Die deutsche Bilanz der Minuszins-Ära

In Schweden war der Schaden durch den Minuszins so groß, dass die Notenbank das Experiment beendet hat. WELT hat für Deutschland nachgerechnet. Wer hat durch die EZB-Politik wirklich gewonnen? Und wer verloren? Ergebnisse hier

2 comments

  1. Falke

    Im Fall von Negativzinsen ist es ja vorteilhafter, sein Geld zu Hause unter dem Kopfpolster zu bunkern. Wenn jetzt alle ihre Sparbücher und Konten leeren und das Geld bar abheben, bricht sofort das gesamte Bankwesen und damit die Wirtschaft zusammen, vor allem auch, weil es ja bei weitem nicht soviel Bargeld gibt, wie die Summen, die auf den Konten liegen.

  2. Johannes

    Ich hatte nie den Eindruck das Minuszinsen auf Sparbüchern dazu dienen sollen die Menschen zum Aktienkauf zu zwingen. Ich hatte eher den Eindruck das die Summe der Minuszinsen dazu dient den Schuldenberg jener Länder indirekt zu verkleinern welche von der EZB mit gedrucktem Geld gedeckt wurden und werden..

    Strafzinsen welche die EZB von den Banken kassiert sind echte Geldeinnahmen, es sind Einnahmen aus einer realen Welt in der jeder Euro durch Leistungen erwirtschaftet wurde. Denn die von den Banken bezahlten Gelder werden direkt an die Kunden weiterverrechnet und daher von diesen indirekt bezahlt.

    Es wird also von mehreren hundert Millionen Sparern Geld über dem Umweg der Banken an die EZB überwiesen.
    So entsteht ein dauernder Fluss echten Geldes welches die EZB dann zur Deckung ihrer Phantasieprodukte welche als Zahlungsmittel für verschuldete Staaten gedruckt werden benötigt.

    Wahrscheinlich sind die Strafzinsen im Vergleich zum täglich gedruckten Geld ein Tropfen auf dem heißen Stein aber ist man erst einmal drinnen in diesem System und niemand hat protestiert kann man die Dosis der Strafzinsen beliebig erhöhen.

    Warum Schweden hier Vorreiter war verstehe ich nicht ganz den Schweden hat den Euro nicht. Aber Schweden zu verstehen ist schon seit geraumer Zeit ein Ding der Unmöglichkeit, für mich.

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