Die Dekade der Vermögensvernichtung

Von | 2. März 2021

„… Seit Jahren wissen wir, dass der Euro nicht funktioniert und zu einer zunehmenden Divergenz führt. Die starken Länder werden stärker, die schwachen, schwächer. Wir wissen auch, dass die Verschuldung der Staaten und zum Teil des Privatsektors zu einer immer größeren Last für die wirtschaftliche Entwicklung werden. Bekannt ist außerdem, dass die verdeckten Verbindlichkeiten der Staaten für Pensionen-, Renten und Gesundheitsversorgung einer alternden Gesellschaft in allen Ländern der EU ein Niveau überschreiten, das einem Mehrfachen des Bruttoinlandsprodukts entspricht.

Wir nähern uns dem Ende eines langen Weges immer höherer Schulden und Versprechen. Wie stets in solchen Situationen wird es zu einer Lösung kommen, die zu Verlusten führt. Aber wer wird die Verluste tragen? mehr hier

3 Gedanken zu „Die Dekade der Vermögensvernichtung

  1. Falke

    „Höchste Zeit, dass die Politik das Thema der Wohlstandssicherung wieder auf die Agenda nimmt!“ Da kann man nur lachen. Die Politik ist derzeit ausschließlich mit Corona und deren neuen Möglichkeiten für die Regierenden befasst: diese haben nämlich den großartigen Nebeneffekt entdeckt, dass sie damit ihre Macht in bis dahin undenkbare Höhen ausweiten können, und das noch dazu unter lautem Applaus einer satten Mehrheit der Bevölkerung. Da sind Dinge wie „Wohlstandssicherung“ oder Ähnliches völlig uninteressant.

  2. dna1

    @Falke
    So ist es, und wenn Corona ausgelutscht ist, dann kommt der Klimawandel.

    Mir wird es immer schlecht, wenn ich Piketty lese oder Vorschläge wie, die EZB könnte doch eine 100 jährige Staatsanleihe mit Nullerkupon zeichnen. Warum nicht eine 1.000 jährige mit einem negativen Kupon von 10% p.a.? Die Staaten könnten nicht nur die Grunderwerbsteuer abschaffen, sondern überhaupt alle Steuern, das wär doch was.

  3. Kluftinger

    @ Falke
    Was Piketty betrifft, mich wundert es immer noch wie man auf diesen Scharlatan der Datefriedhöfe hereinfallen kann?

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