Die Diktatur der Minderheit

“……In der modernen Demokratie entscheidet immer häufiger eine Minderheit darüber, was die Mehrheit darf und soll. Verantwortlich dafür sind die Allesversteher, die – teils aus Kalkül, teils aus Naivität – das Einzelschicksal zum Maßstab politischer Entscheidungen machen. Eine Gesellschaft, die sich so organisiert, muss irgendwann zwangsläufig an sich selbst scheitern….” (hier)

15 comments

  1. S.M.

    Dürften Staatsorgane kein Geld für Inserate ausgeben, oder sonstwie Medien fördern, es wäre schon viel geschehen. Die zahlreichen Klopapierblätter würde keiner mehr lesen, der Umerziehung des Bürgers wäre die Bühne genommen.

  2. Heinrich Elsigan

    @S.M. Die Mediendemokratur ist nervig, aber es findet dadurch keine echte Umerziehung statt. Die ganzen “umerzieherischen Maßnahmen” haben doch nur den Sinn und Zweck von den eigentlichen gravierenderen Problemen abzulenken.
    “Farbigenkonglomerat”, “EPU-Tagelöhner”, “Gendern- und Innen”, “Conchita Wurst”, “Wasser privatisieren” unterbrechen und zerhacken den thematischen Fluss, den die Gesellschaft langsam aufzubauen beginnt. Hypo U-Ausschuss, Pensionsreform waren brennende Themen und bevor darüber zu viele Leute redeten, konnte man mit einem “Farbigenkonglemerat” schon für emotional behafteten Gesprächsstoff von 1 Woche sorgen und der sich aufbauende Fluss zum U-Ausschuss wird damit dekonstruktivistisch zerhackt.

  3. Reinhard

    Die Vergewaltigung der Sprache richtet sich selbst. Denn eines haben die PC-Sprachverschwurbler nicht begriffen, und an dem scheitern sie täglich: Egal wie oft ich für eine Person, eine Sache, einen Zustand eine Neusprech-Vokabel erfinde, der Inhalt bleibt der gleiche. Da kann man einen Menschen Neger nennen, Farbigen, Afroamerikaner oder von mir aus Pigmentbevorteilten – wann immer diese Begriffe verwendet werden, sehen die Empfänger einen Menschen negrider Rasse vor sich.
    Sprache ist eine Codierung zur Übermittlung von Nachrichten. Und selbst wenn wir uns diese in Zukunft mit einem Gummihämmerchen gegenseitig auf die Stirn morsen, wird es am Inhalt nichts, absolut NICHTS ändern!
    Was bleibt ist eine Heerschar von sich selbst als Wissenschaftler im Dienste einer besseren Welt träumenden Sprachakrobaten, die sich von genau jener wegen ihrer ach so ungerechten Vorurteile verachteten Masse üppig therapieren lassen, weil sie in einem sinnvollen Arbeitsumfeld absolut unbrauchbar sind. Sehen wir den ganzen PC-Unsinn mit seinen Lehrstühlen für Genderei und Diversität und Neusprecherfindung als große Arbeitsbeschaffungsmaßnahme zur Verbesserung der Arbeitslosenstatistik.
    Die wollen doch nur spielen. 😉

  4. Sybille Stoa

    Hallo @Reinhard noch ganz nicht?
    Minderwertige Rasse?
    Das sagt jemand, der in einem Staat lebt, der an die 100 Mrd. € für Soziales, Pensionen, Gesundheit, aufgeblähte Verwaltung ausgibt und gerade einmal 4 Mrd. € für Unis und Forschung und 2 Mrd. € für Innovation.
    (Von den 4 Mrd. € Unis und Forschung gehen aber nicht mehr als 1 Mrd. € in die linke Reichshälfte, weil die brauchen kaum Equippment zum Forschen äh spielen)
    Sorry, aber diese 1 Mrd. € und die linke Hirnwixerei ist genau so wenig schuld an der Misere des Staates, wie die EU, die Migranten oder sonst wer.
    es sind imner die anderen schuld und immer müssen die anderen Leistung erbringen.

  5. Sybille Stoa

    Ich mein sicher muss man im klein – klein auch schon Dinge ändern,
    aber man löst die Probleme des Staates nicht im klein – klein.
    die großen Probleme müssen nach Prioritäten angegangen werden, gleich morgen oder es ist zu spät.

  6. Thomas Holzer

    “Doch warum lassen wir sie gewähren?”

    Genau, das ist die alles entscheidende Frage!
    Die, die all diesen Wahn befeuern, sind doch alle ganz demokratisch legitimiert; die, welche sich über Tschänderasten und Konsorten alterieren, hätten spätestens nach einer Legislaturperiode die Möglichkeit, diese Typen abzuwählen; tun sie aber nicht, sondern lamentieren nur.

    Es wäre interessant zu erfahren, wie viele Milliarden die Republik jährlich für diesen Schwachsinn versenkt!

  7. Reinhard

    @Sybille Stoa
    Wenn Sie so lesen wie Sie schreiben, wundert es mich nicht, dass Sie den Sinn eines Textes nicht einmal annähernd verstehen. Wo habe ich was von minderwertiger Rasse geschrieben?
    Dass das Bildungssystem zumnidest in Bezug auf das Verstehen und Verwenden der deutschen Sprache bei Ihnen unterfinanziert war, ist offensichtlich.

  8. Markus

    Die einzige Umbenennung, die mir momentan einfällt und wirklich richtig war, ist den Namensänderung von Aktion Sorgenkind in Aktion Mensch.

  9. S.M.

    Ist jetzt @ Stoa und der neue Troll? Zu vermuten wäre es.

    @Elsigan

    Eine Umerziehung findet nicht statt? Wagen Sie es doch einmal als Partei für Atomkraft, gegen die EU, gegen Migranten, gegen die weibliche Form in all’ ihren Variationen, gegen die Apologetik des menschgemachten Klimawandels zu sein. So eine Partei würde im besten Fall ignoriert, im schlimmsten Fall zu Tode gehetzt. Stimmenpotenzial: 0.5-1%! Mit solchen Positionen würde die “Heute” wahrscheinlich titeln:

    “Wieviele Anhänger kann eine Hitlerpartei haben?”

    Und geben Sie es zu, wenn ich diese Positionen lautstark vertreten würde, es wäre Ihnen unwohl. Und das, obwohl über keine einzige der von mir aufgezählten Thematik auf suffizientem, evidenzbasiertem Niveau debattiert wurde, geschweige denn eine öffentliche Diskussion stattgefunden hätte.

  10. S.M.

    Mir fällt da noch ein Gedanke ein, der mir als Jurist immer wieder zu schaffen macht. Wie nenne ich denn das Organ des Ministers, wenn ich eine Arbeit verfasse?
    Wenn man also etwa schreibt:”…hat damals der zuständige Bundesminister…”. Man kann ein Organ ja wohl schlecht Bundesministerin oder Bundesminister allein nennen, wenn doch der Organwalter gerade ein anderes Geschlecht hat.
    Hmm, so viele Fragen und keine Antwort der Weltverbesserer. Wie heißt also das Organ, das bisher immer Bundesminister hieß? Bei der GmbH gibt es den Aufsichtsrat als Organ, oder den Vorstand. Gibt es bald Aufsichtsrätin als Organ oder Vorständin? Bitte helfen Sie mir!

  11. Thomas Holzer

    @S.M.
    Ich warte sehnsüchtig auf die Tschänderisierung des Wortes die “Führungskraft” durch die vereinigten Tschänderasten 😉
    Wie das wohl politisch korrekt “richtig” geschrieben wird?

  12. S.M.

    @ Holzer

    Auch interessant werden dürfte es werden, sollte es einmal eine Führerin geben 😉 . Politisch korrekt in den Massenmord sozusagen.

  13. Christian Weiss

    Eine der schlimmsten Folgen der politisch korrekten Sprache ist meines Erachtens die bewirkte Einschüchterung. Ich hör’ gelegentlich: “Ja darf man denn das noch so sagen?” Ich sag’ den Leuten dann jeweils: “Natürlich darf man! Wir sind freie Menschen mit dem Recht auf freie Meinungsäusserung und freie Wortwahl.” Gesetzliche Bestimmungen, wie jene der schweizerischen Rassismusstrafnorm, die 1994 blöderweise vom Volk angenommen wurde, lösen zum Teil grosse Verunsicherung aus. Manch einer glaubt sich mit einem Fuss im Gefängnis, wenn er gewisse Begriffe verwendet. Die Tendenz, auch Unhöflichkeiten und Unflätigkeiten per Gesetz zu unterbinden, macht über kurz oder lang die Mitteleuropäer zu einem Volk von Kuschern und Duckmäusern.

  14. Reinhard

    Die Angst, bei der Verwendung bestimmter Worte oder Formulierungen im Kriminal zu landen, ist den Bewohnern des Westens seit 70 Jahren fremd geworden. Im Osten kannte man das noch bis vor 25 Jahren.
    Alles kommt wieder…

  15. Thomas Holzer

    @Christian Weiss
    “…………….macht über kurz oder lang die Mitteleuropäer zu einem Volk von Kuschern und Duckmäusern.”

    genau dies ist doch gewollt!

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