Die Demokratie und der “Starke Mann”

Von | 4. Mai 2017

“Die Konkurserklärung besteht in einer Meinungsumfrage, die der respektable und großkoalitionäre “Zukunftsfonds” zusammen mit dem – eher linken, aber dennoch seriösen – Institut SORA durchgeführt hat. Sie zeigt ein dramatisches Absinken der Wertschätzung der Österreicher für das Funktionieren der Demokratie im letzten Jahrzehnt (2007-2017). Also seit der Rückkehr der SPÖ an die Macht. (hier)

9 Gedanken zu „Die Demokratie und der “Starke Mann”

  1. Thomas Holzer

    “Politik und Medien sind auf läppische Fototermine auf Faschingszeitungsniveau degeneriert”

    Das geht aber schon seit über 20 Jahren so, egal welche Parteienvertreter man ins Visier nimmt; das Niveau ist erbärmlich.

    Man könnte natürlich auch schließen, daß dieses dramatische “Absinken der Wertschätzung der Österreicher für das Funktionieren der Demokratie im letzten Jahrzehnt (2007-2017” damit zusammenhängt, daß die ÖVP noch immer! In Regierungsverantwortung ist, und dieser natürlich, genausowenig wie die SPÖ, gerecht wird 😉

  2. sokrates9

    finde das das totale Versagen der Schulen und Universitäten eine große Schuld am der immer größeren Demokratieversagen hat! Ein Halbalphabet ist doch froh wenn er es schafft auf seinem Handy zwischen ja und nein zu entscheiden! Da gehen komplexere Erwägungen einfach nicht mehr durch!

  3. stiller Mitleser

    Gut, daß Unterberger auch das (immer schon erkennbar) inszenierte Video, das in den sozialen Netzwerken als sooo authentisch gehypt wurde, erwähnt, niemand sonst nämlich tut das, lediglich die Preisverleihung an die Werbeagentur wurde – kommentarlos! – publiziert

  4. sokrates9

    Das Holocaustvideo – bin überzeugt dass die Qualitätspresse darauf voll reingefallen ist! Zumindest in OÖ Nachrichten und Presse waren ein paar Formulierungen von begeisterten VdB Kommentatoren die den Schluss zulassen dass die auch nicht auf kommerzielle Werbung glaubten!

  5. Zaungast

    Demokratie funktioniert doch: Das Volk bekommt, was es mehrheitlich wählt. Und ist bestens repräsentiert, wenn man sich die Gewählten so anschaut.

  6. Dr.Fischer

    Zaungast – “das Volk” – ja, welches??

  7. jaguar

    Könnte es sein, daß derartige periodisch publizierte Umfragen (die Rolle von Auftraggebern betr. Umfrageergebnisse ist bekannt) stets subtile Vorbereitungen auf die nächsten Wahlen mit einem freiheitlichen Spitzenkandidaten sind…..da wird dann ggf. Hofer=Hitler etc. nachgeschoben….und manche Wähler zögern dann doch vor blauer Stimmabgabe…
    Auftraggeber ist ja anscheinend die Großkoalition, die die Furcht vor den Blauen verbindet….

  8. Reini

    In einem übersozialen Staat braucht man kein Politisches Denken. Man wählt den, der einem am Meisten anfüttert. Welcher “Normaldenkender” geht auf ein politisches Schiff welches am Sinken ist?! …
    Würde nur als Eigeninteresse mitfahren um das Schiff noch zu plündern und auf dem ersten Rettungsboot abhauen.
    Die Arbeitslosigkeit steigt, die Flüchtlingswelle ist erst am Anfang, kein Durchsetzen gegen die Gewerkschaften, dauernde Sticheleien, Große offene politische Baustellen, diese Hinausschieben und Hinauszögern, es wird nicht mehr für sondern gegen das eigene Volk gearbeitet, Veruntreuung von Steuergeldern, viele Laufen mit Scheuklappen in ihrer eigenen Welt herum, Politiker werden in den Dienst gestellt ohne diese Gewählt zu haben, Stimmviehfang mit Parteienzwang in Staatsbetrieben, usw…. uvm.
    Es müssen wieder “schlechtere Zeiten” kommen, damit die Demokratie ihren richtigen Stellenwert einnimmt.

  9. mariuslupus

    Das angebliche Existenz der Demokratie ist ein Märchen, dass die Obrigkeit den Untertanen als Einschlaflektüre vorliesst. Und es funktioniert. Der Wähler glaubt, dass er wählt. Es ist im Interesse der Obrigkeit, ihm diese Illusion, nicht zu nehmen, sondern im Gegenteil ihn davon zu überzeugen, dass die Obrigkeit es so eingerichtet hat, dass er in den besten aller Welten, leben darf.
    Sollte der Wähler einmal die Augen öffnen, wird er merken dass er in einer Diktatur aufgewacht ist.

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