Die Doppelmoral der herrschenden Klasse

Von | 8. September 2017

“…….„Zwiedenken“ praktizieren – mal so für sich, mal anders für die Masse denken: Willkommenskultur predigen, aber in Beverly-Hills-Lagen wohnen. Von Willkommensklassen schwärmen, aber die Kinder auf Schulen mit geringsten Migrantenanteilen entsende….” (hier)

9 Gedanken zu „Die Doppelmoral der herrschenden Klasse

  1. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel: “…………aber die empirisch nachgewiesene durchschlagende Erfolglosigkeit dieser Schulformen nur für sich selbst und für die Schulwahl der eigenen Kinder zur Kenntnis zu nehmen.”

    Das nicht zur Kenntnis nehmen der “empirisch nachgewiesenen durchschlagenden Erfolglosigkeit dieser Schulformen” und daraus die entsprechenden Schlüsse ziehen ist der eigentliche Skandal.
    Aber der Mehrheit des Wahlvolkes scheint diese offensichtliche, gewollte Verblödung der eigenen Kinder egal zu sein

  2. Alfred Reisenberger

    Davon können wir in Österreich auch ein Lied singen. Stört es den/die Österreicher? Nein, es stört ihn nichts mehr! Bleibt nur noch der letzte Strohhalm 15.10.

  3. Johann Sebastian

    Die Familien Kern und Leitner (“Urlaub”) kennen sich aus dem Sacre Coeur (Herr Gusenbauer’s Kind ist ebenfalls dort). Da kommt zu dem im Artikel erwaehnten Umstand auch noch die Ironie “katholisch” und Kirche dazu. Normalerweise ja ein No Go fuer diese Herrschaften. Wie die sich noch in den Spiegel schauen koennen…..

  4. Gerald Steinbach

    Alfred Reisenberger

    Kern warnt ja schon vor schwarz/blau,
    Vielleicht wird ja wieder die Frau Gertrude animiert und vor die Kamera gerollt und dann sieht sie wieder die gleichen Erscheinungen wie in den 30er Jahren, den VdB hat es angeblich zu den nötigen Stimmen verholfen, was eigentlich nicht unbedingt für das Volk spricht

  5. KTMTreiber

    Ich hatte diesbezüglich vor kurzem die Gelegenheit mich mit einem VS- Lehrer (selbiger erstattete eine Anzeige) zu unterhalten. Im Nachhinein, ein sehr wertvolles Gespräch. Anfangs war der Mann ob meiner Offen- und Direktheit etwas konsterniert. Ich erzählte ihm von meinen persönlichen Erfahrungen mit Waldorf- und Montesorri- Schülern, welche im Alter von 10 Jahren wohl “ihren Namen tanzen” könnten, jedoch unfähig wären, diesen, fehlerfrei zu schreiben.

    Der Mann teilte mir mit, dass er ein spät berufener “Quereinsteiger” wäre und von dem Blödsinn (sämtlichen Schulversuchen) einen “Dreck” hielte. Nach seiner Meinung (die übrigens mit der meinen absolut konform geht) stellt die VS die Basis für den zukünftigen Lebensweg dar. Der heutige “Leerplan” (Absicht –> “Leer”) stelle ihn vor sehr große Herausforderungen.
    Angesprochen auf die durchaus amüsanten Zustände in den heutigen Pflichtschulen (Verhältnis: 70:30 / 70 % Migrationshintergrund) versuchte er noch kurz auszuweichen. Nachdem ich ihm freundlich mitteilte, dass er mir keinen “Holler” (Danke Herr Kern) zu erzählen brauche und er wohl auch realisiere wo er sich gerade befände und mit wem er sich unterhalte, erzählte er aus dem sprichwörtlichen “Nähkästchen”.
    Solche “Dinge” darf man als angestellter Lehrer jedoch unter keinen Umständen publik machen, geschweige denn sich öffentlich dazu äußern. Der Verlust der Lehrstelle wäre die Folge. So sein Tenor. Ich denke es ging ihm beim Verlassen der Dienststelle besser, da er sich mit den Worten: “… schön sich einmal wieder mit einem normalen Menschen unterhalten zu haben”, verabschiedete … 😉

  6. Christian Peter

    @Alfred Reisenberger

    Von welchem ‘Strohhalm’ sprechen Sie, ich kann keinen erkennen ? Jeder der sich am 15.10. an den Wahlen beteiligt betätigt sich als Wähler von ÖVP bzw. SPÖ, die einen als Direktwähler, die anderen als Mehrheitsbeschaffer dieser Parteien.

  7. mariuslupus

    Die herrschende Klasse lebte immer eine Doppelmoral. Hauptsächlich wen die herrschende behauptete sozialistisch, volksdemokratisch, volksnah zu sein. Es hat in keinen kapitalistischen, marktwirtschaftlichen System so eine Kluft zwischen der Reichen und dem Volk gegeben, wie in den Volksdemokratien zwischen
    der Nommenklatura, den Apparatschiks und der Arbeiterklasse. Eigene, riesige Sperrbezirke, eigene Schulen, eigene Krankenhäuser, eigene Geschäfte, eigene Erholungsheime.
    Diese Errungenschaften hätte die linke herrschende Klasse in einen demokratische Staat, auch gerne eingeführt. Wegen der mangelhaften Kontrolle, gelingt es ihr auch. Wie das Beispiel der Roten Mauer zeigt.

  8. Leitwolf

    Es ist zwar schon einige Zeit her, ich kann mich aber noch gut daran erinnern. Da ging es um hohe Ausländeranteil an Schulen und die Probleme die damit so verbunden sind. Der damalige BK Vranitzy stellte dazu gleich mal klar: seine eigenen Kinder gingen auf eine Schule mit 80% Ausländeranteil, das sei überhaupt kein Problem. Gemeint war die Vienna International School…

  9. Johannes

    Ein klassisches Beispiel von Traum und Wirklichkeit, die Herrschaften predigen einen Traum und sind doch schlau genug die Wirklichkeit für sich selbst richtig einzuschätzen und die entsprechenden konsequenten Handlungen zu setzen.
    Es zeigt auch meiner Meinung nach das jene die aus einer bestimmten akademischen Schicht stammen, einer bestimmten politischen Richtung angehören, und ein ganz gutes Oberschicht – Gehalt beziehen sehr klar trennen zwischen ihrem gutmenschlichen Oktroyierungsmodell für die breite Masse und dem selbst gewählten Lebensstil.

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