Die Beirutisierung von Berlin

“……In Berlin sind unter den Augen der Polizei und des Berliner Senats “rechtsfreie Räume” entstanden. Drogendealer und kriminelle Antänzer beherrschen zahlreiche öffentliche Plätze. Weil sie kaum mit Konsequenzen rechnen müssen, gehen die Kriminellen immer aggressiver vor. Geschäftsleute werden bedroht, Frauen sexuell belästigt. Während Bayern eine Null-Toleranz-Linie in Sachen Drogen- und Kleinkriminalität verfolgt, glänzt die Berliner Politik durch Konzeptlosigkeit…..” (interessante Reportage, hier)

7 comments

  1. Ehrenmitglied der ÖBB

    Die Tatsache der rechtsfreien Räume hat H. Buschkowky in seinem Buch “Neukölln ist überall” schon vor Jahren beschrieben.
    Aber die Präpotenz seiner Parteikollegen (SPD) im Berliner Senat “wir brauchen keine Ratschläge eines Stadtteilbürgermeisters” hat verhindert dass etwas unternommen wurde.

  2. cmh

    Die erste Aufgabe ist, den organisierten Sozialismus zu beseitigen.

    Die zweite Aufgabe ist, den Sozialismus in den Hirnen der Politiker aller Parteien zu beseitigen.

    Die meisten anderen Aufgaben sind dann bereits von selber gelöst oder einfach zu lösen. Aufgaben, die nicht oder nur mit hohen Kosten zu lösen sind, wären das auch nicht unter oder nur zu hohen Kosten unter dem Sozialismus.

  3. Falke

    Die Berliner Polizei ist ja voll damit beschäftigt, in dem riesigen Flüchtlingslager auf dem ehemaligen Flughafen Tegel für Ordnung zu sorgen, da kann sie sich nicht noch um die Kriminalität in anderen Stadtteilen kümmern.

  4. aneagle

    Berlin ist Maßstab für die deutsche Entwicklung. Aus öffentlichem Raum wird rechtsfreier Raum, rechtsfreier Raum wird staatlich geduldetes Unrecht und zuletzt ganz Deutschland ein Unrechtsstaat.
    Die Ursache? Eine am Machterhalt orientierte politische Tatenlosigkeit. Tragisch ist die den staatlichen Strukturen eigene unumkehrbare Richtungsdynamik. Kein populistischer Politiker, keine demokratische Partei hinterfragt das Dogma der ökonomisch leichteren, zielorientierten Wählerbestechung. Feigheit ist Trumpf, erfolgreiche Sachpolitik ein Risiko, siehe Schröder und seine Nutznießerin Merkel. Die abgehobene Rautenmutter findet längst nicht mehr zurück in einen Rechts- und Ordnungsstaat. Nicht solange sie mit koalitionärer Zustimmung jenseits der 60% Marke rechnen kann. Bis die medial befeuerte Volksverblendung der deutschen Wähler 50% unterschreitet, ist das Land innerhalb Europas nachhaltig isoliert. Man kann nur auf eine schnelle Wirkung der europäischen Werte hoffen. Damit ist nicht das warnende Beispiel des todgeweihten Schwedens oder die Vernunft der Visegrad -Staaten gemeint, sondern die moderneren europäischen “Werte” des Abendlandes: Knallharter nationaler Egoismus von Europartner Manuel Valls und brachiale Erpressung durch David Cameron sind zuverlässigere Komponenten als das deutsche Wesen. Überlebenstüchtigere jedenfalls.

  5. astuga

    Würdig zum Zitat erhoben zu werden:
    “Aus öffentlichem Raum wird rechtsfreier Raum, rechtsfreier Raum wird staatlich geduldetes Unrecht, und zuletzt (ganz Deutschland) ein Unrechtsstaat.”

  6. Lisa

    Null-Toleranz ist das Richtige, vor allem bei rechtich noch unsicheren Zuwanderern. Für Drogendealer ist es ganz normal, den Einheimischen ( kollaborateure???) den Stoff anzudrehen: sie kennen nichts anderes – wie Bettelkinder, die von klein auf im Trickdiebstahl trainiert werden – und sind dann bass erstaunt, dass sie auch mal verhaftet werden.

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