Die blinde Wut des Tötens

“Seit die Bilder von dem maskierten Henker James Foleys um die Welt gingen, wissen wir: Ein neuer Prototyp des Grauens hat die von Terror und Bürgerkriegen heimgesuchte Welt betreten…..” (Kluger Essay, hier)

6 comments

  1. Rado

    Hab den Artikel gelesen.
    Ups, jetzt musste ich doch ganz kurz an die Gesichtsschleier ihrer Frauen denken.
    pfui pfui pfui tues auch nie wieder. 🙂

  2. FDominicus

    Ganz blöder Titel. Das es soviel Bürgerkriege und Terror gibt hat nicht zufällig etwas mit dem unglaublich praktischen Kampf gegen den Terror zu tun? Glaubt wirklich jemand ohne all die Interventionen in anderen Ländern wären wir so schnell so weit gekommen?

  3. sokrates9

    Man sollte sich auch Gedanken machen über die Computerspieler, die ihre Drohnen bedienen, tausende Kilometer entfernt auf “die Bösen” schießen und wie Manning gezeigt hat äußerst amüsiert Menschen wie Hasen abknallen, um nach Dienstschluß friedlich nach Hause gehen,..

  4. Thomas Holzer

    @sokrates9
    Wenn sich so die ISIS-Soldateska bekämpfen läßt, why not! Immer noch besser, als man schickt Soldaten hin, von denen im direkten Kampf sicherlich nicht wenige abgeschlachtet werden würden

  5. Rado

    @sokrates
    Abgesehen davon, dass man die IS-Krieger dort erkennt und hier nicht (der Typ in Heidenreichstein wird wohl nicht der schlaueste gewesen sein). Kriegführen heißt töten! Idealerweise die Anderen und zwar aus der eigenen Deckung. Das war immer so und wird immer so sein.

  6. dieter

    Manfred Schneider zitiert gerne Nietzsche. Nietzsche aber würde seinen Beitrag als jämmerliche Sklavenmoral zerlegen.

    Die ISIS-Kämpfer zeigen sehr wohl ihr Gesicht. Nur manche jener, die einen westlichen Pass haben, machen sich unkenntlich, um gegebenenfalls später wieder in den Westen kommen zu können. Das ist kühler Pragmatismus und kein Zeichen von Schwäche oder Scham.

    Die ISIS-Leute sind nicht hoffnungslos und sie sind keine Nihilisten. Sie sind erfüllt vor Extase, das Reich Gottes auf Erden zu installieren, Teil eines historischen Moments zu sein und den Willen Gottes zu erfüllen. ISIS ist höchst erfolgreich und seinen Gegnern überlegen. Das muss man zur Kenntnis nehmen.

    Sklavenmoral ist es, diese Tatsache nicht anzuerkennen und stattdessen den Starken irgendwelche psychologischen Unzulänglichkeiten anzudichten. Die Diagnosen “Hoffnungslosigkeit” oder “Perspektivlosigkeit” sind nichts anderes als Freud’sche Projektion der eigenen ohnmächtigen Befindlichkeit auf jene, die gerade eben ihren Willen zur Macht umsetzen.

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