Die Bobo-Mutti als Impfgegnerin

“….Die meisten Impf-Gegner gibt es dort, wo die Reichen und Diplomierten leben. Dass ausgerechnet die Gebildeten so faktenresistent sind, ist absurd. Und hat böse Folgen…” (hier)

9 comments

  1. Herbert Manninger

    Ob gebildet oder eingebildet – es hat mit Intelligenz sowieso nichts zu tun.

  2. Fragolin

    Das ist ein seltsames Phänomen, dass jene, die in ihrem Fachgebiet besser wissen als andere, außerhalb dieses Fachgebietes auch glauben, Besserwisser sein zu müssen.
    Die Lernresistenz ganz besonders von Menschen mit akademischem Background ist in der Fortbildungsbranche Legende.

  3. Christian Peter

    ‘Der Preis ist hoch : Die einst totgesagten Masern leben und gedeihen – mit furchtbaren Folgen’.

    Menschenskind. Masern waren ehemals, als es noch keine Impfungen gab, eine völlig harmlose Kinderkrankheit, die praktisch jeder hatte.

  4. freeman

    Wir haben massenhaft Halbbildung erzeugt. Viel “geisteswissenschaftliches”, etwas “-studies”, Null Naturwissenschaft.
    Aber immer “kritisch” – das ist das wichtigste – aber natürlich nur gegen die “üblichen Verdächtigen”, die Naturwissenschaft, “Industrien” aller Art (seit wann ist das eigentlich ein Schimpfwort?).

    Und dann natürlich das Ende der Religion: Da wurde viel Platz für allen möglichen Schmonzes frei – von Heilsteinen über Homöopathie, Bachblüten & Co zur goldenen Buddhafigur, an die man natürlich nicht glaubt, die aber angeblich trotzdem wirkt…

    Da muß ich – obwohl kein Protestant – Pastor Latzel 100% Recht geben.

  5. Christian Peter

    Selbst als es Impfungen Ende der 60-er Jahre bereits gab, wurden nur Risikogruppen geimpft, da Masern unter normalen Lebensbedingungen als völlig harmlos galten.

    Nicht umsonst empfahl der Impfplan von 1968 :

    ‘Empfohlene Impfung gegen Masern…. im Säuglings- oder Kleinkindesalter bei Kindern, die durch Allgemeinerkrankungen besonders gefährdet sind oder in Heimen wohnen.’

    (Quelle : Infektions-Fibel, Alexander M, Raettig H, 1968, S. 61)

  6. Marianne

    Der Masern Impfhype scheint tatsächlich etwas suspekt. V.a. wenn man das jüngste Impfdesaster näher betrachtet. 100.000 de vielleicht Millionen Grippeimpfungen, weitgehend wirkungslos. Außer Spesen und vielleicht einigen Dutzend Impftoten/Nebenwirkungen absolut nichts gewesen. Warum glauben wir eigentlich, daß Maser Impfungen eine bessere Risk/Benefit Ratio haben?

  7. Rennziege

    6. März 2015 – 13:34 Marianne
    Mit der Influenza haben Sie recht, weil das Grippe-Virus oft unvorhersehbare Mutationen vollführt. Das tut der Masern-Erreger nicht. Die Masern aber sind weitaus gefährlicher und haben eine überzeugend bessere Risk/Benefit-Ratio.

  8. H.Trickler

    Kann es sein, dass Chef Ortner kürzlich geimpft wurde und die gar nicht soo seltenen Nebenwirkungen noch nicht bemerkt hat O_O

  9. Christian Peter

    @H.Trickler

    das kann leicht sein. Immerhin behauptete er in seinem letzten Artikel, der auch noch in der Presse erschien (‘Haben Eltern das Recht, ihre Kinder umzubringen ?’), das 2 von 1000 nicht geimpften Kindern an Masern stürben. In Wirklichkeit sollten es 2 von 1000 erkrankten Kindern sein, was bei etwa 100 Masern – Fällen in Österreich pro Jahr einen gewaltigen Unterschied macht (und auch diese Zahlen stimmen nicht, die Sterblichkeit an Masern wird von den Schweizer Behörden mit 1 : 5000 angegeben).

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