“Die Einkommenschere öffent sich nicht”

Von | 9. September 2017

“…..Wer vielen gedruckten oder elektronischen Massenmedien vertraut, droht zu verzweifeln: Demnach nimmt die Armut breiter Kreise der Bevölkerung angeblich zu, die Ungleichheit zwischen Arm und Reich steigt – und das weltweit. Man fühlt sich unmittelbar an den Song von Donna Hightower von 1971 erinnert: «This World today is a Mess.»… “(hier)

14 Gedanken zu „“Die Einkommenschere öffent sich nicht”

  1. mariuslupus

    Genosse Kern, und sein Freund Schulz werden diesen Artikel nicht nur nicht lesen, sondern, weiter ihre Neid gespeisste Ideologie von Umverteilung, Raubzügen gegen die “Reichen”, sprich gegen den immer mehr verarmenden Mittelstand, verkünden.

  2. Christian Peter

    Man darf Zweifel anmelden. Gerade in der Schweiz wird der Mittelstand gnadenlos ausgebeutet, während (ausländische) Konzerne und Superreiche kaum Steuern bezahlen.

  3. AD

    @CP

    unzweifelhaft ist:

    die Abgabenquote in der Schweiz wesentlich niedriger wie in Österreich

    die Staatsverschuldung in der Schweiz wesentlich niedriger wie in Österreich

    dass es einen Budgetüberschuss gibt. das hat sogar den in Österreich undenkbaren Gedanken bei Politikern aufkommen lassen, dass die Steuerbelastung zu hoch wäre

    dass in der Schweiz keine Verelendung der Massen erkennbar ist

    dass man bei den Einkommen Konzerne und Individuen nicht wie Sie es tun vergleichen sollte

    lg aus dem äußersten Westen

  4. aneagle

    @CP
    ….Gerade in der Schweiz wird der Mittelstand gnadenlos ausgebeutet….

    Glückliche Schweiz ! Es gibt noch einen Mittelstand, den es sich lohnt, “gnadenlos auszubeuten”.
    Da sind wir schon wesentlich weiter. Der ehemalige Mittelstand, allen (bis auf wenige Ausnahmen) voran, die vormalig Selbstständigen, stehen Schlange vor dem Mindestsicherungsschalter. Die Uralt-Leier von den Konzernen können Sie bleiben lassen. Konzerne zahlen keine Steuern. Glaubt ein Vollpfosten er könne sie dazu zwingen, gehen sie eben weg. Genauere Informationen zu dieser bisher nicht gelösten Problematik erhalten Sie von Alki Juncker oder dem twitterigen Trump. Wenn Ihnen ein Induvidualvergleich in der Argumentation fehlt, greifen Sie zum Vergleich Besteuerung Normalbürger (= Unterling) versus Besteuerung Politiker(= Oberling).

  5. mariuslupus

    @Christian Peter
    Stimmt, die immer mehr nach links orientierten Parteien in der Schweiz, sind auch dabei den Mittelstand immer mehr auszubeuten.
    Einwand, Konzerne hoch zu besteuern, bedeutet den Standort Schweiz zu gefährden. Die Pauschalbesteuerung der ausländischen, in der Schweiz niedergelassenen Milliardäre, ist für den Steuerzahler eine sinnvolle Sache. Warum siedeln sich Reiche in der Schweiz an ? Sicher nicht wegen dem Alphornblasen und Appenzeller Käse. Die Pauschalbesteuerung wird zwischen dem zukünftigen Steuerzahler und der kantonalen Steuerverwaltung ausgehandelt. Für die Gemeinde und den Kanton, dem Bund ist es egal, macht es ein Unterschied ob es 8% von einigen Millionen gibt, oder 0% von keinen Geld.

  6. Christian Peter

    @AD

    Das stimmt nicht, die offiziellen Zahlen der OECD berücksichtigen keine Zwangsabgaben an private Einrichtungen, die machen in der Schweiz jedoch einen erheblichen Teil der Belastung aus. Richtig gerechnet ist die Steuerquote in der Schweiz gleich hoch wie in Österreich (die Staatsverschuldung der Schweiz ist tatsächlich niedriger, das ist aber ein anderes Thema, genauso wie die anderen von Ihnen angesprochenen Themen). Für einheimische Mittelständler ist die Schweiz ein Steuerhölle, außerdem existieren in der Schweiz im Unterschied zu Österreich Vermögenssteuern.

    http://www.economiesuisse.ch/sites/default/files/dossier_pdf/dp02_fiskalquote_20110221.pdf

  7. mariuslupus

    @Christian Peter
    Die Schweiz gibt es Steuern betreffend, nicht. Die Steuern erheben die Kantone. Am schlechtesten schneiden die Kantone ab, in denen die SP regiert, Zürich, Genf, Bern. Noch schlimmer die Städte Zürich, Genf, Bern. SP Stadtregierung.
    Irrtum, die Vermögenden Ausländer die pauschalbesteuert werden finanzieren nicht den Mittelstand, sondern die Infrastruktur im Kanton und in der Gemeinde. Dieser Steuerzufluss senkt den Steuerfuss und damit wird der Mittelstand entlastet. Die Sache ist doch etwas komplexer.

  8. AD

    @CP
    Sie wollen uns jetzt also weismachen, dass in der Schweiz die Steuer- und Abgabenquote höher ist wie in Österreich???

    ich möchte Ihre Aufmerksamkeit auf die Höhe des Einkommens richten ab der der Höchststeuersatz zur Anwendung kommt:

    quote:
    “….Wegen der starken Progression kommt man vielerorts schon mit einem Bruttoeinkommen über 200 000 Franken pro Jahr in die Nähe des Spitzensatzes – was gerade Doppelverdiener relativ bald erreichen. In 17 der 26 Kantonshauptorte liegt in dieser Einkommensklasse der Grenzsteuersatz – also wie viel Steuern für jeden zusätzlich verdienten Franken bezahlt werden müssen – bei fast 40 Prozent. Die Vermögenssteuern und die Sozialleistungen sind dabei noch nicht eingerechnet. Zählt man diese hinzu, muss man je nach Wohnortgemeinde und Vermögen rund die Hälfte seines Einkommens über 200 000 Franken als Steuer direkt wieder an den Staat abgeben, ist also mit Grenzsteuersätzen von 50 Prozent und mehr konfrontiert…..”
    unquote:

    ab welchem Einkommen gilt in Österreich die Höchstbesteuerung …welche übrigens wesentlich höher ist….

  9. Christian Peter

    @mariuslupus

    ‘Damit wird der Mittelstand entlastet..’

    Wer lesen kann, ist im Vorteil. Der Mittelstand wird in der Schweiz nicht entlastet, die Schweiz ist eine Steuerhölle für den Mittelstand, die Steuerbelastung ist in der Schweiz mitunter höher als in Österreich.

  10. Christian Peter

    @AD

    ‘Sie wollen uns jetzt also weismachen..?’

    Ja, ich möchte. Wenn Sie lesen können werden die entsprechenden Links auf die Sprünge helfen.

  11. Christian Peter

    @mariuslupus

    Kommt darauf an. Einheimische mittelständische Unternehmen und Privatpersonen werden in der Schweiz jedenfalls ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Steuerprivilegien genießen lediglich Konzerne und ausländische Vermögende, wovon die Schweizer Bevölkerung aber nicht profitiert.

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