Die Bürokratie erlebt ihre Brunftzeit

Von | 31. Januar 2021

“… Ich würde gerne wissen, wer sich alle diese Regelungen ausdenkt, wie viele hundert oder tausend Beamte damit beschäftigt sind, Listen aufzustellen, was erlaubt und was verboten ist und welche Ausnahmen wann gelten. Eine innere Stimme sagt mir, dass nicht nur die Pandemie, sondern auch der Kampf gegen sie aus dem Ruder gelaufen ist./ mehr

5 Gedanken zu „Die Bürokratie erlebt ihre Brunftzeit

  1. Wolfgang Niedereder

    Danke für den herzerfrischenden Artikel, das Schmunzeln friert einem zwar einige Minuten nach dem Lesen wieder ein, aber immerhin einige wenige Augenblicke von Amüsement sind ja in diesen Tagen schon eine Seltenheit. Welche Freude am Untergang treibt die Europäer, in besonderer Weise die deutsche Gesellschaft, an? Gibt es für Hypermoral eine späte Belohnung von der wir nichts wissen, oder ist die Untergangssehnsucht a la Nibelungensage die Kernphilosophie der deutschen Gesellschaft? Leider wurde und wird Europa immer wieder davon mitgerissen.

  2. Cora

    Gschniegelt und kampelt treten die Vier vor die Presse und verkündigen den Untertanen einen Lockdown um den anderen. Wenn sie wenigstens das Ergebnis zeitigen würden, für die falschen Ziele ihrer Hybris – Stopp einer Virusausbreitung.
    Ich habe überhaupt kein Verständnis dafür, wenn Politiker beim Friseur waren und gleichzeitig Demonstrationen gegen diesen verrückten Zustand verbieten.
    Wie bereits durchgesickert ist, werden Friseure ab 8. 2. öffnen dürfen. Die Gastronomie und Hotellerie bleiben geschlossen, doch am schlimmsten ist die Nichtrücknahme des Lockdowns für Indoor-Freizeitstätten vulgo Fitneßcenter. Für die Gesundheit in Eigenvorsorge hat die Regierung und das Gesundheitsministerium nach wie vor nichts übrig. Das ist freilich hart, wenn man nicht wie die durchschnittliche Bevölkerung zu Hause über eine privat eingerichtete Fitnesshalle verfügt.
    Womit sich wiedermal zeigt, wer auf den Staat und seine wohlmeinenden Verfügungen vertraut ist der Angeschmierte.

  3. sokrates9

    Auch von den Kultureinrichtungen bis Öffnung von Kinos hört man nichts!
    Regionalkinos haben in der Regel 200 Sitze, zu einer Vorstellung kommen vielleicht 20 Personen. Große Ansteckungsgefahr??
    Alle haben taugliche Konzepte entwickelt, es gibt keine Nachweise dass es in Restaurants zu Clustern gekommen ist, aber die Bevölkerung sekkieren ist höchste Beamtenpflicht. Dazu sinnlose Verordnungen die man selbst nicht einhalten kann, nur der Bürger muss sich danach halten! Polizei kann keinen 2 Meterabstand befolgen, der Bürger wird wie in Innsbruck geschehen niedergeknüppelt weil er gegen “Gesetz” verstößt .Hoffe dass die Gastronomie – in der Mehrheit Kurz Wähler – ihm die Rechnung präsentieren wird!

  4. Falke

    Die Regierung bekagt sich, dass das “Volk” sich nicht an die vorgeschriebenen Maßnahmen hält (und lässt gleichzeitig durchblicken, dass sie deswegen nicht greifen). Hier ist die Erklärung: diese Maßnahmen sind teilweise derart absurd, oft einander sogar widersprechend, und vor allem für einen denkenden Menschen nicht nachvollziehbar, dass man sie ja teilweise als Witz und Satire betrachtet, die man natürlich nicht ernst nehmen kann. Es wäre ja schon v iel gewonnen, wenn die Regierung die Maßnahmen genau begründen und deren Wirksamkeit für alle verständlich erklären würde. Das tut sie aber nicht: sie werden einfach verfügt (oft gleich am nächsten Tag wieder geändert, verschärft oder aufgehoben) und deren Nichtbefolgung unter Strafe gestellt. Das geht vielleicht in China, aber nicht in einem demokratischen Rechtsstaat. Da hat die derzeitige Regierung noch einiges zu lernen; oder (am besten) gleich zurückzutreten.

  5. Nightbird

    @Falke

    Diese Regierung kann nicht zurücktreten.
    Sie steht bereits mit dem Rücken an der Wand!

    Und auf’s dazulernen brauchst Du erst gar nicht zu hoffen. Beamte sind unbestechlich, Deswegen nehmen sie weder Vernunft noch Wissen an.

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