Die Deutschen als Opfer

“Deutschland glaubt, es habe die Traumata des Zweiten Weltkriegs an die Generation der Kriegsenkel vererbt. An den Krieg erinnert man sich nun als Opfer, nicht als Täter.” (hier)

4 comments

  1. waldsee

    “die seele ist ein weites land” behauptet schnitzler.ich nehme (vielen) deutschen die trauer nicht mehr ab,seit sie einen bund mit den friedensreligiösen geschlossen haben.diese müssen ja – laut ihren büchern-,dort weitermachen,wo deutsche 1945 aufhören mußten,bei der judenvernichtung.ich jedenfalls sehe in dieser offiziellen zuneigung eine unbewußte
    beziehung dieser beiden gruppen.ich hoffe ,daß ich mich irre.

  2. Syria Forever

    Shalom Herr Waldsee.

    “In politics, nothing happens by accident. If it happens, you can bet it was planned that way.”, sagte einst Franklin D. Roosevelt.
    Ein weiterer Lapsus linguae sollte allgemein bekannt sein.
    Jean-Claude Juncker;
    “Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter.”, und “Wenn es ernst wird, muss man lügen.”
    Wobei ich denke bei Junckers sind es keine Freudschen Versprecher sondern aus Junckers spricht meist der Alkohol.
    Heisst es doch; “Betrunkene und Kinder sprechen die Wahrheit.”

    Chauvinismus ist eine Europäische Tugend, besonders der Deutschen und Franzosen.
    Wenn ich schreibe dass Deutschland zur Zeit der grösste Kriegshetzer im Mittleren Osten ist dann schreibe ich das nicht aus Spass an der Freude.
    Folgen Sie der Geschichte. Dazu ein weiterer bekannter Ausspruch; „Lernen S’ a bisserl Geschichte, Herr Reporter!“ (Kreisky hatte unrecht doch wen interessiert das schon.)
    Verrat, Hinterlist, Mord und Totschlag, damit ist die jüngere Geschichte Deutschlands auf den Punkt gebracht.

    Guten Sonntag.

    PS.
    Vielen Dank für den Beitrag Herr Ortner. Interessant ist die Vita des Herrn Professor.
    Tübingen – Die Lehman Brothers kamen aus Tübingen. Zufall? Ich denke nicht.

  3. caruso

    @wakdsee – Ich glaube nicht, daß Sie sich irren. Bei mir stellen sich nämlich sehr ähnliche
    Gedanken, Gefühle ein. Und, soweit ich es weiß, wir kennen uns nicht:-)))
    lg
    caruso

  4. Gutartiges Geschwulst

    Vielen Dank, @waldsee, für Ihren wertvollen Kommentar! Besonders dieser Satz spricht mir aus der Seele: “ich nehme (vielen) deutschen die trauer nicht mehr ab,seit sie einen bund mit den friedensreligiösen geschlossen haben.”

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