornenden und heulenden Kasse läuft, um betreffenden Kunden zu massregeln und ihm eine Ernährungsberatung zu verpassen… – dieser Tag ist nicht mehr fern.

    Ergänzend sei zu sagen, dass ich die Hygiene-Bestimmungen, wie sie beispielsweise in der Schweizer Gastronomie herrschen, vielfach als zu weitgehend erachte. Sie vergrössern ohne wirklichen Sicherheitsgewinn für den Kunden den Aufwand für den Gastwirten, was sich dann wieder bei den Preisen niederschlägt. Die Angelegenheit wird teuer, die Leute gehen seltener in die Gaststätten und am Schluss hat das angestellte Personal schlechte Löhne.
    Ein Unterschied zwischen Rauchverbot und Gesundheits- und Hygienebestimmungen bleibt aber: Ob in einer Kneipe geraucht wird, merke ich sofort. Ob die Küche eine biochemische Zeitbombe ist, sehe ich nicht.

  12. Rennziege

    5. September 2013 – 14:51- Christian Weiss
    “Jene, die dagegen waren”, schreiben Sie, “sitzen bei den Rauchern im Fumoir, weil sie ja nicht vereinsamen wollen.”
    Ein wahrer Satz, der sich auch in Hamburg bestätigt. (In Deutschland sind die Passivraucher-Gesetze, wie depperterweise auch z.B. Schulen und Unis, Ländersache.)
    Die heftig frequentierten “Zwick”-Musikkneipen, in HH gibt’s drei davon, wandelten sich zu Nichtraucherlokalen, als der Hamburger Senat beschloss, ein totales Rauchverbot in Lokalen mit Küche zu verordnen. In der Folge hatten die “Zwick”-Besitzer gewaltige Umsatzeinbußen.

    Was tun? Die Burschen schafften ihre Küchen und Köche ab, bieten nur nur noch vorgefertigte kalte Snacks an (Soleier, Buletten, Chips, belegte Schrippen und so; das erlaubt das Gesetz) … und die Schlangen vor ihren Lokalen sind länger denn je.

    Ich füge hinzu, dass sie sich von ihrem Küchenpersonal nur unter Tränen getrennt haben, aber anders wären sie über’n Stingel gegangen. Es wird viele Gutmenschen verblüffen, dass sie auch Arbeitsplätze vernichten. Deren Fehlen sie anschließend lauthals beweinen.

  13. gms

    Fuller,

    > Ein Rauchverbot wäre nichts anderes als die vielen anderen Vorschriften, die bereits jetzt für Gaststätten gelten.

    Wieso verwenden Sie den Konkunktiv? Wäre es nichts anderes, oder /ist/ es nichts anderes? Faktum ist ja, wonach dieses Verbot bei vielen Gaststätten bereits jetzt greift.
    Wenn man also schon in der Möglichkeitsform schreibt, muß auch der entsprechende Kontext geliefert werden. Auf gut Deutsch: “Ein Rauchverbot wäre nichts anderes als die vielen anderen Vorschriften [f.GS.] in einer Gesellschaft, die jeglichen Sinn für das rechte Maß verloren hat.”

    Fraglos sind auch alle anderen bestehenden Vorschriften für Wirte im Umgang mit deren Gäste mit Prinzipien von Freiheit und Selbtverantwortung unvereinbar und daher sehr wohl Ziel liberaler Kritik. Diese Kritik wird aber in milder Form geübt, zumal diese Auflagen liberale Grundsätze zwar verletzen, aber zugleich noch ein Mindestmaß an Nachvollziehbarkeit beinhalten.
    Schädliche Keime auf dem Teller und im Essen sind für den Kunden unmittelbar nicht erkennbar. Zu behaupten, dies träfe auf Rauchschwaden ebenso zu, ist aber völlig absurd.

    Wie geht es weiter? — Folgt man dem strunzdummen Ist-ja-nichts anderes-Prinzip, könnte man Lokale beliebig gängeln, und etwa ein Milchausgabeverbot verhängen, haben viele Menschen doch eine Laktoseunverträglichkeit. Wer in ein Lokal geht, muß davor bewahrt werden, sich Milch zu bestellen, die ihm nicht bekommt. Diese Liste ist beliebig verlängerbar, einziges Kriterium hierbei ist die Tatsache, damit Menschen zu bevormunden, trivialst erkennbare Fehler nicht zu begehen.

    Unter der Annahme, das Bürgerliche beinhalte das Streben nach dem rechten Maß, so nennt der “Welt”-Artikel Rauchverbote in diesem Zusammenhang zutreffend eine Aushöhlung bürgerlicher Eigenheiten. Daß bei dieser Aushöhlung konsequent der typisch linke Schuhlöffel verwendet wird, demzufolge ein neues Verbot mit der Existenz bereits bestehender begründet wird, überrascht niemanden der weiß, wie Sozialisten denken und für ihre Gesellschaftsklempnerei operieren.

  14. Thomas Holzer

    @Rennziege
    und die von Ihnen angeführten vorgefertigten Snacks sind sicherlich absolut gesund 😉
    Da eröffnet sich wieder ein neues Betätigungsfeld für die Gesundheitsbehörden: ungesunde, fettmachende etc, Snacks verbieten und das Verbot durch das Ordnungsamt stengstens kontrollieren. Das Betätigungsfeld unserer Bevormunder ist wahrlich unbeschränkt

  15. Thomas Holzer

    @Rennziege
    und die von Ihnen angeführten vorgefertigten Snacks sind sicherlich absolut gesund 😉
    Da eröffnet sich wieder ein neues Betätigungsfeld für die Gesundheitsbehörden: ungesunde, fettmachende etc, Snacks verbieten und das Verbot durch das Ordnungsamt strengstens kontrollieren. Das Betätigungsfeld unserer Bevormunder ist wahrlich unbeschränkt

  16. Christian Peter

    @thomas holzer

    hören Sie doch auf mit diesem Stumpfsinn, ist ja schlimmer als in einem Kindergarten. Rauchverbote (und andere von Ihnen genanten Verbote) haben weder etwas mit Einschränkung der Privatautonomie (Angelegenheit des öffentlichen Rechts, nicht des zivilen Rechts) noch etwas mit Sozialismus zu tun.

    http://archiv.jura.uni-saarland.de/projekte/Bibliothek/text.php?id=147

    Informieren Sie sich bitte, bevor Sie Begriffe verwenden, die Sie nicht verstehen.

  17. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    Wer in diesem Zusammenhang was nicht versteht, lasse ich mal dahin gestellt; ich möchte Ihnen nicht, im Gegensatz zu Ihnen, persönlich zu nahe treten.

    p.s.: erlaube mir jedoch die Frage zu stellen: Seit wann ist z.B. der Besuch eines Solariums eine Angelegenheit des öffentlichen Rechtes?

  18. Rennziege

    5. September 2013 – 15:45 – Thomas Holzer
    “… und die von Ihnen angeführten vorgefertigten Snacks sind sicherlich absolut gesund.”
    Freilich sind sie das. Ein altmodischer Kärntner Speck aus dem Lieser- oder Maltatal hält ja ebenfalls unbegrenzt, bei Raumtemperatur. Weil von persönlich bekannten Schweinen stammend, nach uralten Rezepten getränkt und laaangsam geräuchert, wochenlang. Man schaue sich die pumperlg’sunden Bauern an, die ihn noch verkaufen… meist eh nur noch an Freunde. Wenn dieser Speck nicht g’sund is’, trotz (oder gerade wegen) ~35% Fettgehalt, dann fress’ ich die Unterwäsche der Eva Glawischnig, verfeinert durch nachhaltig erzeugten Balsamico. (Nicht aber die des Herrn Pilz.)

    P.S.: Das langsame Räuchern der Buletten durch das p.t. qualmende “Zwick”-Stammpublikum kann mit den Rezepten der Kärntner Täler freilich nicht mithalten. Vor kurzem eine genossen; ist zwar kein faschiertes Laberl (kärntnerisch: Labele) der k.u.k. Tradition, lässt unsereine aber bis zum nächsten Morgen überleben.

  19. Rennziege

    5. September 2013 – 15:59 — Christian Peter
    Küss’ die Hand, Herr Kerkermeister!
    Wer die schwächste Uni Deutschlands zitiert, noch dazu mit einem längst obsoleten Papierchen von anno 1984, mag Stumpfsinn verbreiten, solange er lustig ist. Aber anderen Mitmenschen Stumpfsinn vorzuwerfen, ist angesichts Ihrer mageren Informationslage etwas gewagt, mit Verlaub.

  20. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Wenn Sie derlei Leckereien meinen, darf ich Ihnen bedingungslos zustimmen!
    Die Frage die wir uns jedoch stellen sollten: Wie lange noch werden diese unsere Bauern diese Spezialitäten am Hof herstellen und ab Hof verkaufen dürfen? Die EU mit ihren sogenannten Hygienevorschriften wird leider Gottes diesem Tun auch bald einen Riegel mittels Richtlinie vorschieben

  21. Thomas Braun

    @Thomas Holzer
    Bitte nicht bös sein, aber Ihre Argumentation ist absurd (bin sonst übrigens sehr häufig Ihrer Meinung)!
    Nach Ihrer Logik könnte man auch sagen, kein Mordopfer ist gezwungen durch eine finstere Seitengasse zu gehen. Wollen Sie deshalb Mord in finsteren Seitengassen straffrei stellen?

    Kein überführter Fußgänger wurde gezwungen eine stark frequentierte Straße zu queren. Selber schuld!

    Und wir haben es doch Jahrzehnte erlebt was passiert, wenn Rauchen in Lokalen und am Arbeitsplatz nicht verboten wird. Es wird einfach überall von einer Minderheit zu Lasten einer Mehrheit geraucht. Raucher nehmen einfach keine Rücksicht. Wie auch? Sie müssen ja rauchen, weil sie süchtig sind. Kann man doch überall beobachten, wenn sie mit eingezogenen Nacken im kalten Wind vor irgendwelchen Büro-Eingängen stehen und “genussvoll” dem Kulturgut Rauchen frönen. Geh bitte!

  22. Thomas Holzer

    @Thomas Braun
    no worries, warum soll ich böse sein?! 🙂
    in medias res:
    das Einfachste wäre doch, jedem Betreiber einer Lokalität freizustellen, ob er diese als Raucher, Nichtraucher oder Beides (mit getrennten Räumlichkeiten) führt.
    Entsprechende Kennzeichnung am Eingang, und sowohl des Lesens mächtige Raucher und Nichtraucher sollten eigentlich kein Problem haben, die ihnen entsprechenden Lokale aufzusuchen.
    Die Argumentation der WK, daß nur durch ein totales Rauchverbot “Wettbewerbs”gerechtigkeit”/”gleichheit” vorhanden wäre, ist insofern -meiner Meinung nach falsch- weil dann könnte man auch argumentieren, daß z.B. der Verkauf verschiedener Biere/Mineralwässer etc. zu einer Wettbewerbsverzerrung führen würde.

    Noch vor der gesetzlich verordneten Abtrennung des Raucher vom Nichtraucherbereich -vice versa- durfte ich in Wien miterleben, daß sich Mütter mit Kleinkindern anscheinend liebend gerne an dem Tisch des Caféhauses niederließen, welcher dem Raucher nächstgelegen war, und nicht 60 Meter ums Eck davon entfernt….

    Lt. “Christian Peter” habe ich ja ein falsches Verständnis, eine falsche Vorstellung von Privatautonomie, nichtsdestotrotz bin ich davon überzeugt, daß ein Restaurant, Cafe etc. KEINE öffentliche Einrichtung ist

  23. Christian Weiss

    @ Thomas Braun: Mit Verlaub, Ihre Vergleiche hinken nicht nur. Die kommen auf einem Rollstuhl mit blockierten Rädern und platten Reifen daher.
    1. Mord und dunkle Seitengassen. Es legt schon Zeugnis über die hysterische Haltung militanter Nichtraucher ab, wenn man Rauchen mit Mord gleichsetzt. Wenn schon, müsste man im Vergleich mit Rauchverboten fragen, warum es überhaupt noch dunkle Seitengassen geben darf. Dunkel ist gefährlich, weil man im Dunkel stolpern und stürzen könnte. Wer Rauchverbote mit dem Schutz vor Passivrauchen begründet, sollte wohl auch für das Dunkelheitsverbot in Seitengassen sein.
    2. Das Fussgängerbeispiel habe ich schon – in richtigem Zusammenhang – gebracht. Wer das Rauchverbot in Gaststätten mit der Freiheit des Nichtrauchers, dort unverrauchte Luft einatmen zu dürfen, begründet, kann auch eine Autoverbot auf Autobahnen mit der Freiheit des Fussgängers begründen, dort frei spazieren zu dürfen.
    3. Eine Gaststätte ist eben nur sehr begrenzt öffentlicher Raum. Tatsächlich ist es ein von einem Wirt nach seinem Gutdünken gegen Bezahlung (über den Konsum von Getränken und Speisen) zur Verfügung gestellter Raum, den er selber gestaltet, in dem er das Angebot selber festlegt und den er aufmacht, wenn er es für richtig hält. Nur, weil Raucher die besseren Gäste sind und waren und deshalb das Angebot der Wirte massgeblich zu ihren Gunsten beeinflusst haben (Wenn es sich lohnen würde: Es war schon früher nicht verboten, Nichtraucherkneipen zu unterhalten.), ist das keine Rechtfertigung zum Eingriff in das Recht des Wirtes, sein Restaurant zu führen wie er will. Es gibt schliesslich noch ganz andere gastronomische Angebote, die eine Gastwirtschaft auch nicht für jeden zum idealen Aufenthaltsort machen. Hohe Preise verhindern in gewissen Gaststätten, dass Kleinverdiener dort essen und trinken können. In Steakhäusern finden Vegetarier kein Angebot. In einer Pizzeria wird es schnell schwierig, wenn man laktoseintolerant ist. Und nicht zuletzt haben Gaststätten immer mal wieder geschlossen. Da können Sie dann weder als Raucher, noch als Nichtraucher rein, selbst wenn Sie das auf eigene Gefahr hin tun wollen. Brauchen wir deshalb ein Schliessverbot?

  24. Christian Peter

    @thomas holzer

    Rauchverbote stellen keinen Eingriff in die Vertragsfreiheit (Privatautonomie) der Raucher dar (wirken sich lediglich auf die der Gastronomen aus), ebenso keine Helmpflichten und andere von Ihnen genannten Verbote.

    Außerdem findet die Vertragsfreiheit dort ihre Grenzen, wo Interessen der Allgemeinheit oder die Rechte Dritter berührt werden. Einzelinteressen haben übergeordneten Allgemeininteressen zu weichen.

    Zu Ihrer Frage : Selbstverständlich ist Jugendschutz eine Angelegenheit des öffentlichen Rechts.

  25. cmh

    Das Rauchverbot ist sinnvoll, weil es den Rauchern genauso unangenehm ist, wie dem Nichtraucher der Rauch.

    Wie oft habe ich vor Einführung des Rauchverbotes einen Raucher am Nachbartisch gebeten, seine Nachtischzigarette doch erst dann anzuheizen, wenn ich auch mit dem Essen fertig war. Erfolg hatte ich dabei nie. Blöde angeredet wurde ich und aufgefordert, doch irgendwohinzugehen, wo nicht geraucht wird.

    Liebe Raucher, auch Bettnässen kann man sich abgewöhnen.

  26. Christian Weiss

    @cmh : Der Verbotswahn hat in unserer Gesellschaft angefangen, als wir glaubten, man könne schlechte Manieren mit dem Gesetz bekämpfen.

  27. Rennziege

    5. September 2013 – 18:36 – cmh

    San S’ ma net bees, cmh: Selbst in den raucherfreundlichsten Restaurants war es zu allen Zeiten üblich, dass niemand raucht, solange in der näheren Umgebung gegessen wird. Es war schlicht selbstverständlich, ohne vorn irgendeiner Behörde verordnet zu sein. Man benahm sich einfach, und das war ein stillschweigender gesellschaftlicher Konsens.
    Ich war ein kleines Mädchen, als ich das erlebte. Mein Opa rauchte Zigarren wie ein Schlot, was er heute noch tut (Mitte 80 und bei bester Gesundheit, körperlich wie geistig), aber es wäre ihm nie eingefallen, sich eine anzuzünden, wenn jemand in der Nähe isst. Und auch wenn niemand in Sichtweite aß, fragte er die Leute an den Nebentischen stets, ob “es gestattet” sei, in ihrer Nähe zu rauchen.
    Erst wenn das ausstirbt, was man einst in allen Kreisen der Gesellschaft als “Comment” bezeichnete und beachtete, was man schon in der Kinderstube lernte, braucht’s Vorschriften und Gesetze.

    Das Rauchen mit dem Bettnässen zu vergleichen ist allerdings zahlreiche Etagen unter Ihrem Niveau, cmh. Ich hoffe, Sie wohnen in einem Haus mit Lift.

  28. Christian Peter

    Rauchverbote schränken Freiheit nicht ein, sondern verwirklichen Freiheit.

    “Raucher haben das Recht, sich selbst zu töten, aber nicht das Recht, auch andere Menschen mit ihrem Qualm zu töten”, formulierte es der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg treffend.

    Überall dort, wo Werte wie “Freiheit” noch etwas zählen (z.B. USA), gibt es rigorose Rauchverbote.

  29. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    entweder Sie wissen es nicht besser, oder Sie wollen es nicht wissen.

    Ein allgemeines Rauchverbot z.B. in der Gastronomie stellt sehr wohl einen Eingriff in die Privatautonomie dar, weil eben zwei potentielle Vertragspartner per Gesetz daran gehindert werden, einen Vertrag zu schließen. Welche Rechter Dritter werden in diesem Falle beschnitten? Nochmals, niemand wird gezwungen, ein Raucherlokal aufzusuchen, ergo gibt es auch keine Beschneidung von “Rechten der Allgemeinheit und/oder Dritter”

    Und was hat das Verbot, Solarien zu besuchen (für Personen unter einem gewissen Alterslimit) mit Jugendschutz zu tun?
    Man ist nach Ihrer Diktion anscheinend mit 16 schon so reif, seine Stimme -im wahrsten Sinne des Wortes abzugeben- aber man ist nicht so reif, selbst zu entscheiden, ob der Besuch eines Solariums gut oder weniger gut ist.

    Sie haben ja sehr eigenwillige Vorstellungen von Reife und/oder Jugendschutz.
    Ich würde das Wahlalter wieder anheben, eben um des Jugendschutzes willen 🙂

  30. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    p.s.: welches Recht Dritter und/oder der Allgemeinheit wird beschnitten, wenn ein Käufer NICHT eine(sic!) Bankomatkarte in den Schlitz eines Zigarettenautomaten einführt?!
    Der Jugendschutz kann es ja wohl nicht sein, kann sich doch jeder von jedem eine Bankomatkarte ausborgen, um sein angebliches Alter durch Einführen derselben zu “beweisen”.
    Aber ich weiß schon, um diesen bitterbößen Mißbrauch zu verhindern, werden Sie umgehend nach einer flächendeckenden Videoüberwachung aller Zigarettenautomaten in Österreich rufen; ist ja nur der Volksgesundheit geschuldet

  31. perry

    der langen rede kurzer sinn: freiheit ist unteilbar. freiheit ist schwer ertragbar und widersprüchlich. freiheit ist ein wert, der für viele menschen keine bedeutung hat. freiheit erfordert disziplin und einen starken willen.

  32. Christian Weiss

    “Rauchverbote schränken Freiheit nicht ein, sondern verwirklichen Freiheit.” – Und allgemeine Waffenverbote verwirklichen die Freiheit, nicht erschossen zu werden. Fahrverbote verwirklichen die Freiheit, nicht überfahren zu werden. – Klingt für mich nach einem ziemlich pervertierten Freiheitsbegriff. Und Tiere im Zoo sind demnach die freisten Lebewesen überhaupt.

  33. Christian Peter

    @thomas holzer

    Ein Eingriff in die Privatautonomie liegt vor, wenn ein Verbot/Gebot ein privatrechtliches Rechtsgeschäft berührt. Das ist, je nach Ausgestaltung, bei Rauchverboten nur teilweise der Fall.

    Aber wie auch immer : Rauchverbote schränken Freiheit nicht ein, sondern verwirklichen Freiheit.

  34. de Voltaire

    @Christian Weiss, 21:03

    “Und Tiere im Zoo sind demnach die freisten Lebewesen überhaupt.” – Perfekt auf den Punkt gebracht, chapeau.

  35. Christian Peter

    Das linksliberale Gesülze von wegen (Rauch-) Verboten kann man irgendwann nicht mehr hören. Für Recht und Ordnung zu sorgen ist Kernaufgabe des Staates und unabdingbar, um die Freiheit der Bürger zu garantieren.

  36. gms

    Kommissar Pjotr,

    > Das linksliberale Gesülze von wegen (Rauch-) Verboten kann man irgendwann nicht mehr hören. Für Recht
    > und Ordnung zu sorgen ist Kernaufgabe des Staates und unabdingbar, um die Freiheit der Bürger zu garantieren.

    Gäbe es eine physikalische Einheit für die Dichte an innerer Widersprüchlichkeit, so firmierten Ihre Ergüsse in ihrer Gesamtheit im Terra- und Peta-Bereich. Obiger Gesülze-Einlassung ist uneingeschränkt zuzustimmen.
    Da Sie aber nicht den geringsten Tau haben weshalb, ist Ihr Wirken hier einmal mehr das eines Bots, der bar jeglichen Verständnisses Textfragmenten auswirft. Die Hartnäckigkeit und Kürze Ihrer Einlassungen stützen diesen Befund zusätzlich, wonach perpetuierte Idiotie am effizientesten automatisiert produziert wird.

  37. Christian Peter

    Die heutigen “Liberalen” als die Post-68er-Alternativen : Peace, Sex and Drugs lautet schon wieder das Credo.

  38. Rennziege

    6. September 2013 – 15:42 – Christian Peter
    Sie werden immer halblustiger, Towarischtsch. Selbst tibetische Gebetsmühlen wechseln hin und wieder die monotone Lochscheibe, Sie leider nicht. Sie sollten cmh’s Diagnose beherzigen und eine heilsame Auszeit in Bad Ischl nehmen, wie seinerzeit der Kaiser. Oder in Ihrem Fall besser im nach wie vor linientreuen Workuta.

  39. Christian Peter

    @rennziege

    Haben Sie auch sachlich etwas zur Diskussion beizutragen ? Den linksliberalen Antiautoritäts-Schmarren hatten wir doch schon in der Flowerpower- und Hippie – Bewegung.

  40. Rennziege

    6. September 2013 – 18:29 – Christian Peter
    “Haben Sie auch sachlich etwas zur Diskussion beizutragen?”
    Hab’ ich doch reichlich, Onkel! Einfach weiter oben nachlesen.
    Zusammengefasst, damit nicht noch weitere Ihrer Posterfinger dicke Schwielen ansetzen: Meine bescheidene Philosophie ist eng an Friedrich den Großen angelehnt: “Jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden.”
    Das sollten auch Sie Ihren Genossen Mitmenschen zubilligen, anstatt ständig wutschäumend nach neuen Gesetzen, Vorschriften und Maulkörben zu winseln.
    P.S.: Die meisten Raucher und Nichtraucher mit etwas Hirn, Stil und Benimm kommen blendend und harmonisch miteinander aus, ohne dass staatliche Keulen über ihren Schädeln kreisen.

  41. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    erlaube mir, Ihr “libertäres” Weltbild wie folgt zusammenzufassen:
    Abschaffung des “Teilreservesystems”; exzessiver staatlich verordneter “Persönlichkeits- und Jugendschutz”, Todesstrafe (für wen, wäre noch zu klären) Unterstützung der “Die Grünen”, weil ach so liberal und aufgeklärt; bei den Steuern haben Sie anscheinend noch Abstimmungsbedarf; Verbot von Drogen, lasst die Amis dorthin eine Bombe werfen, wo diese es für “richtig” erachten;
    Ansonsten, anscheinend, möglichst viele staatliche Gebote und Verbote, weil ja Personen ohne staatliches Eingreifen unfähig zu sein scheinen, ihre Leben zu “meistern”

  42. Christian Peter

    @thomas holzer

    so viel Unsinn in so wenigen Zeilen, na ja. Außerdem bin ich kein Libertärer, denn Libertarismus ist ein linke (anarchistische) Befreiungsideologie.

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