Die Briten pfeifen auf Ökowahn und teure Energiewende

“Großbritanniens Bestellung neuer Atomkraftwerke beweist das Technikvertrauen, das auf der Insel herrscht. Auf eine Ökostrom-Revolution will keiner warten. Und die neue AKW-Technik kann sich auszahlen.” (hier)

5 comments

  1. Christian Peter

    Die Briten pfeifen keineswegs auf Ökologie (woher stammt diese Information ?) setzen aber weiterhin auf Atomkraft, was vernünftig ist, weil es momentan keine gangbaren Alternativen gibt. Es wäre fein, würden in diesem Forum nicht laufend unterschiedliche Sachverhalte vermengt : Ökologie und Atomkraft sind keine Widersprüche, denn aus ökologischer Sicht spricht nichts gegen Kernenergie, denn mit anderen Arten der Energiegewinnung (Kohle, Erdöl, etc.) wird mehr Raubbau an der Natur betrieben.

  2. Reinhard

    @Christian Peter
    Und ergänzend: durch den relativ hohen Urananteil in Kohle bei gleichzeitig nicht vorhandener Abschirmung vor Allem der erhöht radioaktiven Asche strahlen Kohlekraftwerke im Vollbetrieb mehr Radioaktivität in ihre Umgebung aus als die meterdick abgeschirmten Kernkraftwerke. In der Umgebung großer Kohlekraftwerke wurde ein höheres Krebsrisiko erfasst als in der Nähe von Kernkraftwerken.
    Allerdings möchte ich die Problematik der Entsorgung schwer radioaktiver Abfälle nicht unter den Tisch kehren. Im Betrieb sind Atommeiler CO2-neutral und umweltschonend, aber der strahlende Müll, der bleibt, ist ein schweres Problem. Die Natur schluckt das locker; da stören ein paar Mutationen und Krankheiten nur minimal, aber für uns Menschen bleibt die erhöhte Gefahr von Verseuchung und Krebs. Die modernen Anlagen mögen relativ sicher sein, aber es bleibt doch relativ…

  3. begges

    @Reinhard
    Der strahlende Müll ist bei Verwendung der neuesten Reaktortechnik auch nicht mehr so ein schweres Problem, da sich dessen Lagerung auf höchstens 300 Jahre beschränken lässt. Es ist kein nukleares Endlager notwendig:

    http://dual-fluid-reaktor.de/

  4. Rennziege

    22. Oktober 2013 – 16:04 — Reinhard

    “Die modernen Anlagen mögen relativ sicher sein, aber es bleibt doch relativ …”
    Ja, bleibt es. So relativ, dass bald keine strahlenden Reste von Brennstäben anfallen. Und so relativ, dass die heutigen “Endlager” kostbare Energiequellen enthalten, die in Reaktoren der neuen Generation so effektiv genutzt werden, dass die Halbwertzeit des dann in winzigen Mengen verbleibenden Abfalls nur noch Monate anstatt Jahrhunderte währt:
    http://www.physikblog.eu/2011/02/28/das-potential-im-atommuell-nutzen/

    Informationen dieser Art sind in Europa nicht opportun, weshalb sie auch nicht publiziert werden. Und das Geschäft mit diesen Innovationen machen Chinesen, Franzosen und Amis. Deutschland, einst führend auf diesem Gebiet (nicht nur mit Siemens), hat sich ja dem gutmenschlichen Terror gebeugt und ist zu mittelalterlichen Windmühlen zurückgekehrt.
    (Die späte Einsicht, wie idiotisch dieser Schritt war, hat ja auch Peter Löscher seinen Job gekostet. Die rotgrüne Öko-Blutspur, die er bei Siemens hinterließ, kostet Tausende von Arbeitsplätzen.)

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