Die einzige Chance für die SPÖ

(ANDREAS UNTERBERGER) Gewiss bin ich nicht gerade amtlich befugt, der SPÖ gute Ratschläge zu geben, wie sie sich strategisch positionieren müsste, um wieder relevant zu werden. So wenig mir jedoch die SPÖ nahesteht, so sehr schätze ich dennoch die positiven Aspekte ihrer historischen Rolle. Sie hat verhindert, dass die österreichische Arbeiterschaft kommunistisch geworden ist. Sie hat sich zwischen 1945 und 1955 mutig der sowjetischen Besatzung entgegengestellt (1938 war ihre Rolle allerdings weniger lobenswert). Aber auch heute könnte ihre Rolle im politischen Mächtevieleck eine positive sein. Es ist eigentlich total verblüffend, dass dort niemand die wahren Chancen der Partei sieht. mehr hier

8 comments

  1. sokrates9

    Derzeit ist ein großes Potential an Mittelstand hier welche schnell sehen werden dass die Klimahysteriemassnahmen nur zu ihren Lasten gehen werden. Die gesamte Energiewende die dem Mittelstand null Vorteile bringt aber er zu stemmen hat – da liegt ein riesiges Wählerpotential welches hervorragend von SPÖ und FPÖ bedient werden könnte! Aber die SPÖ will es sich nicht mit der Presse verscherzen, die FPÖ kapiert in keinster Weise den Klimaschmäh wenn Hofer voller Anhänger der Decarbonisierung ist!
    Wären hervorragender Gegenpol zu Kurz und seinen Grünen! Mit FPÖ Themen mehr Demokratie, Eliminierung ORF Zwangsbeiträge, Heimat ,SPÖ mit Schutz des kleinen Mannes, wäre schnell ein attraktiver Gegenpol da! Leider sehen beide Parteien ihre Zukunft in der Vergangenheit und schwelgen von Nazis und Nazibekämpfung die den Mittelstand sicherlich nicht im geringsten Interessiert!

  2. Cora

    Das Verschwinden der Roten ist das, was mir am wenigsten Kopfzerbrechen macht. Die Roten sind weg, der von ihnen angerichtete Schaden bleibt da, kein Grund zum Nachweinen.

  3. Falke

    @Cora
    Es wäre ja noch gut, wenn der von den Roten angerichtete Schaden einfach “da” bliebe. Er wird aber leider von den Grünen mit Freuden übernommen und noch weiter erhöht, ja sogat potenziert – unter den wohlwollenden Blicken von Kurz.

  4. seerose

    Die SPÖ hat ganz einfach versäumt, sich um die Belange der ASVG-Angestellten und Arbeiter zu kümmern.
    Warum haben diese die niedrigsten Pensionen und die schlechteste Krankenkasse von Allen?
    Weil die SPÖ auf sie gesch*** hat. Jeder Dahergelaufene wird von der SPÖ besser behandelt, als die ASGler die arbeiten, brav ihre Steuern und Abgaben bezahlen und das Werkl am Laufen halten.
    Ich wein Ihnen keine Träne nach. Die ÖVP hat wenigstens den ASVlern nicht das Geringste versprochen und das auch eingehalten.

  5. Johannes

    Zu viele Theoretiker und zu wenig Pragmatiker.

    Um wieder Erfolg zu haben müsste man analysieren, die Fehler zu allererst bei sich selbst suchen und dann bereit sein eine Kurskorrektur glaubwürdig durchzuführen.

    Das alles wenn es geht ohne die Öffentlichkeit daran teilhaben zu lassen, niemand interessiert sich für internen Streit außer die Medien die ihn genüsslich ausschlachten.

    Ich glaube man war sich seiner autochthonen Wähler so sicher das man vergessen hat sie anzusprechen.
    Die Probleme einer zu starken Migration wurden tabuisiert, während die Kinder auch der sozialistischen Eliten in Privatkindergärten und Privatschulen geschickt wurden saßen die Kinder von Arbeitern in Klassen in denen der Ausländeranteil oft bis zu 80 Prozent betrug.
    Das hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun, es ist schlicht und einfach ein Problem.

    Das sind Fakten sie zu ignorieren bedeutet Probleme zu ignorieren und dafür wird man nicht gewählt.

  6. aneagle

    Derzeit unvertreten warten in Österreich folgende gar nicht kleine Gruppen auf eine wählbare Partei:
    die Steuerzahler, die Autofahrer, die Arbeiter, die von der ÖVP Enttäuschten, die Familien, der Bauernstand, die Leistungsorientierten, die Liberalen, die Unternehmer, die Klimaskeptiker, die alten weissen Männer, die Heterosexuellen, die Fleischesser, die Anhänger der biologischen Geschlechter, die unverbildeten Forscher, die Wirtschaftstreibenden, die Geniesser, die Humorvollen,.die Geradlinigen, die Verantwortungsethiker, die integrierten Migranten, die Lernbegierigen, die Fleissigen, die Neugierigen, die Vernünftigen, die Mutigen ..(Liste noch unvollständig),

    Auch wenn sich naturgemäß viele Überlappungen der aufgezählten Minderheiten ergeben- Wer sich, angesichts der vielen um die Geisteszwerge konkurrierenden Parteien, aus dem beschriebenen Pool keine Wähler rekrutieren kann und sich nicht rasch ändert, ist überflüssig. Kein Mitleid mit einer Partei die blind und taub ist und weder sehen noch hören möchte.

  7. sokrates9

    aneagle@…..Kein Mitleid mit einer Partei die blind und taub ist.. – Bitte Mehrzahl verwenden! Weder Neos, Rote aber auch Blaue kümmern sich um diese “Zielgruppen”

  8. aneagle

    @ Sokrates
    14% wollen unbedingt das Klima und den Planeten schutzen, – wenn nötig auch gegen seinen Willen.
    38% wollen unbedingt den Macherhalt einer zentralistischen Partei erweitern.
    Diese beiden Parteien sind bis auf ihr jeweiliges Ziel genauso autistisch unterwegs, wie die beschriebene SPÖ. Auch ihnen ist Österreich und das Fortkommen unserer Bevölkerung komplett egal. Bedauerlicherweise benötigen sie kein Mitleid. Sie haben, trotz ihrem monoman eingeengten Tunnelblick, mehr als genug Wählerstimmen erhalten um das Land nach ihren Vorstellungen zu verändern. Sehr zum Leidwesen der oben aufgezählten Minderheiten, die sich ihrer nun nicht erwehren können.

    So wird das Wahlversprechen mit dem Auslaufen des 55%igen Steuersatzes für wenige, gestrichen und damit der Verbleib der Kest mit 27.5% für alle, einzementiert.. Und das in den ersten 100 Tagen der Regierung . Seit Spindelegger ist es heilige Tradition der ÖVP, dass ihre wirtschaftsbegünstigenden Wahlversprechen die ersten 100 Tage nicht überstehen. Wie soll der Wähler dieser unglaubwürdigen Partei mit ihrer öffentlich zur Schau getragenen Wählerverachtung umgehen? Das schlechte Beispiel von Frau Merkel bei der Wählerbehandlung hat in Österreich Schule gemacht. Eine Entwicklung wie jene der CDU ist der ÖVP von Herzen zu wünschen. Ein Ergebnis auf Augenhöhe mit ihrem Koalitionspartner, also je ca. 14%, ist zu erhoffen. Aber Wahltag ist erst in ca 4,5 Jahren und 3 Wochen vor der Wahl ist Zeit für die nächsten ÖVP-Pseudowahlversprechen. Ob es dann noch jemand glaubt?

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